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 am:   22.02.10

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Weitwanderwege - Kurzbeschreibungen

 

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Alpen

 

       Zu Fuß über die Alpen

       Auf Wanderwegen von Garmisch nach Brescia

       Von Hans Losse

 

Wohl jeder Fernwanderer träumt davon, die Alpen einmal zu Fuß in einer langen Wanderung zu überqueren.

 

1989 setzte ich diesen langgehegten Wunsch in die Tat um; ich war damals 50 Jahre. alt. Als Weggefährten nahm ich meinen seinerzeit 15 jährigen Sohn Alexander mit; so waren wir ein Team, in dem der eine nicht mehr ganz auf der Höhe seiner Kraft und Ausdauer, der andere noch nicht zu voller Kraftentfaltung gereift war.

 

Von den bereits beschriebenen Wegen sagte uns keiner so recht zu. Der. E1 verläuft immer einmal wieder entlang von Straßen. Er führt auch meist durch lange Täler, in denen auch Autobahnen, Eisenbahnstrecken und Fernstraßen verlaufen. Seinen höchsten Punkt erreicht der E1 in der Gotthard Paßhöhe (2091 m). So hoch ist mancher Gipfel des Alpenvorlandes.

 

Der E2 verläuft mehr am Westrand der Alpen; als daß er das größte europäische Gebirge überquert. Die Wegführung verläuft etwa entlang der Strecke Basel, Genf, Nizza.

 

Die alpine Variante des E4 verläuft in Richtung der Alpenkämme von Ost nach West; er quert die Alpen nicht in Nord Süd Richtung.

 

Auf dem E5 werden dem Begeher Busse, Züge und Seilbahnen empfohlen. Dieser Weg ist daher kein Fußweg über die Alpen.

 

Der E6 verläuft am Ostrand der Alpen etwa entlang der Strecke Linz, Graz, Ljubljana.

 

Der sogenannte Traumpfad von München nach Venedig beginnt und endet in zwei berühmten Städten, die weit von den Alpen entfernt liegen. Aber auch dieser Weg enthält immer einmal wieder ein Stück Straße - Zuviel Asphalt nach unseren Vorstellungen.

 

Unser Weg sollte Straßen nur queren und nicht an ihnen entlang laufen. Busse, Züge, Seilbahnen sollten auf keinen Fall benutzt werden. Andererseits sollte der Weg auch keine Kletterstellen enthalten; die Schwierigkeiten sollten unter dem ersten alpinen Grad liegen. Die Gletscherübergänge sollten gefahrlos sein.

 

So suchten wir zunächst auf der Alpenkarte mit Hilfe eines Gummibandes einen eigenen Weg. Wir spannten das Gummiband unzählige Male von einem Ort am nördlichen Alpenrand zu einem Ort auf der Südseite des Gebirges. Schließlich entschieden wir uns für die Routenführung von Garmisch nach Brescia. Der Weg führt mehrfach über 3.000 m, hat also echten alpinen Charakter. Er ist straßenfrei, enthält aber auch keine Kletterstellen. Die Gletscher werden problemlos am Rande gequert. Daß wir zu seiner Bewältigung dreißig Etappen benötigen würden; wußten wir zu Beginn natürlich noch nicht.

 

Wegen des Vorrechts bei der Übernachtung in den Berghütten wie auch wegen der Übernachtungsgebühr sollte der Begeher des L1 (so nannten wir unseren Weg scherzhaft) Mitglied im Deutschen Alpenverein sein.

Die Beschreibungen sind sehr kurz gehalten. Mit wenigen Sätzen wird jede Etappe charakterisiert. Die Wegbezeichnungen stehen hinter den markanten Punkten. An den Höhenangaben erkennt man, ob es sich um einen An- oder Abstieg handelt.

 

Da das Gehtempo sehr unterschiedlich ist, habe ich auf die Angabe von Gehzeiten verzichtet. Alle Etappen sind . an einem Tag zu schaffen.

 

1. Etappe: Von Garmisch - Partenkirchen zum Kreuzeckhaus

Diesen knapp dreistündigen Anstieg sollte man noch am Anreisetag bewältigen.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Bahnhof Garmisch-Partenkirchen (708 m) durch den Kurort

Eisstadion (708 m)                                        K3

Wellenbad (708 m)                                        K3

Kochelbergalm (870 m)                                  K3

Bayernhaus (1.270m)                                    P2

Garmischer Haus (1.320 m)                           KE

Tröglhütte (1.415 m)                                      KE

Kreuzeckhaus (1.615 m)

 

2. Etappe: Vom Kreuzeckhaus zur Knorrhütte

Es geht zunächst hinunter ins Reintat und dann steil hinauf zur Knorrhütte.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Kreuzeckhaus (1.651 m)                               KE 5 / 835 / Bernadeinweg

Bockhütte (1.200 m)                                     R 2 / 801 / E4

Angerhütte (1367 m)                                     801

Knorrhütte (2.051 m)

 

3. Etappe: Von der Knorrhütte zur Tillfußalm

Am dritten Tag verlassen wir Deutschland und gehen nach Österreich hinein. Es geht fast nur bergab.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Knorrhütte (2.051 m)                                     Plattsteig / 815 / 816

Gatterl (2.000 m)                                           816

Feldherrnjöchl (2.045 m)                                 816

Steinernes Hütterl (1.925 m)                           816

Tillfußalm (1.382 m)

 

4. Etappe: Von der Tillfußalm nach Wildermieming

Am vierten Tag wird die Mieminger Kette überquert.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Tillfußalm (1.382 m)                                      811

Niedere Munde (2.059 m)                              811 / 32

Alphaus (1.504 m)                                         31

Wildermieming (852 m)

 

5. Etappe: Von Wildermieming zur Dortmunder Hütte

Zu dieser längeren Wanderung mit Überschreitung des Pirchkogels sollte man sehr früh aufbrechen. Wem diese Etappe zu lang ist, der sollte sie in Stams unterbrechen. Wenn man Stams nach 11.00 Uhr erreicht, sollte man dort bleiben. Eventuell kann man noch auf der Stamser Alm übernachten; bitte telefonisch anfragen. Danach gibt es bis zur Dortmunder Hütte keine Übernachtungsmöglichkeit mehr.

 

Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000

 

Wildermieming (872 m)                                Wanderweg

Brente (846 m)                                            Wanderweg

Affenhausen (846 m)                                    Überquerung der Fernstaße 189 / 6 A

Nothelferkapelle (840 m)                              Wiesenwanderweg

Untermieming (803 m)                                  2 / Hängebrücke über den Inn / Wanderweg / Unterquerung

                                                                        der Autobahn A 12 / E 60 / Wanderweg

Stams (672 m)                                              4

Hauland (914 m) 7

Mais (1.500 m)                                             10 / 7 / 152

Stamser Alm (1.858 m)                                 10

Bärlehnkreuz (2.104 m)                                 10

Pirchkogl (2.828 m)                                       10 / 151 / 148

Dortmunder Hütte (1.949 m)

 

6. Etappe: Von der Dortmunder Hütte zur Gubener Hütte

Auf dieser Wanderung darf man am Südende des Stausees den Linksabzweig nicht verpassen, sonst steigt man zum Sulzkogel an.

 

Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000

 

Dortmunder Hütte (1.949 m)                         146

Stausee (2.400 m)                                       146

Finstertaler Scharte (2.779 m)                      146 / Gubener Weg

Gubener Hütte (2034 m)

 

7. Etappe: Von der Gubener Hütte zur Winnebachseehütte

Ein bequemer Weg durch den Südteil der Stubaier Allpen

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Gubener Hütte (2034 m)                              142 / 145 / Gubener Weg

Zwieselbachjoch (2.870 m)                           142

Winnebachseehütte (2.362 m)

 

8. Etappe: Von der Winnebachseehütte zur Amberger Hütte

Nach Tagen endlich wieder einmal ein Dorf (Gries), wo die Proviantvorräte ergänzt werden können.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Winnebachseehütte (2.362 m)                     141

Winnebach (1.692 m)                                  141

Gries (1.572 m)                                          131

Vordere Sulztalalm (1.915 m)                      131

Amberger Hütte (2.135 m)

 

9. Etappe: Von der Amberger Hütte nach Zwieselstein

Heute wird das erste größere Schneefeld gequert.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Amberger Hütte (2.135 m)                            137

Lausbühel (2.155 m)                                     137

Atterkar Joch (2.970 m)                                137

Kaiserbergalm (2.015 m)                              137

Alpenruhe (1.400 m)                                     7

Sölden (1.367 m)                                          5

Zwieselstein (1.450 m)

 

10. Etappe: Vom Zwieselstein zum Ramolhaus

Dieser Aufstieg führt zur höchstgelegenen Hütte der Tour.

 

Kompasskarte No. 43 (1 : 50 000)

 

Zwieselstein (1.450 m)                                  30

Lenzeralm (1.896 m)                                     30

Nedersee (2.441 m)                                      40

Soomsee (2.550 m)                                      38

Küppelehütte (2.303 m)                                 Zentralalpenweg 02 / 902 / 37 /

                                                                          Ötztaler Jungschützenweg

Ramolhaus (3.006 m)

 

11. Etappe: Vom Ramolhaus nach Vent

Der Alpenhauptkamm wird überschritten.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50 000

 

Ramolhaus (3.006 m)                                    Alpiner Steig / 902

Ramoljoch (3.186 m)                                     902

Ramolalm (2.318 m)                                      902

Vent (1.896 m)

 

12. Etappe: Von Vent zur Schönen Aussicht

Jetzt geht es von Österreich nach Italien hinein.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Vent (1.896 m)                                             902

Rofenhöfe (2.014 m)                                     902

Hochjochhospitz (2.412 m)                            Alpiner Steig

Zollhütte (2.861 m)                                       Alpiner Steig

Schöne Aussicht (2.842 m)

 

13. Etappe: Von der Schönen Aussicht nach Schlanders

Ein sehr langer und ermüdender Abstieg.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Schöne Aussicht (2.842 m)                          3

Sporthotel Kurzras (2.011 m)                       13 A / 8

Gerstgraser Berghütte (2.250 m)                 6

Schwarze Lacke (2.500 m)                          4

Kalberhütte (2.175                                      4

Schlanders (721 m)

 

14. Etappe: Von Schlanders zum Stallwieshof

Aus dem tiefen Vintschgau geht es wieder hoch hinauf zum Höhenweg über dem Martelltal.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Schlanders (721 m)                                      Überquerung der Fernstraße 38

                                                                          / Dorfstraße / Wanderweg

Göflan                                                         1 / 2 / 3

Vornatsch (1.200m)                                      3

Göflaner Alm (1.826 m)                                3A

Göflaner Scharte (2.404m)                           3

Saugwies~(2.000 m)                                   15

Stallwies (1950 m)

 

15. Etappe: Vom Stallwieshof zur Marteller Hütte

Vom Stilfser Nationalpark geht es auf der Höhe 2.000 m in die Ortlergruppe hinein.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Stallwieshof (1.950 m)                                  8

Schluderalm (2.005 m)                                  8

Hirtenhütte (2.049 m)                                    8

Lyfialm (2.165 m)                                          6

Enzianalm (2.061 m)                                     151

Zufallhütte (2.265 m)                                     03

Marteller Hütte (2.610 m)

 

16. Etappe: Von der Maiteller Hütte nach Peio

Der deutschsprachige Teil Oberitaliens liegt hinter uns.

 

Kompasskarte No. 72, 1 : 50.000

 

Marteller Hütte (2.610 m)                               103

La Forcola (3.032 m)                                     103

Rifugio B. Larcher al Cevedale (2.607 m)        102

Refugio Plan Venezia                                     127

Peio (1.579 m)

 

17. Etappe: Von Peio zum Rifu io A. Bozzi

Es geht durch ein unbesiedeltes Gebiet, das im 1.Weltkrieg heftig umkämpft wurde.

 

Kompasskarten No. 72 und No. 71

 

Peio (1.579 m)                                             105 / Höhenweg

Val Taviela (Bachüberquerung)                      Höhenweg / 124

Refugio Fontanino (1.700 m)                         Bergpfad

Mga. Cellentino (2.000 m)                             Bergpfad / 111

Forzellina di Montozzo (2.613 m)                   111

Rifugio A.Bozzi al Montozzo (2.478 m).

 

18. Etappe: Vom Rifueio A.Bozzi nach Temù

Bevor es in die Adamello-Gruppe hineingeht, wandern wir durch das belebte Tal des Narcanello.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio A. Bozzi al Montozzo (2.478 m)           2 / Alta Via Camuna

Ponte di Legno (1.257 m)                              10

Temü (1.155 m)

 

19. Etappe: Von Temü zum Rifugio Garibaldi

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Temü (1.155 m)                                            11

Lago d' Avio (1.900 m)                                  11

Lago Benedetto (1.929 m)                             11

Refugio Garibaldi (2.553 m)

 

20. Etappe: Vom Refugio Garibaldi zum Refugio Tonolini

Die erste Etappe auf diesem sehr schönen Höhenweg durch die Adamello-Gruppe.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Garibaldi (2553m)                             Sentiero Adamello / 1

Passo di Premassone (2.923 m)                 1

Lago Premassone (2.719 m)                      1

Rifugio Tonolini (2.450 m)

 

21. Etappe: Vom Refugio Tonolini zum Refugio Prudenzini

Der Weg über den Passo del Miller ist etwas anstrengend wenngleich sehr schön.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Tonolini (2.450 m)                             1

Lago Baitone (2.281 m)                                1

Passo del Gatto (2.103 m)                           1

Rifugio Gnutti (2.166 m)                               1

Passo del Miller (2.826 m)                           1

Rifugio Paolo Prudenzini(2.225 m)

 

22. Etappe: Vom Refugio Prudenzini zum Refugio Lissone

Wieder geht es etwas mühsam über einen Paß.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Prudenzini (2.225 m)                        1

Passo di Poia (2.775 m)                              1

Cuel de Manzoler (2.180 m)                         1

Rifugio Lissone (2.017 m

 

23. Etappe: Vom Rifugio Lissone zum Rifugio Brescia

Auf dieser Etappe verließen wir den Sentiero Adamello ein Stück, weil er uns etwas zu gefährlich erschien.

 

Kompasskarte No. 71, 1:50.000

 

Rifugio Lissone (2.017 m)                            24

Passo Forcel Rosso (2.601 m)                     245

Lago di Campo (1.944 m)                            242

Passo di Campo (2.288 m)                          1

Rifugio Brescia (2.574 m)

 

24. Etappe: Vom Rifueio Brescia zum Rifui;io Gabriele Rosa

Hinter dem Passo Brescia folgt ein steiler Abstieg über einen Felsen, der sich aber auch links umgehen läßt.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Brescia (2.574 m)                             1

Passo Brescia (2.718 m)                              1

Passo della Rossola (2.372 m)                     1

Passo di Blumone (2.633 m)                         1

Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m)

 

25. Etappe: Vom Rifugio Gabriele Rosa zum Refu io . Tassara

Nach dem Ende des Sentiero Adamello geht es gemütlich bergab.

 

Kompasskarte No. 103, 1: 50.000

 

Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m)                 18

Passo di val Fredda (2.338 m)                    18

Rifugio C. Tassara (1.799 m)

 

26. Etappe: Vom Rifugio C. Tassara zur Malga Ravenola Vaga

Die markierten und nummerierten Wanderwege liegen nun hinter uns. Wir müssen jetzt sehr umsichtig mit Karte und Kompaß auf Wegen und Pfaden wandern. Am Ende der Etappe müssen wir in einer Malga (Schutzhütte für Hirten) biwakieren.

 

Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000

 

Rifugio Tassara (1.799 m)                             Pfad

Bazena (1.802 m)                                         Pfad

Ponte di Fontanazza (1.460 m)                      Pfad

Mga. Cogolo (1.543 m)                                 Pfad

Travagnoto(1.485 m)                                    Pfad

C, se Limen (1.432 m)                                  Pfad

Sesa di Sopra (1.329 m)                               Pfad

Sesa di Sotto (1.148 m)                                Pfad

Ponte di Sesa (1.171 m)                               Pfad

Casina Vecchia (1.428 m)                             Pfad

Mga. Ravenola Vaga (1.880 m)

 

27. Etappe: Von der Mag. Ravenola Vaga nach Collio

Auch auf dieser Etappe sind die Wege weder markiert noch nummeriert.

 

Kompasskarte No. 103, 1: 50.000

 

Mga. Ravenola Vaga (1.880 m)                    Pfad

Monte Dasdana (2.191 m)                            Pfad nach Süden zum Karrenweg /

                                                                          Karrenweg nach Westen

Passo delle Sette Crocette (2.075 m)           Pfad nach Süden

Mesole (1.692 m)                                        Pfad

Mesorzo (1.692 m)                                      Pfad

Memmo (987 m)                                          Dorfstraße oder Pfad südlich der Dorfstraße.

Collio (888 m)

 

28. Etappe: Von Collio nach Ombriano

Man geht auf Forstwegen, Wegen und Pfaden; keine Markierung, keine Wegnummern

 

Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000

 

Collio (888 m)                                               Weg

Ciucco                                                          Weg

Vezale (1.168 m)                                           Weg

Campo di Nasso (1.513 m)                             Weg

Pian del Bene di Sotto (1.494 m)                    Serpentinenweg

Ronchi (1.142 m)                                           Weg

Le Piazze (1.231 m)                                       Weg

Rifugio Ca Fiurida                                          Weg

     (keine Übernachtungsmtöglichkei)

Lazaretto (1.106 m)                                        Weg

Ombriano (900 m)                                          Weg

     (Übernachtung im Albergo oder privat)

 

29. Etappe: Von Ombriano nach Lumezzane

Auf dieser Wanderung nach einem Meßtischblatt kann auch ein GPS-Gerät zur Orientierung helfen.

 

Karten: Tavernole sul Mella, 1 : 25.000

                  Lumezzane, 1 : 25.000

 

Ombriano (900 m)                                          Weg

Fontana                                                         Steig

Fucine (694 m)                                               Steig

Passo della Cavada (1.158 m)                        Weg

Villa (722 m)                                                  Wiesenweg

Prati di Feifo                                                  Wiesenweg

Lembrio-Tal (537 m)                                       Weg

Navezzole (832 m)                                          Weg

Passata Vallazzo (1.185 m)                             Weg

Tesa Guizzi (1.171 m)                                     Weg

Corna di Sonclino (1.352 m)                            Weg

Casello (1.300 m)                                           Weg

M. Dossone (1.339 m)                                    Weg / betonierter Steig

Lumezzane (535 m)

 

30. Etappe: Von Lumezzane nach Brescia

Auch auf der letzten Etappe muß man sehr Weg sorgfältig - am besten mit einem GPS Gerät - den Weg suchen. Vom Vorort Nave sollte man den Bus zum Bahnhof nehmen.

 

Karte: Lumezzane, 1 : 25.000

 

Lumezzane (535 m)                                       Weg

Faidana (411 m)                                            Weg

Baione (484 m)                                              Weg

Roncadure (468 m)                                        Weg

C. Settime (525m)                                         Weg

Spitzkehre der Fahrstraße (639 m)                 Weg

V. delle Monache (799 m)                              Weg

Fratta dell'Erba (560 m)                                 Weg

Piezze (272m) asphaltierter                            Weg

Nave (240 m)

 

In diesem Vorort von Brescia endet die Wanderung.

 

Erschienen in "Der Weit- und Fernwanderer" Heft 2 / 1999

 

 

Dänemark

 

Die Wege und ihre Markierung

 

Von Werner Hohn

 

Die Markierung der Weit- und Fernwanderwege ist immer einheitlich. Ein weißes Männchen auf blauem Spiegel, gelegentlich ergänzt um den Namen der Route. Wo erforderlich, wird die Markierung um eindeutige Richtungspfeile ergänzt. Selten trifft man auf das schwarze „X“ oder Andreaskreuz zur Kennzeichnung der E-Wege.

 

Der Heerweg (dän. Hærvejen)

 

Übern den 270 km langen Heerweg (Viborg – Padborg) muss man nicht viel sagen. Neben dem Gendarmenpfad ist das Dänemarks bekanntester Weitwanderweg. Wanderkarten gibt es keine. Alle Karten die man benötigt können im Maßstab 1:50.000 aus dem Internet runtergeladen werden und lassen sich ausdrucken. Der Drucker wird 15 Karten im DIN A 4 Format auswerfen. Neben den beiden Wegvarianten (Fuß- und Radweg) enthalten die Karten Symbole für Campingplätze, Primitive Zeltplätze und Touristeninformationen.

 

Die Markierung, weißes Männchen auf blauem Spiegel, ist sehr gut. Meist findet man das Schildchen auf extra aufgestellten Pfählen, in Orten als Aufkleber an Masten und Mauern.

 

Im Norden zwischen Viborg und Nørre Snede ist der Weg sehr einsam. Dort kann es laut Auskunft des DVL und der Touristeninfo in Vojens auf einigen Strecken erforderlich sein, auf einen einfachen Zeltplatz auszuweichen oder die Etappen zu verlängern. Die Karten im Internet zeigen das sehr gut, so das sich gut vorplanen lässt. Oder man bezieht die weiter unten erwähnten Wander- und Pilgerherbergen mit in die Planung ein.

 

Wer den ganzen Weg gehen will, sollte von Norden nach Süden gehen. Einmal ist es angeblich die „traditionelle“ Gehrichtung, und der nördliche Teil soll auch schöner sein – wenn auch weltabgeschiedener.

 

Natürlich wird der Heerweg über viele befestigte Wirtschaftswege, kleine ruhige Sträßchen und einige Radwege geführt. Immer da wo es möglich ist, wird aber auf Wiesen- und Waldwege zurückgegriffen, auch wenn dafür teils erhebliche Umwege in Kauf genommen werden.

 

Fast alles übern Heerweg: http://www.haervej.dk/german/index.htm

 

Ein aktuelles Unterkunftsverzeichnis (PDF) ohne die Zeltplätze gibt es nur in der dänischen Version der Seite: http://www.haervej.dk/Overnatningsmuligheder_langs_Haervejen.pdf

 

Seit einigen Jahren ist der Heerweg Teil der dänische Pilgerwege. Das hat dazu geführt, dass man heute zwischen Viborg und Padborg 10 private Pilger- oder Wanderherbergen vorfindet. Meist sind es einfache Unterkünfte mit Etagenbetten in großen Schlafräumen. Küche und Dusche sind überall vorhanden. Wir haben einmal in einem dieser Häuser geschlafen und 10 Euro pro Person gezahlt. Nach einem Pilgerausweis hat niemand gefragt.

Eine Übersicht als PDF gibt es bei: http://www.pilgrimsvandring.dk/index.php?download=HerbergerLangsHaervejen.pdf

 

Die Wanderroute Århus – Silkeborg (dän. Vandreruten Århus – Silkeborg)

 

63 Kilometer gibt der Flyer für die Wanderroute Silkeborg –  Århus an. Schon beim Blick auf die darin enthaltende Karte wurde uns klar, dass das nicht ganz richtig sein kann. Die Durchquerungen der Städte Silkeborg, Skanderborg und Århus sind wohl nicht mitgerechnet worden. Neben einer kurzen Beschreibung der Sehenswürdigkeiten am Weg enthält der Flyer  brauchbare topographische Karteausschnitte 1:100.00 die die komplette Strecke abdecken.

 

Zusammen mit der sehr guten Markierung reicht der Flyer aus. Allerdings beginnt oder endet die Markierung an den Stadträndern von Silkeborg und Århus. Die komplette Stadtdurchquerung von Skanderborg ist nicht markiert.

 

Der Herausgeber ist das Århus Amt. Bezogen werden kann der Flyer über den DVL - Dansk Vandrelaug.

Internet: http://www.dvl.dk/358/158

 

Die Molsroute (dän. Molsruten oder Vandreruten Grenaa- Århus)

 

Die 80 Kilometer lange Molsroute beginnt am Fährhafen in Grenå und endet unterhalb der Jugendherberge von Århus am Rand des Stadtparks. Von allen drei hier erwähnten Strecken war die Molsroute die mit der schlechtesten Markierung. Teils fehlten die Schilder komplett, wie im Bereich der nördlichen Vorstädte von Århus, teils war die Markierung sehr lückenhaft. Allerdings reicht auch hier der sehr gute Flyer, um den Weg sicher zu finden. Im Bereich zwischen der Hafenstadt Grenå und Rugård (erste Etappe von Norden) soll keine Markierung vorhanden sein. Dort gibt der Küstenverlauf den Weg vor.

 

Wer im Sommer unterwegs sein will, sollte berücksichtigen, dass der Weg teils über den Strand geführt wird. Besonders im Bereich von Århus könnte man dann Irritationen bei den Badegästen auslösen, vom fehlenden Platz für eine Strandwanderung mit Rucksack ganz zu schweigen.

 

Der Herausgeber ist das Århus Amt. Bezogen werden kann der Flyer über den DVL - Dansk Vandrelaug.

Auf deren Internetseite lässt sich der Flyer als PDF runterladen und ausdrucken:  

 

http://www.dvl.dk/1293

 

 

Deutschland

 

Friedmarsweg 2009

                   

Etappe

von

nach

am

km

Summe km

Übernachtung Tel.Nr. 

e-mail

Internet

Unterkunft

Anzahl Nächte

Abreise

Zimmer- preis

Preis pro Übern.

       

0

               

1

Konstanz

Pfullendorf

Samstag, 06.06.09

32,4

32,4

07552 92170 

hotel-krone@regiotip.de

www.hotel-krone.de

Hotel Krone,Hauptstraße 18,
88630 Pfullendorf

1

Sonntag, 07.06.09

75,00 €

75,00 €

2

Pfullendorf

Mengen

Sonntag, 07.06.09

22,5

54,9

07572 76680 

Rebmengen@t-online.de

www.rebstock-mengen.de

Hotel Rebstock,Hauptstr. 93,
88512 Mengen

1

Montag, 08.06.09

77,00 €

77,00 €

3

Mengen

Riedlingen

Montag, 08.06.09

27,0

81,9

07371 927930

info@hotelmohren.com

http://www.hotelmohren.com/

Hotel Mohren, Marktplatz 7,
88499 Riedlingen

1

Dienstag, 09.06.09

70,00 €

70,00 €

4

Riedlingen

Anhausen

Dienstag, 09.06.09

29,4

111,3

07386 518

info@adler-anhausen.de/

http://www.adler-anhausen.de/

Gasthaus Adler, Am Mühlweg 20 
72534 Anhausen/Hayingen

2

Donnerstag, 11.06.09

62,00 €

124,00 €

5

Anhausen

Mehrstetten

Donnerstag, 11.06.09

19,6

130,9

07381 2479 

hirschimgruenen@yahoo.de

http://www.mehrstetten.de/index.php?

option=com_content&task=view&id=24

&Itemid=68

Landgasthof "Hirsch im Grünen"
Süssweg 12, 72537 Mehrstetten 

1

Freitag, 12.06.09

60,00 €

60,00 €

6

Mehrstetten

Blaubeuren

Freitag, 12.06.09

27,7

158,6

07344 91770
 

info@adler-blaubeuren.com

http://www.adler-blaubeuren.com/

Hotel-Restaurant Adler, Karlstrasse 8
89143 Blaubeuren

2

Sonntag, 14.06.09

74,00 €

148,00 €

7

Blaubeuren

Ulm

Sonntag, 14.06.09

22,6

181,2

0731 96470

 

http://www.accorhotels.com/de

/hotel-0800-ibis-ulm/index.shtml

Ibis Ulm, Neutorstrasse 12, 89073 Ulm

1

Montag, 15.06.09

77,00 €

77,00 €

8

Ulm

Langenau

Montag, 15.06.09

16,9

198,1

07345 8010

langenau@lobinger-hotels.de
 

http://www.lobinger-hotels.de/langenau.htm

Lobinger Hotel - Weisses Ross, Hindenburgstrasse 29-31
89129 Langenau

1

Dienstag, 16.06.09

89,00 €

89,00 €

9

Langenau

Giengen /Brenz

Dienstag, 16.06.09

24,4

222,5

07322 96780

lamm-giengen@t-online.de 

http://www.lamm-giengen.de

Hotel / Restaurant Lamm
Marktstraße 17 - 19
89537 Giengen an der Brenz

1

Mittwoch, 17.06.09

84,00 €

84,00 €

10

Giengen /Brenz

Dischingen

Mittwoch, 17.06.09

18,7

241,2

07327 355

Goldenes.Roessle@t-online.de

http://www.tourisline.de/travelstore/control

/walkin/showHotelDetails?agentid=6331&hotelid=eldTICDcQ1A=

Gasthof Goldenes Rößle
Hauptstraße 14
89561 Dischingen

1

Donnerstag, 18.06.09

40,00 €

40,00 €

11

Dischingen

Bissingen

Donnerstag, 18.06.09

21,4

262,6

09084 91400

info@krone-bissingen.de

http://www.krone-bissingen.de/

Gasthof Krone, Marktstraße 22, 86657 Bissingen

1

Freitag, 19.06.09

70,00 €

70,00 €

12

Bissingen

Harburg

Freitag, 19.06.09

20,0

282,6

09080 1398

Hotel-Straussen@web.de

http://www.stadt-harburg-schwaben.de/

essen_trinken/straussen/gasthof.htm

Hotel-Gasthof "Zum Straußen", Marktplatz 2, 86655 Harburg

2

Sonntag, 21.06.09

58,00 €

116,00 €

13

Harburg

Wemding

Sonntag, 21.06.09

18,7

301,3

09092 96950

schiener@hotel-birkhahn.de

http://www.hotel-birkhahn.de

Hotel Birkhahn, Nördlingerstraße 16, 86650 Wemding

1

Montag, 22.06.09

76,00 €

76,00 €

14

Wemding

Markt Heidenheim

Montag, 22.06.09

27,8

329,1

09833 202 

posthalter-erich@t-online.de

http://www.hahnenkamm.de/Posthalter/

Gasthof Alte Post, Marktplatz 7, 91719 Heidenheim

1

Dienstag, 23.06.09

59,00 €

59,00 €

15

Markt Heidenheim

Wettelsheim

Dienstag, 23.06.09

32,0

361,1

09142 96890 

info@gasthof-zum-goldenen-lamm.de

http://www.gasthof-zum-goldenen-lamm.de/

Gasthof zum Goldenen Lamm 
Marktstraße 16
91757 Wettelsheim 

1

Mittwoch, 24.06.09

67,00 €

67,00 €

16

Wettelsheim

Weissenburg

Mittwoch, 24.06.09

24,5

353,6

09141 3012

info@hotel-restaurant-krone.de

http://www.hotel-restaurant-krone.de/

Hotel-Restaurant Krone, Hotel garni, Rosenstraße 10,
91781 Weißenburg i. Bay 

2

Freitag, 26.06.09

68,00 €

136,00 €

17

Weissenburg

Thalmässing

Freitag, 26.06.09

26,1

379,7

09173 310

fam.stadler@gmx.de

http://www.spasswanderweg.de

/gh-wissinger.htm

Gasthaus Wissinger Fam. Stadler, Reinwarzhofen 1,
91177 Thalmässing

1

Samstag, 27.06.09

45,00 €

45,00 €

18

Thalmässing

Berching

Samstag, 27.06.09

23,8

403,5

08462 200010

kontakt@stampfermuehle.de

http://www.stampfermuehle.de/index2.htm

Hotel Stampfermühle Fam. Hufnagl, Schwimmbadweg 4,
92334 Berching

1

Sonntag, 28.06.09

72,00 €

72,00 €

19

Berching

Neumarkt/ Obpflz.

Sonntag, 28.06.09

30,4

433,9

09181 32712

info@tagungshotel-schoenblick.de

http://www.tagungshotel-schoenblick.de

Tagungs- und Seminarhotel
Schönblick, Inh. Albert Zollbrecht
Am Höhenberg 12, 92318 Neumarkt-Höhenberg

2

Dienstag, 30.06.09

75,00 €

150,00 €

20

Neumarkt/ Obpflz.

Altdorf

Dienstag, 30.06.09

29,5

463,4

09187 1687

info@nuernberger-hof-altdorf.de

http://www.nuernberger-hof-altdorf.de/

Nürnberger Hof, Unterer Markt 6,
90518 Altdorf 

2

Donnerstag, 02.07.09

75,00 €

150,00 €

21

Altdorf

Hersbruck

Donnerstag, 02.07.09

23,0

486,4

09151 2273

 

http://www.roterhahn-heb.de

Gasthof u. Hotel „Roter Hahn“, D. u. F. Mayr, Unterer Markt 3-5,
91217 Hersbruck

1

Freitag, 03.07.09

70,00 €

70,00 €

22

Hersbruck

Schnaittach

Freitag, 03.07.09

11,2

497,6

09153 929213 

info@hotel-gasthof-kampfer.de

http://www.hotel-gasthof-kampfer.de/

Gasthof Kampfer, Fröschau 1,
91220 Schnaittach 

1

Samstag, 04.07.09

68,00 €

68,00 €

23

Schnaittach

Gräfenberg

Samstag, 04.07.09

21,7

519,3

09192 348

lindenbraeu@t-online.de

http://www.lindenbraeu.de

Brauerei-Gasthof Lindenbräu, Familie Brehmer-Stockum, Am Bach 3, 91322 Gräfenberg

1

Sonntag, 05.07.09

60,00 €

60,00 €

24

Gräfenberg

Obertrubach

Sonntag, 05.07.09

17,1

536,4

09245 322

familie@postritter.de

http://www.postritter.de/

"Alte Post", Familie Ritter, Trubachtalstr.  1,
91286  Obertrubach

1

Montag, 06.07.09

54,00 €

54,00 €

25

Obertrubach

Pottenstein

Montag, 06.07.09

16,9

553,3

09243 338

hotel-steigmuehle@t-online.de

http://www.hotel-steigmuehle.de

Hotel „Steigmühle“,
Frau Karoline Deinzer,
Franz-Wittmann-Gasse 24,
91278 Pottenstein

2

Mittwoch, 08.07.09

79,40 €

158,80 €

26

Pottenstein

Muggendorf

Mittwoch, 08.07.09

19,6

572,9

09196 754

Hotel-Sonne@Fraenkische-Schweiz.Bayern-online.de

http://www.sonne-muggendorf.de

Hotel "Sonne",
Forchheimer Str. 2,
91346 Muggendorf

1

Donnerstag, 09.07.09

66,00 €

66,00 €

27

Muggendorf

Buttenheim

Donnerstag, 09.07.09

26,0

598,9

09545 322677

evi.reiss@external-marketing.de

 

A.Reiß Bamberger Weg 16, 96155  Buttenheim

2

Samstag, 11.07.09

 

0,00 €

28

Buttenheim

Heiligenstadt-Burggrub

Samstag, 11.07.09

14,3

613,2

09198 391

info@gasthof-hoesch.de

 

Gasthaus Pension, Oskar Hösch,
Burggrub 7, 91332 Heiligenstadt

1

Sonntag, 12.07.09

48,00 €

48,00 €

29

Heiligenstadt-Burggrub

Wonsees

Sonntag, 12.07.09

23,0

636,2

09274 441

 

http://www.dieromantischendrei.de/seiten

/krone.html

Gasthof zur Krone, Marktplatz 2
96197 Wonsees

1

Montag, 13.07.09

35,00 €

35,00 €

30

Wonsees

Kulmbach

Montag, 13.07.09

25,7

661,9

09221 95650

info@weisses-ross-kulmbach.com

http://www.kulmbach.de/xist4c/web/Altstadt

-Hotel--Weisses-Ross-----_id_455_.htm

Altstadt Hotel, "Weißes Roß" ***
Marktplatz 12, 95326 Kulmbach

2

Mittwoch, 15.07.09

85,00 €

170,00 €

31

Kulmbach

Marktleugast

Mittwoch, 15.07.09

21,4

683,3

09255 314

reitpension-weidner@vr-web.de

www.ponyhofsteinbach.de

Pension Reiterhof Weidner,
Steinbach 22,

95352 Marktleugast

1

Donnerstag, 16.07.09

46,00 €

46,00 €

32

Marktleugast

Münchberg

Donnerstag, 16.07.09

15,3

698,6

09251 99400

braunschweiger-hof@t-online.de

http://www.braunschweigerhof.de/

Hotel Braunschweiger Hof,
Bahnhofstraße 13, 95213 Münchberg 

1

Freitag, 17.07.09

64,00 €

64,00 €

33

Münchberg

Schwarzen-bach

Freitag, 17.07.09

12,9

711,5

09284 7580

info@quellenreuther-hof.de

http://www.quellenreuther-hof.de

Landgasthaus Quellenreuther Hof
Familie Winter, Quellenreuth 8,
95126 Schwarzenbach a.d.Saale

1

Samstag, 18.07.09

51,00 €

51,00 €

34

Schwarzen-bach

Regnitzlosau

Samstag, 18.07.09

17,8

729,3

09294 975000

info@raitschin.de

http://www.raitschin.de/

Gasthaus „Raitschin“, Raitschin 4
95194 Regnitzlosau

1

Sonntag, 19.07.09

66,00 €

66,00 €

35

Regnitzlosau

Geilsdorf

Sonntag, 19.07.09

21,4

750,7

037436 2211 / 0172 3623517 

 

http://www.dervogtlaender.de/skins/plauener

/gastgeber/de/einzel.php?gastgeber_id=51&lmin=358&gastgeber_order

=ort&gastgeber_desc=1&gastgeber_treffer=10

Hotel Zum Goldenen Löwen,
Schloßstraße 9, 08538 Burgstein

1

Montag, 20.07.09

56,00 €

56,00 €

36

Geilsdorf

Elsterberg

Montag, 20.07.09

30,6

781,3

036621 20357

   

Pension Schatter, Lange Straße 11, 07985 Elsterberg  

3

Donnerstag, 23.07.09

36,00 €

108,00 €

37

Elsterberg

Schönfels

Donnerstag, 23.07.09

24,7

806,0

037600 2598

 

http://web2.cylex.de/firma-home/

taut-roland-pension-536140.html

Pension Taut, Burgstraße 13, 08115 Schönfels

1

Freitag, 24.07.09

30,00 €

30,00 €

38

Schönfels

Wildenfels

Freitag, 24.07.09

21,0

827,0

037603-8395

 

http://www.pension.de/details.php?q=47741

Landgaststätte Wiesenburg, Muldenweg 9, 08134 Wildenfels, Schönau

1

Samstag, 25.07.09

59,00 €

59,00 €

39

Wildenfels

Hohenstein-Ernstthal

Samstag, 25.07.09

21,1

848,1

03723 42200

 

http://web2.cylex.de/firma-home

/hotel-schweizerhaus-4099459.html

Hotel Schweizerhaus, Weinkellerstr. 38, 09337 Hohenstein-Ernstthal

1

Sonntag, 26.07.09

50,00 €

50,00 €

40

Hohenstein-Ernstthal

Chemnitz

Sonntag, 26.07.09

23,8

871,9

       

0

Sonntag, 26.07.09

   

41

Chemnitz

 

Sonntag, 26.07.09

 

871,9

               

                       

3.044,80 €

   

Durchschnitt Etappe

22,6

                 

   

Maximum

32,4

                 

   

Minimum

11,2

                 

                         

   

Gesamt-Tage

51

                 

   

Wandertage

40

                 

   

Ruhetage

11

                 

 

 

Frankreich

 

      Wandergebiet: Korsika

      

          Grande Randonée 20   (GR 20)

 

     Charakter:

 

Alpiner Weitwanderweg über 200 km Länge, teilweise mit Kletterstellen -durch Ketten gesichert-, nichts für Anfänger, aber traumhafter Weg mit herrlichen Ausblicken über die ganze Insel. Vor allem im Frühsommer oder Herbst sollte man den Weg nicht unterschätzen. In den 80er Jahren sind 2 Wanderer aus unserer Region im Schneesturm wenige 100 Meter vor einer Berghütte erfroren. Im Juli und August nur zu empfehlen für Wanderer mit Zelt, da die Hütten hoffnungslos überbelegt sind. Infolge der Führung des Weges durch die Nationalparks, besteht nur eingeschränkte Möglichkeit zur Verpflegung und zum Einkauf von Lebensmittel. Wer in den Selbstversorgerhütten übernachtet, benötigt einen Schlafsack.

 

Etappeneinteilung:

 

    1.    Calenzana – Refuge d’Ortu di u Piobbu

    2.    Refuge d’Ortu di u Piobbu – Refuge de Carozzu

    3.    Refuge de Carozzu – Haut-Asco

    4.    Haut-Asco – Refuge de Tighjettu

    5.    Refuge de Tighjettu – Castel di Vergio

    6.    Castel di Vergio – Refuge de Manganu

    7.    Refuge de Manganu – Refuge de Petra Piana

    8.    Refuge de Petra Piana – Refuge de l’Onda

    9.    Refuge de l’Onda – Vizzavona (Gare)

    10.  Vizzavona – Bergeries de Capanelle

    11.  Refuge de Capanelle – Refuge de Prati

    12.  Refuge de Prati – Refuge d’Usciolu

    13.  Refuge d’Usciolu – Refuge de Asinau

    14.  Refuge d’Asinau – Refuge d’I Paliri

    15.  Refuge d’I Paliri - Conca

 

     Literatur:

 

Topo-guide „A travers la montagne corse“ (auf Französisch mit Kartenausschnitten)

Hans Schymik: Bergwelt Korsika, Führer für Wanderer und Bergsteiger (Verlag Fink-Kümmerly + Frey)

Hans Schymik: Korsika Wanderführer (Verlag J. Berg)

Schröder/Pagenstecher: Korsika inkl. GR 20 (Verlag Martin Velbinger)

 

Karten:

 

Corse du Nord, Edition Didier Richard, 1:50.000 (vollkommen ausreichend)

Corse du Sud, Edition Didier Richard, 1:50.000

Detailkarten IGN 1:25.000

 

 

 

Korsika, Mare a mare Nord

 

Der „Mare a mare Nord“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“, der leider im Sommer hoffnungslos überlaufen ist. Mit 1592 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen im Frühjahr und Herbst. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika von Ost nach West durchquert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare e Monti“.

 

Wegeverlauf:

 

1. Etappe: Moriani – Pied’Alesani

2. Etappe: Pied’Alesani – Pianellu

3. Etappe: Pianellu – Sermano

4. Etappe: Sermano – Corte

5. Etappe: Corte – Refuge „A Sega“

6. Etappe: Refuge A Sega – Albertacce

7. Etappe: Albertacce – Col de Vergio

8. Etappe: Castel di Vergio – Marignana

9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“

10. Etappe: A Case – Cargèse

 

Internet:  www.parc-naturel-Corse.com

              www.visit-corsica.com

 

Literatur:

Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997

Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996

(siehe auch Literatur bei GR 20)

 

Karten:

Detailkarten IGN 1:25.000

Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)

 

 

Korsika, Mare e monti

 

Der „Mare e monti“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“. Mit 1153 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen fast das ganze Jahr über. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika im Westen von Nord nach Süd, ausgehend von Calenzana –gleichzeitig auch Beginn des GR 20- bis nach Cargese, das von griechischen Flüchtlingen während der Zeit der Genuesenherrschaft auf Korsika gegründet wurde, gequert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare a Mare Nord“.

 

Wegeverlauf:

 

1. Etappe: Calenzana – Bonifatu

2. Etappe: Bonifatu – Tuarelli

3. Etappe: Tuarelli – Galeria

4. Etappe: Galeria –Girolata

5. Etappe: Girolata – Curzu

6. Etappe: Curzu – Serriera

7. Etappe: Serriera – Ota

8. Etappe: Ota – Marignana

9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“

10. Etappe: "A Case" - Cargèse

 

Internet: www.parc-naturel-Corse.com

             www.visit-corsica.com

 

Anreise Flug: Air France: www.airfrance.fr

                    CCM:         www.corsemed.com

                    Air Littoral: www.airlittoral.com

                    Air Lib:       www.airlib.com

 

Anreise Schiff: Société nationale corse méditerranée: www.sncm.fr

                      Corsica Ferries: www.corsicaferries.com

 

Literatur:

Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997

Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996

(siehe auch Literatur bei GR 20)

 

Karten:

Detailkarten IGN 1:25.000

Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)

 

 

Qualitätswanderwege auf der Schwäbischen Alb

 

Von Günther Krämer

 

Endlich hat auch die Schwäbische Alb, die sich bisher nicht weniger Wander-Superlative rühmte, ihre Qualitätswanderwege.

 

Die Vergangenheit: Der Schwäbische Albverein ist außerhalb der Alpen der älteste und mitgliederstärkste Wanderverein, sein Wegenetz ist dicht, das Markierungssystem mit Hauptwegen, Querwegen und Zugangswegen stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist für Außenstehende kaum zu durchschauen, die Hauptwanderwege führen als echte Weitwanderwege von A nach B, der HW 1, der Alb-Nordrand-Weg, gilt als aussichtsreichster (schönster?) Wanderweg in Mitteleuropa außerhalb der Alpen. Was will man mehr?

 

Die Fakten: Ortsverbindungswege und Feldwege und damit viele SAV-Wanderwege wurden asphaltiert, die Flurbereinigung hat den rechten Winkel in die Landschaft eingebaut, viele Wege, die früher durch Obstwiesen führten, enden heute am Kreisverkehr an der Zufahrt zum neuen Gewerbe- oder Wohngebiet. Und an schönen Wochenenden überfluten Menschen- und Automassen die schönsten Teile der Alb, Motorräder      verlärmen den Albaufstieg, der Verdichtungsraum um Stuttgart ist nah! Einige Jugendherbergen wurden geschlossen, in verschiedenen Wanderheimen kann man nicht mehr übernachten.

 

Nun sind der Donauberglandweg und der Donau-Zollernalb – Weg als Qualitätswege zertifiziert, Der Hohenzollernweg, der Alb-Nordrand-Weg, der  Alb-Südrand-Weg oder der Burgenweg verdienen auf langen Abschnitten das Prädikat, z. T. läuft das Zertifizierungsverfahren. Neben dem einfachen Dorfwirtshaus mit bodenständiger Küche lockt der Rest der inzwischen stark ausgedünnten Gastronomie mit Sternen, Kochmützen und SlowFood-Schnecken. Es lohnt sich also doch, auf der Schwäbischen Alb weit zuwandern!

 

Donauberglandweg

 

In vier Tagesetappen führt der Weg von den zehn Tausendern, den höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb (Lemberg 1015 m), hinunter zum Donaudurchbruch durch die Schwäbische Alb. Vom Lembergturm, einer dem Eiffelturm nachempfundenen Stahlkonstruktion blickt man bei guter Sicht vom Feldberg im Schwarzwald bis zu den Schweizer Alpen. An der Hangkante geht es aussichtsreich zum Klippeneck (967 m), dessen Wetterstation mit die meisten Sonnenscheinstunden Deutschlands verzeichnet. Das Claretinerkloster auf dem Dreifaltigkeitsberg, ein bedeutender Wallfahrtsort, ist erster Höhepunkt der zweiten Etappe, die in über 900 m Höhe über die wunderbare Landschaft der Albhochfläche mit ihren vom Frühjahr bis in den Herbst hinein blütenreichen Wacholderheiden schließlich durchs Lipbachtal ins hoch über der Donau liegende alte Städtchen Mühlheim führt. Die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb stellt sich auf der dritten Etappe vor: Die hauptsächlich bei Immendingen versickerte Donau erhält durch Nebenflüsse allmählich wieder Wasser, Tropfsteinhöhlen wie die Mühlheimer Felsenhöhle oder die Kolbinger Höhle und schließlich am Etappenende die ersten hoch aufragenden Felsen des Donaudurchbruchs, der Knopfmacherfels und der Stiegelesfels bei Fridingen. Die vierte Etappe schließlich führt hoch über dem Durchbruchstal der Donau über das Schloss Bronnen zum Benediktinerkloster Beuron. Mit einer Länge von knapp über 70 km und einer Dauer von 4 Tagen erfüllt der Donauberglandweg allein nicht die Kriterien für einen Weitwanderweg. Aber drei insgesamt 46 km lange Extra-Rundwanderwege ergänzen den Weg.

 

Donau-Zollernalb-Weg

 

Der rührige und für das Wandern sehr aufgeschlossene Tourismuschef des Landkreises Tuttlingen, Walter Knittel, hat das Potential der großartigen Landschaft erkannt. So wurde der Donauberglandweg durch den Donau-Zollernalb-Weg ergänzt, der in Beuron direkt an den Donauberglandweg anschließt und in weiteren 10 Etappen über 162 km in einem großen Bogen über die Alb zurück zum Ausgangspunkt, dem Lemberg, führt. Von Beuron bis Hausen im Tal und auf den nächsten beiden Abschnitten bis Gutenstein und Sigmaringen dominieren die Burg Wildenstein und das Schloss Werenwag neben vielen Ruinen über hohen Felswänden, im Tal romantische Abschnitte mit alten Mühlen, Höhlen über Höhlen, das ehemalige Kloster Inzigkofen und schließlich die Hohenzollernresidenz Sigmaringen. Von hier aus geht es ins malerische Laucherttal, zunächst ins pittoreske Städtchen Veringenstadt, wo der Neandertaler auf der Donaubrücke den Wanderer empfängt und seine Höhlen schon von weitem zu sehen sind. Über Hettingen, eine der kleinsten Städte des Landes, aber mit einem großen Schloss ausgestattet, wird das ehemalige Oberamtsstädtchen Gammertingen erreicht. Danach geht es hinauf auf die ruhige Albhochfläche, hinüber zur Ruine Straßberg, dann oberhalb des Schmeietals nach Albstadt, wo Textilindustrie und Jugendstilgebäude dominieren. Der Weg geht weiter zum Stauffenberg-Schloss in Lautlingen, dann den Berg hoch zur höchstgelegenen Stadt Deutschlands, Meßstetten, 907 m über dem Meer. Man vermutet in dieser Höhe eigentlich nur noch Wald oder Weiden. Tatsächlich ist Meßstetten Industriestadt, und in der Umgebung gibt es sogar, wenn auch wenig ertragreich, Getreideanbau, den höchsten nördlich der Alpen. Am Albrand entlang besteigen wir noch alle zehn über 1000 m hohen Erhebungen der Alb und genießen die Ausblicke vom Albtrauf ins Albvorland.

 

Hohenzollernweg

 

Dieser Weitwanderweg wurde vom Albverein markiert und führt in 11 Etappen über 224 km von Residenz zu Residenz durch das ehemalige Fürstentum Hohenzollern. Stichwortartig der Verlauf: Glatt – Haigerloch – Hechingen – Burladingen – Gammertingen – Laucherttal – Hettingen – Veringenstadt – Sigmaringen („Hauptstadt“ von Hohenzollern) – Inzigkofen – Donaudurchbruch bis Beuron – Meßstetten – „Tausender“ am Albtrauf – Schömberg – Geopark-Infostelle Dotternhausen – Rosenfeld – Glatt. Teilweise verläuft der Hohenzollernweg auf den oben beschriebenen Qualitätswegen. Aber auch auf den anderen Abschnitten ist der Weg meistens der Zertifizierung würdig. Diese hat der Hohenzollernweg eigentlich überhaupt nicht nötig, denn er verknüpft mit Residenzschlössern, malerischen Altstädten, Höhlen, hohen Aussichtsbergen, wertvollsten Naturschutzgebieten, Wallfahrtskirchen von der Romanik bis zum Jugendstil, alten Mühlen, Burgen und Ruinen, Synagogen, Museen aller Art, Geopark-Infozentren, Naturschutzzentren, Karstformen wie Dolinen und Trockentäler, wildromantischen Tälern und einmaligen Fossilienfundstellen so ziemlich alles, was ein Weitwanderweg überhaupt bieten kann.

 

Unsere Mitgliederwanderung zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der Wanderlandschaft an der Oberen Donau.

Näheres unter www.lustwandeln.net/schwalb.htm und    www.hohenzollernstrasse.de/tourenvorschlaege/zu_fuss/

 

Erschienen in "Wege und Ziele" Zeitschrift des Vereins

Netzwerk Weitwandern e.V. Ausgabe 29 - August 2009

 

 

Irland

 

Wicklow Way (Teil des E 8)

Streckenwanderung Marlay Park (County Dublin)

- Clonegal (County Carlow) 132 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)

 

Internetadresse: www.wicklowway.com

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: Michael Fewer, „The Wicklow Way“, (1998), enthält auch Kartenausschnitte, Ordnance Survey Ireland, ISBN 1-901496-12-0

Wicklow Way Map Guide –EastWest Mapping

The Complete Wicklow Way J.B. Malone (veraltet)

“Abenteuer Trekking”, Irland, Ute und Peter Freier, Bruckmann-Verlag (einziger deutschsprachiger Führer, nicht mehr im Buchhandel erhältlich)

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 56 Wicklow, Dublin, Kildare und Nr. 62 Carlow, Wexford, Wicklow

 

Unterkünfte: Wicklow Way | Accommodation

 

siehe auch „Wege und Ziele“ Ausgabe 18, Dezember 2005

 

The South Leinster Way (Teil des E 8)

 

Streckenwanderung Kildavin (County Carlow)

 – Carrick-on-Suir (County Kilkenny)   100 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie, Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: The South Leinster Way Map Guide, ISBN 1 899815 00 7 –EastWest Mapping, Tel./Fax 00353(0)54/77835, E-Mail: eastwest@eircom.net, Internet: EastWest Mapping: Ireland Walking Maps. Guidebooks.

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 68, 75, 76

 

Kontaktadresse: Kilkenny Tourist Office, Rose Inn Street, Kilkenny, Tel. 00353(0)56 – 51500, Email: kdowling@southeasttourisme.ie

 

Unterkünfte: www.southeasttourism.ie

  

The Grand Canal Way

Streckenwanderung Lucan Road Bridge, Lock 12 (Lucan or Milltown), 

County Dublin – Shannon Harbour (County Offaly)  114 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch)

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie, Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: Guide to the Grand Canal, The Waterways Service 

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 47, 48, 49, 50, 53

 

Kontaktadresse: Waterways Service, Dúchas, the Heritage Service, 17 – 19 Lower Hatch Street, Dublin 2, Tel.: 00353(0)1-647 2557, Email: waterwaysireland@ealga.ie

 

Polen

Der Kopernikus Wanderweg

PTTK Oddz. Warminsko-Mazurski

Polnische Gesellschaft für Touristik und Heimatkunde Sektion Ermland- Masuren

Eine rot markierte Weitwanderroute durch das polnische Ermland von Olsztyn (Allenstein) bis zur Ostsee mit Fortsetzung in den benachbarten

Wojewodschaften bis zur Kopernikus-Geburtsstadt Thorn

 

Der Kopernikus-Weg führt den Wanderer und die Wanderin durch sehr unterschiedliche Landschaftstypen. Der Weg folgt verschiedenen in tiefeingeschnittenen oder in weiten Ebenen fließenden Flüssen, geht durch umfangreiche Laub- und Kiefernwälder und durchquert immer wieder fruchtbares bäuerliches Land, kommt schließlich zum Meer und geht dann entlang der Nogat und Weichsel. Dabei werden viele Dörfer und kleine und große Städte mit langer Geschichte berührt. Der Weg trägt seinen Namen nach dem Astronomen Nikolaus Kopernikus, der von 1473 bis 1543 lebte und als Domherr und Bistumsadministrator des Ermländischen Kapitels an verschiedenen Orten, die der Weg berührt, über längere Zeit tätig war.

Von Olsztyn (Allenstein) bis Lidzbark Warminski (Heilsberg) ist der Kopernikus-Weg deckungsgleich mit dem Europäischen Fernwanderweg E 11. Von Braniewo (Braunsberg) bis Elblag (Elbing) benutzt der Kopernikus-Weg die Trasse des Ostsee-Fernwanderweges E 9.

 

Der Kopernikus-Weg ist durchgehend weiß-rot-weiß markiert.

Der Wegeverlauf des ermländischen Abschnittes ist in der Staatlichen Kartenserie M. 1: 100.000 in den Blättern N-34-77/78 Olsztyn, N-34-65/66 Bartoszce, N-34-51/52 Braniewo und N-34-63/64 Elblag eingezeichnet.

 

0,0 km Olsztyn,

Das Hohe Tor in Olsztyn bildet den Anfang bzw. das Ende des Wanderweges.

Olsztyn (Allenstein) erlangte Stadtrechte im Jahr 1353. Der Wanderweg beginnt an den mittelalterlichen Befestigungen der Stadt und fűhrt ins Tal der Łyna (Alle). Unterwegs kann man noch einen Blick auf die Burg des Ermländischen Domkapitels werfen, in der Kopernikus interessante Dokumente seiner Himmelsbeobachtungen hinterließ. Hinter einer Eisenbahnunterführung aus der 2. H. des 19. Jh. beginnt der Stadtwald und der Durchbruch des Flusses Łyna.

 

3,0 km Abzweigung anderer Wanderwege bei der Smętek-Brücke.

 

5,0 km im Westen kann man den Stausee des Wasserkraftwerkes sehen, das 1907 beim Zusammenfluß von Łyna und Wadąg errichtet wurde. Hier trifft man auf einen gelb markierten Wanderweg.

 

11,0 km Der Weg erreicht die Straße Dywity-Brąswałd. In der Ferne ist bereits das Dorf Brąswałd sehen.

Das Dorf Brąswałd (Braunswalde) wurde 1337 gegründet. Walenty Barczewski war hier um 1900 Gemeindepfarrer. In diesem Dorf wurde auch die bekannte Dichterin Maria Zientara Malewska geboren. Der Wanderweg verläuft neben ihrem Geburtshaus, an dem Gebäude befindet sich ein Bronzekopf und eine Gedenktafel. Sehenswert sind die Kirche der heiligen Katharina (1896) mit einer bemerkenswert vollständig erhaltenen neugotischen Ausstattung und dekorativen Wandmalereien, die 1912 auf Anregung vom Barczewski entstanden sind. Gegenüber liegt der schöne Friedhof. Hinter dem Dorf die Stauanlage und das Elektrizitätswerk der Łyna.

 

12,0 km Brücke über das kanalisierte Flußbett, das während des Baues des Elektrizitätswerks in den 1930er Jahren entstanden ist.

 

14,5 km Barkweda,

hier lieferte sich 1807 das Heer von Napoleon ein Gefecht mit russischen und preußischen Soldaten um die Brücke über die Łyna (wichtig als Weg nach Olsztyn).

 

15,0 km Haltestelle Bukwałd der Bahnlinie Olsztyn – Braniewo

Hinter der Haltestelle Bukwałd erreicht der Wanderweg nach einer Weile den Pupla-See, es besteht hier die Möglichkeit zu baden und zu zelten.

 

21,0 km Cerkiewnik mit Haltepunkt der Bahnlinie Olsztyn – Braniewo.

Das Dorf hat eine von weitem sichtbare neugotische Kirche. Nordwestlich vom Dorf liegt in 118 m.ü.M. eine frühgeschichtliche Pruzzenburg, von dort gute Aussicht auf die Umgebung und den Limajno See).

 

29,0 km Der Weg am Nordufer des Limajno See berührt ein Erholungszentrum mit Einkehrmöglichkeiten.

 

32,0 km Der Wanderweg erreicht das Dorf Swobodno und biegt links in einen Feldweg ein. (Bei Bedarf kann hinter dem Dorf an der Straße nach Dobre Miasto eine Bushaltestelle benutzt werden.) Auf dem Feldweg gelangt man nach Glotowo.

 

32 km Glotowo hat eine große Barockkirche mit außen unverputzten Ziegelmauern. In der Nähe der Kirche befindet sich eine ausgedehnte Kalvarienberg-Anlage aus dem späten 19. Jh., d. h. ein Nachbau des Passionsweges mit 14 Kapellen, die sog. „Kalwaria Warmiska“.

 

35,0 km Dobre Miasto

Dobre Miasto ist ein Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum, es verfügt über Krankenhaus, Eisenbahn, Busangebote.

Dobre Miasto (Guttstadt) erlangte 1329 Stadtrechte. Der älteste Teil der Stadt liegt auf einer Insel der Łyna. Die Stadt hat verschiedene interessante Sehenswürdigkeiten: einen Turm und Reste der Stadtmauern; sehr bedeutend ist die Pfarrkirche (das frühere Kollegiatsstift) aus der 2.Hälfte des 14 Jh., eine der größten Kirchen im Ermland (Länge ca. 60 m, Breite ca. 27 m, Turm ca. 50 m hoch), die Innenausstattung ist barock. Im Altar in dem linken Kirchenschiff befindet sich ein spätgotischer sog. Gnadenstuhl, d. h. eine Skulptur von Gottvater mit Sohn und Hlg. Geist;. moderne Orgel von hoher Qualität.

 

42.0 Smolajny,

Der Kopernikusweg kommt noch außerhalb des Dorfes zu einem barocken Schloß mit Park, der früheren Sommerresidenz der ermländischen Bischöfe aus der ersten Hälfte des 18 Jh., in der jetzt eine landwirtschaftliche Oberschule untergebracht ist. Der Wanderweg geht anschließend eine Strecke neben der Łyna weiter.

 

44,0  km Der Weg führt dann über Dębowa Góra, eine der vielen Moränenhöhen.

 

47,3 km Brücke über die Łyna

 

48,0 km Waldparkplatz an der Straße Lidzbark Warminski – Dobre Miasto

 

51,0 km Gut Wróblik

 

53,00 km vor der Brücke über die  Łyna biegt der Weg nach rechts ab. Achtung: wir passieren die Brücke nicht.

 

60.00 km Lidzbark Warmiski

Die Stadt verfügt über PKS, Post und Banken und hat ungefähr 18.5000 Einwohner. Sie liegt an den Flüssen Łyna und Symsara und war die Hauptstadt des historischen Ermland. Auch hier lebte Kopernikus längere Zeit im Auftrag seines Onkels, der Bischof des Ermlandes war.

Lidzbark Warmiski (Heilsberg) besitzt wertvolle Denkmäler der gotischen Architektur: das Schloß der Bischöfe von Ermland, die Pfarrkirche, das Hohe Tor, weiterhin die Orangerie (Treibhaus) von Krasicki. Das gotisches Schloß der Bischöfe von Ermland hat einen quadratischen Grundriß in den Abmessung von 48,5 auf 48,5 m und besitzt einen zweigeschossigen Arkadenhof, einen polygonalen Turm und drei schlanke Ecktürmchen. Im ersten Geschoß befinden sich u.a. der Beratungssaal, die frühere Sakristei, der Gerichtsaal und die sogenannte Sybilla- Kammer, die Schloßkapelle, der Audienzsaal und Wohnräume. An Wänden des größten Schloßsaales befinden sich Wappen der Bischöfe von Ermland, unter anderem das des Dichters Ignacy Krasicki. Im Süden schließt sich der jüngere Palast des Bischofs Grabowski und Speicher an. Im Hof steht eine Barockskulptur der Heiligen Katharina von 1756, ringsum die Mauer mit zwei Basteien und dem Burggraben. aus dem 15. Jh.

 

70,0 km Ignalin (Reimerswalde)

Im Jahr 1807 wurde bei diesem Dorf ein Kampf zwischen napoleonischen Soldaten und russischen und preußischen Truppen ausgetragen, welcher mit dem Rückzug der letzteren endete. In dem Dorf befindet sich eine Kirche mit Ausstattung vom Ende des 18. Jh.

 

74,0 km Runowo (Raunau)

Dorf mit Pfarrkirche aus dem 15. Jh. und guter Ausstattung.

 

79,0 km Dorf Miejska Wola, in der Nähe fließt der Fluß Drweca Warminska. Achtung: Noch vor dem kleinen Dorf mit Kapelle an der Brücke nach rechts abbiegen!

 

87,0 km Mingajny, 

Das Dorf Mingajny (Migehnen) in der Großgemeinde Orneta (Wormditt) wurde 1311 gegründet, die Ansiedlungsprivilegien wurden 1505 vom Bischof Lukas Watzenrode erneuert. Die Pfarrkirche St. Laurentius stammt aus dem 14. Jh. und wurde später mehrfach umgebaut.

 

91.4 km Landgut Kumajny

 

94.3 km Henrykowo ist ein Ort der Verwaltungsgemeinde Orneta.

Henrykowo (Heinrikau) existierte schon 1312 und erhielt 1326 ein Ansiedlungsprivileg. Sehenswert ist die gotische Kirche der Heiligen Katharina und Maria Magdalena aus der Wende des 14./15. Jh. mit Pfarrhaus aus der 2. Hälfte des 18. Jh., Kapelle um 1800.

 

100,0 km Dorf Borowiec

Hinter dem Dorf eine Anhöhe, von welcher es einen reizvollen Blick auf die Umgebung gibt, in der Ferne Pieniężno. Links von der Stadt (sichtbar in der Ferne) das breite Tal des Flusses Wałsza.

 

103,0 km Pieniężno

Ort und Verwaltungssitz mit ungefähr 3.000 Einwohnern. Die Stadt erhielt nach 1945 ihren Namen nach dem Redakteur und Herausgeber der „Olsztyner Zeitung“, Seweryn Pieniężny, der im Konzentrationslager Hohenbruch ermordet wurde. In ca. 2 km Entfernung außerhalb der Stadt liegt das Kloster und das Missionsmuseum der Verbisten-Patres (Societas Verbi Divini, in Deutschland unter dem Namen Steyler Missionswerk bekannt).

Pieniężno (Mehlsack) erhielt 1312 das Stadtrecht. Etwas später erbaute das Ermländische Kapitel die Burg, die zusammen mit den Stadtbefestigungen ein einheitliches Wehranlagesystem bildete. Von 1466-1772 gehörte der Ort wie das ganze Ermland zu Polen. Der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg, eroberte die Stadt im Jahre 1520; sie wurde von ihm teilweise vernichtet. Im Jahre 1626 wurde die Stadt von Schweden erobert und abgebrannt. Während des letzten Krieges fanden in der Umgebung von Pieniężno erbitterte Kämpfe statt. Die Stadt wurde zu 89 % vernichtet.

Über der Wałsza (Walsch) liegen die Ruinen der früheren Burg des Ermländischen Kapitels aus dem 14. Jh. und aus der 1 Hälfte des 15. Jh., die im 16. und im 18. Jh. umgebaut wurde. Die Anlage wurde 1945 zerstört. In den Jahren 1517 und 1519 verweilte hier Nikolaus Kopernikus. Gegenüber der Burg liegt die kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul, die 1894/ 95 in neugotischen Formen an einen älteren Turm gebaut wurde und als einzige Kirche im Ermland fünfschiffig ist. In der Nähe Reste der Stadtbefestigung und ein Turm aus dem 14. Jahrhundert (jetzt das Pfarrhaus).

Wir passieren die Kirche, gehen dann über Stufen herunter zum Fluß Wałsza und betreten das Wałsza-Reservat. Der Wanderweg quert mehrmals den Fluß. Unterwegs gibt es eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, bei ihr ein netter Erholungsplatz. (Man kann vorher den Wanderweg verlassen und auf dem Weg zum Seminar der Verbisten gelangen.) Von der Kapelle verläuft der rot markierte Wanderweg durch das Sumpfgelände. An Regentagen soll man deshalb Feldwege, die höher liegen, wählen. Wir folgen genau der roten Markierung und wir kommen zum Wald-Ende. Danach folgen wir dem Pfad und durch die Wiese kommen wir zum Feldweg, neben der Kapelle. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen dem gepflasterten Weg zum Dorf Wojnity.

 

112,6 Wojnity.

Das Dorf wurde im 14. Jahrhundert nach Kulmer Recht gegründet. Am Fluß auf der rechten Seite der Straße steht die Kirche, der Wanderweg überquert das letzte Mal die Wałsza, die in der Entfernung von 10 km Richtung Südwest in die Pasłęka mündet.

 

115,8 km Brzostki

Hinter dem Gut überqueren wir die Asphaltstraße Pakosze – Orneta und gehen in Mischwald hinein.

 

120,2 Długobór (Langwalde).

Sehenswert ist die Kath. Pfarrkirche St. Johannes; sie ist im Kern aus dem 14. Jh. und wurde im 16. und 18. Jh. umgestaltet. Ausstattung erhalten. .

 

123,6 km Łozy. In der Nähe das Halbgut Kanigowo und eine Betonbrücke über die Pasłęka.

 

132,0 Ławki mit PKS-Bushaltestelle,

das Dorf Ławki (Lauck) und das Halbgut mit dem vernachlässigten Gutshaus gehörten einst den Grafen Dohna; die evang. Pfarrkirche aus dem 14. Jh. ist seit 1945 Ruine.

Der rote Wanderweg führt zum Dorf Dębiny, wir gehen nicht ins Dorf hinein. Wir folgen weiterhin den Wanderweg und kommen von der Asphaltstraße ab. Wir gehen den Feldweg am Rande des Waldes entlang, dann in den Wald hinein und später gehen wir in die tiefe Schlucht. Dieser Teil des Wanderweges ist sehr schwierig. Der Wanderweg überquert Bäche und schlängelt sich zwischen Bäumen. Im Tiefe des Waldes fließt der Fluß Pasłęka, welcher die Mitte des Naturreservates „Bieber- Siedlungen an der Pasłęka” bildet. Das Reservat hat eine Größe von 2127 ha.

 

143,7 km Dorf Skrojnity

 

146,6 km PKS-Bushaltestelle Trąbki Wielkie. In der Nähe Bahnhaltestelle

 

147,1 km Pierzchalskie-Stausee Fläche 1,2 km, hinter der Brücke nach links an dem Camping- und Parkplatz vorbei.

 

148,1 km Staudamm und Elektrizitätswerk, der Weg biegt in den Wald ab.

 

154,4 km Gronkowo,

Ab hier geht der Wanderweg auf der Asphaltstraße Braniewo – Pieniężno.

 

156,0 km Brücke über die Autobahn

 

160,8 km Dorf Szyleny

 

163,6 km Braniewo, Verwaltungszentrum mit PKP und PKS.

Als die Ritter des Deutschen Ordens 1240 das nördliche Ermland eroberten, errichteten sie an der Stelle einer alten Pruzzenniederlassung eine Holzburg. Diese wurde 1242 von den Pruzzen zerstört. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurde Braniewo (Braunsberg) vom Bischof des Ermlandes übernommen. Der Ort erhielt vor 1254 Stadtrechte. Während des nächsten Aufstandes wurde Braniewo vollständig vernichtet. 1454 lehnten sich die Stadtbürger gegen den Bischof Kuhschmaltz, einen Anhänger des Deutschen Ordens, auf. Sie eroberten die Burg und zerstörten sie teilweise. Während des Schwedenkrieges wurden Kunstwerke, Kostbarkeiten und wertvolle Bücher von den Schweden weggeschafft. Während der Reformationszeit spielte Braniewo eine wichtige Rolle als Verlags- und Schulzentrum. Die im Jahre 1565 nach Braniewo gekommenen Jesuiten gründeten hier ein berühmtes Kollegium. Während der Kämpfe von 1945 wurde die Stadt zu 85% zerstört.

Von den Sehenswürdigkeiten blieb in der Altstadt die gotische Kirche der Heiligen Katharina aus den Jahren 1346 -1381 erhalten. Diese Kirche wurde in den 1980er Jahren wiederaufgebaut und später zur Kathedrale erhoben. . In der Nähe befindet sich ein gotischer Turm, der die Reste des Bischofschlosses markiert. In der Nähe im wiederaufgebauten Lyzeum Hozjanum aus dem 18. Jh. befindet sich wieder ein Lyzeum. Zu den Sehenswürdigkeiten der Neustadt gehört die spätgotische Pfarrkirche St. Trinitatis von 1583. Außerhalb des Stadtkerns liegt die Barockkirche Heilig Kreuz aus der ersten Hälfte des 18. Jh.

In Braniewo trifft der von der russischen Grenze kommende Europäische Fernwanderweg E9 auf den Kopernikusweg und geht mit ihm westwärts bis Elblag weiter. Der Weg geht seit kurzem an der Heilig-Kreuz-Kirche vorbei.

 

167,5 km Gehöftgruppe Józefowo

 

168,7 km Das Dorf Podgórze wird nur berührt.

 

170,0 km Hof Cielętnik.

Wir gehen an dem Hof vorbei und ungf. 500 m später erreichen wir den Weg, der nach rechts zum Naturreservat „Cielętnik” führt. Das ist ein Torfreservat.

 

173,0 km Brücke über den Fluß Bauda

 

176,5 km Frombork

Frombork (Frauenburg) ist eine wichtige Station für den Weg, denn hier lebte Nikolaus Kopernikus von 1510-1543 und beendete sein Werk „ De revolutionibus…”. Im Dom befindet sich sein Grab und in einem historischen Gebäude am Nordostrand des Ortes wurde ein Kopernikus-Museum eingerichtet. In der Grünanlage vor der Domburg steht ein monumentales Denkmal. In der Burg wurde in einem Turm ein „Planetarium“ eingerichtet. 

Die Stadt Frombork entstand an der Stelle einer Pruzzen-Ansiedlung im 13. Jh., sie bekam erst 1310 Stadtrechte. Ab dem 14. Jh. war sie der Sitz des Ermländischen Kapitels, das im Jahre 1288 aus Braniewo hierher verlegt wurde. Die Ermländische Kapitel erbaute in den Jahren 1329 – 1388 die schöne Kathedrale. Im Jahre 1454 huldigte das Kapitel dem polnischen König Kazimiery Jagiellonnczyk. Dafür haben die Ordensritter die Stadt geplündert und in Brand gesetzt. Von 1466-1772 gehörte die Stadt samt Ermland zu Polen. 1626 wurde die Stadt von Schweden überfallen. Sie schafften alle Kostbarkeiten, u.a. die Bücher von Nikolaus Kopernikus weg. Das Rathaus brannte 1703 ab. Während der schweren Kämpfe im Jahre 1945 wurde die Stadt zu 80 % zerstört. Infolge der Zerstörungen und der Verringerung der Bevölkerung verlor der Ort die Stadtrechte und erhielt sie erst 1959 wieder.

 

179 km Narusa

Wir biegen nach rechts ab, der Weg führt anfangs durch Felder, später im Wald

 

181,7 km Przylesie

 

182,4 km PKP-Bahnstation Święty Kamień, von dort kommen wir zum Campingplatz neben dem Forsthaus. (Hier biegt ein Pfad vom Kopernikusweg nach rechts ab und führt zu einem Felsen, der Heiliger Stein genannt wird. Der Name verweist darauf, daß hier früher eine Kultstätte war.) Vom Forsthaus Nowy Wiek führt der Wanderweg in der Nähe der Gleise bis Tolkmicko.

 

190,3 km Tolmicko

Zu den Sehenswürdigkeiten von Tolmicko (Tolkemit) gehören ein gotischer Wehrturm aus dem 14. Jh. und die Pfarrkirche St. Jakob, ebenfalls aus dem 14. Jh.

 

191,5 km Die Spuren der Wallanlage von Tolkemit sind gut sichtbar. Die Burg existierte ca. 800 bis 400 vor Chr., es wird vermutet, daß hier eine vorslawische Bevölkerung lebte.

 

194,2 km Forsthorst Biała bald erreicht der Wanderweg die Straße Frombork-Kadyny

 

196,5 km Kadyny (Kadinen)

An der Stelle einer pruzzischen Burg errichteten die Ordensritter im 13. Jh. eine Wehranlage. Hier gibt es ein Herrenhaus, dessen älteste Teile von 1688 sind. Sehenswert sind die Stallgebäuden, die Kaiser Wilhelm II. bald nach 1900 errichten ließ und in denen sich bis heute ein Gestüt („Trakehner Pferde“) befindet. Reizvoll ist die Parkanlage, die an das Naturreservat „Kadinerwald” grenzt. Hier befindet sich die „älteste Eiche von Ermland und Masuren“, doch der Buchenbestand überwiegt. In der Nähe leben Hirsche. Von der vorgeschichtlichen Burg Kadyny führt der Wanderweg zu einem Aussichtspunkt über das „Frische Haff“.

 

198,0 km Suchacz, hier befindet sich ein Buchen-Reservat von 92,1 ha Größe;

 

203,2 km Łęcze (Lenzen).

Das Dorf gehört zu den ältesten Niederlassungen in dieser Region. Archäologische Untersuchungen erwiesen, daß hier schon in der früheren Eisenzeit, vor ungefähr 2.500 Jahren, Niederlassungen existierten. Im Dorf gibt es noch einige sog. Vorlaubenhäuser. Das älteste stammt aus dem Ende des 18. Jh. Interessant ist auch die Barockkirche von 1746. Auf der Anhöhe hinter dem Dorf liegen Ziegelruinen des Unterbaus einer Windmühle aus dem 19.Jh.

Der Wanderweg führt an der Kirche vorbei und ungefähr 100 m hinter der Post biegt er nach rechts ab. Er geht durch den Hof eines Bauern und als Feldweg zum Wald. Der Waldweg ist anfangs gerade und später windet er sich und ist stellenweise schlecht sichtbar.

 

206,5 km Prochnik, das Dorf liegt sehr schön

 

207,7 km Forsthaus in Jelenia Dolina (120,7)

 

210,2 km der Zeltplatz „Smocza Dolina” liegt am Martwe-See

 

212,4 km Dorf Jagodnik, wir kommen zu einem Geschäft, an der Gabelung biegen wir nach rechts ab. Der Wanderweg geht jetzt durch Feld- und später Waldwege. Am Anfang verläuft der Weg in der Schlucht, später am See

 

214,6 km Goplanica

 

216,8 km Forsthaus Pięknolas

 

217,9 km Dorf Dąbrowa (130,8) der Wanderweg überquert die Straße Frombork – Elbląg

 

219,1 km Waldparkpatz mit dem Campingplatz, in der Nähe Park „Bażanteria“.

Der Wanderweg führt parallel zu Wanderwegen von Bażantaria.

 

225,0 km Elblag

Das frühere Elbing ist die zweitgrößte und älteste Stadt der Wojewodschaft, sie hat Werften, einen Seehafen und eine Anlegestelle für Schiffe nach Ostróda (Oberlandkanal), Krynica Morska, Frombork und Królewiec.

Die geschichtlich interessante Stadt wurde 1945 zu 95% zerstört. In der historischen Innenstadt blieben ein Stadttor und zwei gotische Kirchen erhalten. Die Pfarrkirche St. Nikolai, eie große Hallenkirche, wurde vor einigen Jahren als Sitz eines Bischofs zur Kathedrale erhoben. Die Kirche des früheren Dominikanerklosters dient jetzt als Kulturzentrums. Der Wiederaufbau der Innenstadt setzte erst Mitte der 1980er Jahre ein. Ihm gingen umfangreiche archäologische Untersuchungen der erhaltenen Keller voraus. Die Nachfolgebauten nehmen die alte Parzellen-Struktur auf und variieren mit modernen Formen die früheren Giebelhäuser.

 

Wir verlassen die Stadt und kommen zum Dorf Bielnik I. Hier führt der Wanderweg als Feldweg am Jagiellonski-Kanal entlang. Wenn wir entlang des Kanals gehen, kommen wir zum Dorf Bielnik II (der Weg vor dem Dorf ist mit Betonplatten ausgelegt).Wir kommen auf eine Asphaltstraße und biegen nach rechts ab. Die Straße führt zur Fähre über die Nogat. Auf der anderen Seite erreichen wir Kępki, wo der ermländische Abschnitt des Kopernikus-Weg endet.

Die Distanz von 225 km Länge des Kopernikus-Weges zwischen Olsztyn (Allenstein) und Elbag (Elbing) kann in 8 bis 9 Etappen bewältigt werden.

Die Schwierigkeiten für Übernachtungen liegen zwischen Lidzbark Warminski und Braniewo. Sie können nur durch Angebote von Privatvermietern (Agroturismo) aufgefangen werden oder daß man sich durch ein Taxi oder Privatauto zum zur nächsten Übernachtungsmöglichkeit bringen läßt.

 

1.     Etappe bis Dobre Miasto           35 km: Übernachtung: Reiterhof „Rancho w Doliie“ (+48 89/ 6161758) Man kann diese lange Etappe verkürzen, indem man von Olstyn bis Dywity mit Bus oder Taxi fährt.

2.     Etappe bis Lidzbark Warm.        25 km: Übernachtung: versch. Hotels u.a. „Hotel przy Bramie” (+48 89/ 7672099)

3.     Etappe bis Henrykowo               34 km: Übernachtung: Agroturismo in Umgebung

4.     Etappe bis Długobór                  24 km: Übernachtungsmöglichkeiten nicht bekannt

5.     Etappe bis Dabrowa                  27 km: Übernachtung: Agroturistyka „Rancho w Dolinie“ in Czosnowo (+48 55/ 2431616 und +48 55/ 6443313)

6.     Etappe bis Braniewo                 12 km Übernachtung, verschiedene Hotels, u.a. Hotel Kristal (+48 55/ 2432245)

7.     Etappe bis Frombork                 13 km: Übernachtungsmöglichkeiten, u.a. Pensjonat Natalja in Hafennähe (+48 55/ 2347424)

8.     Etappe bis Kadyny                    20 km: Übernachtungsmöglichkeit: u.a. Kadyny Country Club (+48 55/ 2316120)

9.     Etappe bis Elblag                      30 km: Übernachtungsmöglichkeiten: versch. Hotels, u.a. Elzam (+48 55/ 2348111) oder Viwaldi (+48 55/ 2362542)

 

236,7 km Kępki

Kępki ist ein großes Dorf an der Nogat, das im Krieg seine historische Bausubstanz verloren hat.

In Kepki beginnt ein 118 km langes, durch das Gebiet der Wojewodschaft Pomorje führendes weiteres Teilstück des Kopernikus-Wanderweg, das folgende Orte berührt: Kępki – Solnica – Malbork (Marienburg) – Biała Góra – Bemowo – Tychnowy (Tiefenau) – Kwidzyn (Marienwerder) – Sadlinki – Gardeja (Garnsee). Er trägt die Kenn-Nummer Pm-06-c.

Als Etappenziele bieten sich an:

  • Malbork (wenn die Etappe durch eine Busfahrt von Elblag bis Solnica verkürzt wird), dort verschiedene Hotels, u.a. Stara Malbork

  • Bemovo, dort u.a. Agroturismo und Pensjonat Basla (+48 55/ 2771692)

  • Kwidzyn, verschiedene Hotels, u.a. Hotel Barbara (+48 55/ 2796216)

  • Gruziadz (Graudenz) in der Wojewodschaft Kujawsko-Pomorskie.

 

Alternativ kann man von Elblag (Elbing) mit der Fähre über das Haff fahren und von dort auf dem E 9 nach Gdansk (Danzig) und weiter - letztlich bis zur deutsch-polnischen Grenze bei Swinoujscie (Swinemünde) auf Usedom wandern. Der polnische Abschnitt des E 9 insgesamt hat zwischen Braniewo (Braunsberg) und Swinoujscie (Swinemünde) eine Länge von 537 km.

 

 

Text: PTTK Oddz. Warminsko- Mazurski

Übersetzung ins Deutsche: Anna Krawczynka, Olsztyn

Überarbeitung hinsichtlich der Fachbegriffe und ergänzt durch Beobachtungen im August 2004:

Dr. Lutz Heidemann, Gelsenkirchen („Netzwerk Weitwandern e.V.“)