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Zuletzt aktualisiert am: 28.12.11 |
Weitwanderwege - Kurzbeschreibungen
Europ Alpen A AL AND B BG BIH BY CH CY CZ D DK E EST F FIN FL GB GR H HR I IRL IS L LT LV M MC MD MK N NL P PL RO RSM RUS S SK SLO TR UKR V YU
Zu Fuß über die Alpen
Auf Wanderwegen von Garmisch nach Brescia Von Hans Losse
Wohl jeder Fernwanderer träumt davon, die Alpen einmal zu Fuß in einer langen Wanderung zu überqueren.
1989 setzte ich diesen langgehegten Wunsch in die Tat um; ich war damals 50 Jahre. alt. Als Weggefährten nahm ich meinen seinerzeit 15 jährigen Sohn Alexander mit; so waren wir ein Team, in dem der eine nicht mehr ganz auf der Höhe seiner Kraft und Ausdauer, der andere noch nicht zu voller Kraftentfaltung gereift war.
Von den bereits beschriebenen Wegen sagte uns keiner so recht zu. Der. E1 verläuft immer einmal wieder entlang von Straßen. Er führt auch meist durch lange Täler, in denen auch Autobahnen, Eisenbahnstrecken und Fernstraßen verlaufen. Seinen höchsten Punkt erreicht der E1 in der Gotthard Paßhöhe (2091 m). So hoch ist mancher Gipfel des Alpenvorlandes.
Der
E2 verläuft mehr am Westrand der Alpen; als daß er das größte europäische
Gebirge überquert. Die Wegführung verläuft etwa entlang der Strecke Basel,
Genf, Nizza.
Die alpine Variante des E4 verläuft in Richtung der Alpenkämme von Ost nach West; er quert die Alpen nicht in Nord Süd Richtung.
Auf dem E5 werden dem Begeher Busse, Züge und Seilbahnen empfohlen. Dieser Weg ist daher kein Fußweg über die Alpen.
Der E6 verläuft am Ostrand der Alpen etwa entlang der Strecke Linz, Graz, Ljubljana.
Der sogenannte Traumpfad von München nach Venedig beginnt und endet in zwei berühmten Städten, die weit von den Alpen entfernt liegen. Aber auch dieser Weg enthält immer einmal wieder ein Stück Straße - Zuviel Asphalt nach unseren Vorstellungen.
Unser
Weg sollte Straßen nur queren und nicht an ihnen entlang laufen. Busse, Züge,
Seilbahnen sollten auf keinen Fall benutzt werden. Andererseits sollte der Weg
auch keine Kletterstellen enthalten; die Schwierigkeiten sollten unter dem
ersten alpinen Grad liegen. Die Gletscherübergänge sollten gefahrlos sein.
So suchten wir zunächst auf der Alpenkarte mit Hilfe eines Gummibandes einen eigenen Weg. Wir spannten das Gummiband unzählige Male von einem Ort am nördlichen Alpenrand zu einem Ort auf der Südseite des Gebirges. Schließlich entschieden wir uns für die Routenführung von Garmisch nach Brescia. Der Weg führt mehrfach über 3.000 m, hat also echten alpinen Charakter. Er ist straßenfrei, enthält aber auch keine Kletterstellen. Die Gletscher werden problemlos am Rande gequert. Daß wir zu seiner Bewältigung dreißig Etappen benötigen würden; wußten wir zu Beginn natürlich noch nicht.
Wegen des Vorrechts bei der Übernachtung in den Berghütten wie auch wegen der Übernachtungsgebühr sollte der Begeher des L1 (so nannten wir unseren Weg scherzhaft) Mitglied im Deutschen Alpenverein sein. Die Beschreibungen sind sehr kurz gehalten. Mit wenigen Sätzen wird jede Etappe charakterisiert. Die Wegbezeichnungen stehen hinter den markanten Punkten. An den Höhenangaben erkennt man, ob es sich um einen An- oder Abstieg handelt.
Da das Gehtempo sehr unterschiedlich ist, habe ich auf die Angabe von Gehzeiten verzichtet. Alle Etappen sind . an einem Tag zu schaffen.
1. Etappe: Von Garmisch - Partenkirchen zum Kreuzeckhaus Diesen knapp dreistündigen Anstieg sollte man noch am Anreisetag bewältigen.
Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000
Bahnhof Garmisch-Partenkirchen (708 m) durch den Kurort Eisstadion (708 m) K3 Wellenbad (708 m) K3 Kochelbergalm (870 m) K3 Bayernhaus (1.270m) P2 Garmischer Haus (1.320 m) KE Tröglhütte (1.415 m) KE Kreuzeckhaus (1.615 m)
2. Etappe: Vom Kreuzeckhaus zur Knorrhütte Es geht zunächst hinunter ins Reintat und dann steil hinauf zur Knorrhütte.
Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000
Kreuzeckhaus
(1.651 m)
KE 5 / 835 / Bernadeinweg Bockhütte (1.200 m) R 2 / 801 / E4 Angerhütte (1367 m) 801 Knorrhütte (2.051 m)
3. Etappe: Von der Knorrhütte zur Tillfußalm Am dritten Tag verlassen wir Deutschland und gehen nach Österreich hinein. Es geht fast nur bergab.
Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000
Knorrhütte (2.051 m) Plattsteig / 815 / 816 Gatterl (2.000 m) 816 Feldherrnjöchl (2.045 m) 816 Steinernes Hütterl (1.925 m) 816 Tillfußalm (1.382 m)
4. Etappe: Von der Tillfußalm nach Wildermieming Am vierten Tag wird die Mieminger Kette überquert.
Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000
Tillfußalm (1.382 m) 811 Niedere
Munde (2.059 m)
811 / 32 Alphaus (1.504 m) 31 Wildermieming (852 m)
5. Etappe: Von Wildermieming zur Dortmunder Hütte Zu dieser längeren Wanderung mit Überschreitung des Pirchkogels sollte man sehr früh aufbrechen. Wem diese Etappe zu lang ist, der sollte sie in Stams unterbrechen. Wenn man Stams nach 11.00 Uhr erreicht, sollte man dort bleiben. Eventuell kann man noch auf der Stamser Alm übernachten; bitte telefonisch anfragen. Danach gibt es bis zur Dortmunder Hütte keine Übernachtungsmöglichkeit mehr.
Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000
Wildermieming (872 m) Wanderweg Brente (846 m) Wanderweg Affenhausen (846 m) Überquerung der Fernstaße 189 / 6 A Nothelferkapelle (840 m) Wiesenwanderweg Untermieming (803 m) 2 / Hängebrücke über den Inn / Wanderweg / Unterquerung
der Autobahn A 12 / E 60 / Wanderweg Stams (672 m) 4 Hauland (914 m) 7 Mais (1.500 m) 10 / 7 / 152 Stamser Alm (1.858 m) 10 Bärlehnkreuz (2.104 m) 10 Pirchkogl (2.828 m) 10 / 151 / 148 Dortmunder Hütte (1.949 m)
6. Etappe: Von der Dortmunder Hütte zur Gubener Hütte Auf dieser Wanderung darf man am Südende des Stausees den Linksabzweig nicht verpassen, sonst steigt man zum Sulzkogel an.
Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000
Dortmunder Hütte (1.949 m) 146 Stausee (2.400 m) 146 Finstertaler Scharte (2.779 m) 146 / Gubener Weg Gubener Hütte (2034 m)
7.
Etappe: Von der Gubener Hütte zur Winnebachseehütte Ein bequemer Weg durch den Südteil der Stubaier Allpen
Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000
Gubener Hütte (2034 m) 142 / 145 / Gubener Weg Zwieselbachjoch (2.870 m) 142 Winnebachseehütte (2.362 m)
8. Etappe: Von der Winnebachseehütte zur Amberger Hütte Nach Tagen endlich wieder einmal ein Dorf (Gries), wo die Proviantvorräte ergänzt werden können.
Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000
Winnebachseehütte (2.362 m) 141 Winnebach (1.692 m) 141 Gries (1.572 m) 131 Vordere Sulztalalm (1.915 m) 131 Amberger Hütte (2.135 m)
9. Etappe: Von der Amberger Hütte nach Zwieselstein Heute
wird das erste größere Schneefeld gequert.
Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000
Amberger Hütte (2.135 m) 137 Lausbühel (2.155 m) 137 Atterkar Joch (2.970 m) 137 Kaiserbergalm (2.015 m) 137 Alpenruhe (1.400 m) 7 Sölden (1.367 m) 5 Zwieselstein (1.450 m)
10. Etappe: Vom Zwieselstein zum Ramolhaus Dieser Aufstieg führt zur höchstgelegenen Hütte der Tour.
Kompasskarte No. 43 (1 : 50 000)
Zwieselstein (1.450 m) 30 Lenzeralm (1.896 m) 30 Nedersee (2.441 m) 40 Soomsee (2.550 m) 38 Küppelehütte (2.303 m) Zentralalpenweg 02 / 902 / 37 / Ramolhaus (3.006 m)
11. Etappe: Vom Ramolhaus nach Vent Der Alpenhauptkamm wird überschritten.
Kompasskarte No. 43, 1 : 50 000
Ramolhaus (3.006 m) Alpiner Steig / 902 Ramoljoch (3.186 m) 902 Ramolalm (2.318 m) 902 Vent (1.896 m)
12. Etappe: Von Vent zur Schönen Aussicht Jetzt geht es von Österreich nach Italien hinein.
Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000
Vent (1.896 m) 902 Rofenhöfe (2.014 m) 902 Hochjochhospitz (2.412 m) Alpiner Steig Zollhütte (2.861 m) Alpiner Steig
13. Etappe: Von der Schönen Aussicht nach Schlanders Ein sehr langer und ermüdender Abstieg.
Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000
Schöne Aussicht (2.842 m) 3 Sporthotel Kurzras (2.011 m) 13 A / 8 Gerstgraser Berghütte (2.250 m) 6 Schwarze Lacke (2.500 m) 4 Kalberhütte (2.175 4 Schlanders (721 m)
14. Etappe: Von Schlanders zum Stallwieshof Aus dem tiefen Vintschgau geht es wieder hoch hinauf zum Höhenweg über dem Martelltal.
Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000
Schlanders (721 m) Überquerung der Fernstraße 38 / Dorfstraße / Wanderweg Göflan 1 / 2 / 3 Göflaner Alm (1.826 m) 3A Göflaner Scharte (2.404m) 3 Saugwies~(2.000 m) 15 Stallwies (1950 m)
15. Etappe: Vom Stallwieshof zur Marteller Hütte Vom Stilfser Nationalpark geht es auf der Höhe 2.000 m in die Ortlergruppe hinein.
Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000
Stallwieshof (1.950 m) 8 Schluderalm (2.005 m) 8 Hirtenhütte (2.049 m) 8 Lyfialm (2.165 m) 6 Enzianalm (2.061 m) 151 Zufallhütte (2.265 m) 03 Marteller Hütte (2.610 m)
16. Etappe: Von der Maiteller Hütte nach Peio Der deutschsprachige Teil Oberitaliens liegt hinter uns.
Kompasskarte
No. 72, 1 : 50.000
Marteller Hütte (2.610 m) 103 La Forcola (3.032 m) 103 Rifugio B. Larcher al Cevedale (2.607 m) 102 Refugio Plan Venezia 127 Peio (1.579 m)
17. Etappe: Von Peio zum Rifu io A. Bozzi Es geht durch ein unbesiedeltes Gebiet, das im 1.Weltkrieg heftig umkämpft wurde.
Kompasskarten No. 72 und No. 71
Peio (1.579 m) 105 / Höhenweg Val Taviela (Bachüberquerung) Höhenweg / 124 Refugio Fontanino (1.700 m) Bergpfad Mga. Cellentino (2.000 m) Bergpfad / 111 Forzellina di Montozzo (2.613 m) 111 Rifugio A.Bozzi al Montozzo (2.478 m).
18. Etappe: Vom Rifueio A.Bozzi nach Temù Bevor es
in die Adamello-Gruppe hineingeht, wandern wir durch das belebte Tal des
Narcanello.
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Rifugio A. Bozzi al Montozzo (2.478 m) 2 / Alta Via Camuna Ponte di Legno (1.257 m) 10 Temü (1.155 m)
19. Etappe: Von Temü zum Rifugio Garibaldi
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Temü (1.155 m) 11 Lago d' Avio (1.900 m) 11 Lago Benedetto (1.929 m) 11 Refugio Garibaldi (2.553 m)
20. Etappe: Vom Refugio Garibaldi zum Refugio Tonolini Die erste Etappe auf diesem sehr schönen Höhenweg durch die Adamello-Gruppe.
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Rifugio
Garibaldi (2553m)
Sentiero Adamello / 1 Passo di Premassone (2.923 m) 1 Lago Premassone (2.719 m) 1 Rifugio Tonolini (2.450 m)
21. Etappe: Vom Refugio Tonolini zum Refugio Prudenzini Der Weg über den Passo del Miller ist etwas anstrengend wenngleich sehr schön.
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Rifugio Tonolini (2.450 m) 1 Lago Baitone (2.281 m) 1 Passo del Gatto (2.103 m) 1 Rifugio Gnutti (2.166 m) 1 Passo del Miller (2.826 m) 1 Rifugio Paolo Prudenzini(2.225 m)
22. Etappe: Vom Refugio Prudenzini zum Refugio Lissone Wieder geht es etwas mühsam über einen Paß.
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Rifugio
Prudenzini (2.225 m)
1 Passo di Poia (2.775 m) 1 Cuel de Manzoler (2.180 m) 1 Rifugio Lissone (2.017 m
23. Etappe: Vom Rifugio Lissone zum Rifugio Brescia Auf dieser Etappe verließen wir den Sentiero Adamello ein Stück, weil er uns etwas zu gefährlich erschien.
Kompasskarte No. 71, 1:50.000
Rifugio Lissone (2.017 m) 24 Passo Forcel Rosso (2.601 m) 245 Lago di Campo (1.944 m) 242 Passo di Campo (2.288 m) 1 Rifugio Brescia (2.574 m)
24. Etappe: Vom Rifueio Brescia zum Rifui;io Gabriele Rosa Hinter dem Passo Brescia folgt ein steiler Abstieg über einen Felsen, der sich aber auch links umgehen läßt.
Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000
Passo Brescia (2.718 m) 1 Passo della Rossola (2.372 m) 1 Passo di Blumone (2.633 m) 1 Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m)
25. Etappe: Vom Rifugio Gabriele Rosa zum Refu io . Tassara Nach dem Ende des Sentiero Adamello geht es gemütlich bergab.
Kompasskarte No. 103, 1: 50.000
Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m) 18 Passo di val Fredda (2.338 m) 18 Rifugio C. Tassara (1.799 m)
26. Etappe: Vom Rifugio C. Tassara zur Malga Ravenola Vaga Die markierten und nummerierten Wanderwege liegen nun hinter uns. Wir müssen jetzt sehr umsichtig mit Karte und Kompaß auf Wegen und Pfaden wandern. Am Ende der Etappe müssen wir in einer Malga (Schutzhütte für Hirten) biwakieren.
Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000
Rifugio
Tassara (1.799 m)
Pfad Bazena (1.802 m) Pfad Ponte di Fontanazza (1.460 m) Pfad Mga. Cogolo (1.543 m) Pfad Travagnoto(1.485 m) Pfad C, se Limen (1.432 m) Pfad Sesa di Sopra (1.329 m) Pfad Sesa di Sotto (1.148 m) Pfad Ponte di Sesa (1.171 m) Pfad Casina Vecchia (1.428 m) Pfad Mga. Ravenola Vaga (1.880 m)
27. Etappe: Von der Mag. Ravenola Vaga nach Collio Auch auf dieser Etappe sind die Wege weder markiert noch nummeriert.
Kompasskarte No. 103, 1: 50.000
Mga. Ravenola Vaga (1.880 m) Pfad Monte Dasdana (2.191 m) Pfad nach Süden zum Karrenweg / Karrenweg nach Westen Passo delle Sette Crocette (2.075 m) Pfad nach Süden Mesorzo (1.692 m) Pfad Memmo (987 m) Dorfstraße oder Pfad südlich der Dorfstraße. Collio (888 m)
28. Etappe: Von Collio nach Ombriano Man geht auf Forstwegen, Wegen und Pfaden; keine Markierung, keine Wegnummern
Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000
Collio (888 m) Weg Ciucco Weg Vezale (1.168 m) Weg Campo di Nasso (1.513 m) Weg Pian del Bene di Sotto (1.494 m) Serpentinenweg Ronchi (1.142 m) Weg Le Piazze (1.231 m) Weg Rifugio Ca Fiurida Weg (keine Übernachtungsmtöglichkei) Lazaretto (1.106 m) Weg Ombriano (900 m) Weg
(Übernachtung im Albergo oder privat)
29. Etappe: Von Ombriano nach Lumezzane Auf dieser Wanderung nach einem Meßtischblatt kann auch ein GPS-Gerät zur Orientierung helfen.
Karten: Tavernole sul Mella, 1 : 25.000 Lumezzane, 1 : 25.000
Ombriano (900 m) Weg Fontana Steig Fucine (694 m) Steig Passo della Cavada (1.158 m) Weg Villa (722 m) Wiesenweg Prati di Feifo Wiesenweg Lembrio-Tal (537 m) Weg Navezzole (832 m) Weg Passata Vallazzo (1.185 m) Weg Tesa Guizzi (1.171 m) Weg Corna di Sonclino (1.352 m) Weg Casello (1.300 m) Weg M. Dossone (1.339 m) Weg / betonierter Steig
30. Etappe: Von Lumezzane nach Brescia Auch auf der letzten Etappe muß man sehr Weg sorgfältig - am besten mit einem GPS Gerät - den Weg suchen. Vom Vorort Nave sollte man den Bus zum Bahnhof nehmen.
Karte: Lumezzane, 1 : 25.000
Lumezzane (535 m) Weg Faidana (411 m) Weg Baione (484 m) Weg Roncadure (468 m) Weg C. Settime (525m) Weg Spitzkehre der Fahrstraße (639 m) Weg V. delle Monache (799 m) Weg Fratta dell'Erba (560 m) Weg Piezze (272m) asphaltierter Weg Nave (240 m)
In diesem Vorort von Brescia endet die Wanderung.
Erschienen
in "Der Weit- und
Fernwanderer"
Heft 2 / 1999
Die Wege und ihre Markierung
Von Werner Hohn
Die Markierung der Weit- und Fernwanderwege ist immer einheitlich. Ein weißes Männchen auf blauem Spiegel, gelegentlich ergänzt um den Namen der Route. Wo erforderlich, wird die Markierung um eindeutige Richtungspfeile ergänzt. Selten trifft man auf das schwarze „X“ oder Andreaskreuz zur Kennzeichnung der E-Wege.
Der Heerweg (dän. Hærvejen)
Übern den 270 km langen Heerweg (Viborg – Padborg) muss man nicht viel sagen. Neben dem Gendarmenpfad ist das Dänemarks bekanntester Weitwanderweg. Wanderkarten gibt es keine. Alle Karten die man benötigt können im Maßstab 1:50.000 aus dem Internet runtergeladen werden und lassen sich ausdrucken. Der Drucker wird 15 Karten im DIN A 4 Format auswerfen. Neben den beiden Wegvarianten (Fuß- und Radweg) enthalten die Karten Symbole für Campingplätze, Primitive Zeltplätze und Touristeninformationen.
Die Markierung, weißes Männchen auf blauem Spiegel, ist sehr gut. Meist findet man das Schildchen auf extra aufgestellten Pfählen, in Orten als Aufkleber an Masten und Mauern.
Im Norden zwischen Viborg und Nørre Snede ist der Weg sehr einsam. Dort kann es laut Auskunft des DVL und der Touristeninfo in Vojens auf einigen Strecken erforderlich sein, auf einen einfachen Zeltplatz auszuweichen oder die Etappen zu verlängern. Die Karten im Internet zeigen das sehr gut, so das sich gut vorplanen lässt. Oder man bezieht die weiter unten erwähnten Wander- und Pilgerherbergen mit in die Planung ein.
Wer den ganzen Weg gehen will, sollte von Norden nach Süden gehen. Einmal ist es angeblich die „traditionelle“ Gehrichtung, und der nördliche Teil soll auch schöner sein – wenn auch weltabgeschiedener.
Natürlich wird der Heerweg über viele befestigte Wirtschaftswege, kleine ruhige Sträßchen und einige Radwege geführt. Immer da wo es möglich ist, wird aber auf Wiesen- und Waldwege zurückgegriffen, auch wenn dafür teils erhebliche Umwege in Kauf genommen werden.
Fast alles übern Heerweg: http://www.haervej.dk/german/index.htm
Ein aktuelles Unterkunftsverzeichnis (PDF) ohne die Zeltplätze gibt es nur in der dänischen Version der Seite: http://www.haervej.dk/Overnatningsmuligheder_langs_Haervejen.pdf
Seit einigen Jahren ist der Heerweg Teil der dänische Pilgerwege. Das hat dazu geführt, dass man heute zwischen Viborg und Padborg 10 private Pilger- oder Wanderherbergen vorfindet. Meist sind es einfache Unterkünfte mit Etagenbetten in großen Schlafräumen. Küche und Dusche sind überall vorhanden. Wir haben einmal in einem dieser Häuser geschlafen und 10 Euro pro Person gezahlt. Nach einem Pilgerausweis hat niemand gefragt. Eine Übersicht als PDF gibt es bei: http://www.pilgrimsvandring.dk/index.php?download=HerbergerLangsHaervejen.pdf
Die Wanderroute Århus – Silkeborg (dän. Vandreruten Århus – Silkeborg)
63 Kilometer gibt der Flyer für die Wanderroute Silkeborg – Århus an. Schon beim Blick auf die darin enthaltende Karte wurde uns klar, dass das nicht ganz richtig sein kann. Die Durchquerungen der Städte Silkeborg, Skanderborg und Århus sind wohl nicht mitgerechnet worden. Neben einer kurzen Beschreibung der Sehenswürdigkeiten am Weg enthält der Flyer brauchbare topographische Karteausschnitte 1:100.00 die die komplette Strecke abdecken.
Zusammen mit der sehr guten Markierung reicht der Flyer aus. Allerdings beginnt oder endet die Markierung an den Stadträndern von Silkeborg und Århus. Die komplette Stadtdurchquerung von Skanderborg ist nicht markiert.
Der Herausgeber ist das Århus Amt. Bezogen werden kann der Flyer über den DVL - Dansk Vandrelaug. Internet: http://www.dvl.dk/358/158
Die Molsroute (dän. Molsruten oder Vandreruten Grenaa- Århus)
Die 80 Kilometer lange Molsroute beginnt am Fährhafen in Grenå und endet unterhalb der Jugendherberge von Århus am Rand des Stadtparks. Von allen drei hier erwähnten Strecken war die Molsroute die mit der schlechtesten Markierung. Teils fehlten die Schilder komplett, wie im Bereich der nördlichen Vorstädte von Århus, teils war die Markierung sehr lückenhaft. Allerdings reicht auch hier der sehr gute Flyer, um den Weg sicher zu finden. Im Bereich zwischen der Hafenstadt Grenå und Rugård (erste Etappe von Norden) soll keine Markierung vorhanden sein. Dort gibt der Küstenverlauf den Weg vor.
Wer im Sommer unterwegs sein will, sollte berücksichtigen, dass der Weg teils über den Strand geführt wird. Besonders im Bereich von Århus könnte man dann Irritationen bei den Badegästen auslösen, vom fehlenden Platz für eine Strandwanderung mit Rucksack ganz zu schweigen.
Der Herausgeber ist das Århus Amt. Bezogen werden kann der Flyer über den DVL - Dansk Vandrelaug. Auf deren Internetseite lässt sich der Flyer als PDF runterladen und ausdrucken:
Hans Diem Der Maximiliansweg im Jahr 2010 Überschreitung der deutschen Alpen von Lindau nach
Berchtesgaden Änderungen, Beschilderung und Zustand im Sommer 2010
1991 - 2011: 20 Jahre Maximiliansweg Der Maximiliansweg erinnert seit 20 Jahren an die Reise
Seiner Majestät Maximilian II. König von Bayern durch die Alpentäler seines
Reiches im Jahr 1858. Unsere Überschreitung der deutschen Alpen führt seit 1991
ebenso von Lindau nach Berchtesgaden, ist allerdings sehr viel alpiner als
damals. Der Maximiliansweg (kurz M-W) ist kein durchgehend gleicher Weg, er
wechselt häufig von Autostraße auf Forststraße, Fahrweg, Traktorweg, Fußweg,
Bergweg oder Steig. Die
Beschilderung am Maximiliansweg (M-W)
ist unterschiedlich und nicht
durchgehend auf den M-W bezogen. Von Anfang bis Ende stehen Wegweiser von
örtlichen Vereinen in unterschiedlichen Farben meist mit Nahzielen und ohne
weitere Angaben, gelegentlich sind weiße Blechtafeln mit schwarzem Rand vom DAV
mit E4 Maximiliansweg zu sehen, auch einige neue gelbe Wegweiser mit dem Logo
M für M-W kommen vor. Mein Vorschlag
ist, jeden Wegweiser, der am Maximiliansweg steht und ein Etappenziel nennt, mit
dem Logo M für Maximiliansweg zu
ergänzen, um so die Wegfindung zu erleichtern. Nach dem
AV-Wegekonzept für eine einheitliche Beschilderung im Ostalpenraum
(Stand: 28.10.09) sollen an Metallpfosten montiert einheitlich gelbe Wegweiser
informieren über Ziele, Gehzeiten in h und min, Wegnummern, Name oder Logo des
Weges, Schwierigkeit und Betreuer (Wegehalter) des Weges. Dazu solle eine weiße
Standorttafel den Flurnamen mit Höhe, die Standortkoordinaten und die Alpine
Notrufnummer angeben. Leider fehlt gerade in den deutschen Alpen der
Umsetzungswille, am M-W stehen nur wenige dieser neuen gelben Wegweiser von
DAV-Sektionen und Gemeinden. Die ebenfalls festgelegten Zwischenmarkierungen mit
Rot/Weiß in 200 x 140 mm fehlen fast gänzlich. Alte orangefarbene Tupfer an den
gleich verlaufenden Strecken des E4 helfen dafür manchmal weiter. Die
Wegeklassifizierung nach dem AV-Wegekonzept
erfolgt nach der schwierigsten Stelle des Weges. Auf den neuen gelben Wegweisern
soll die Schwierigkeit an Farbpunkten vor den einzelnen Wegzielen erkennbar
sein: Gelb für Talwege (breit, geringe Steigung, keine absturzgefährdeten
Passagen), Blau für leichte Bergwege (schmal, teils steil, keine
absturzgefährdeten Passagen), Rot für mittelschwere Bergwege (schmal, steil,
kurze absturzgefährliche Passagen, versicherte Gehpassagen, kurze, einfache
Kletterstellen), Schwarz für schwere Bergwege (schmal, steil, absturzgefährlich,
häufig versicherte Gehpassagen und einfache Kletterstellen, Trittsicherheit und
Schwindelfreiheit sind erforderlich). Die Angaben
der Gehzeiten auf den neuen gelben Wegweisern
sind langsame Zeiten, die jeder Bergwanderer einhalten können sollte! Wer länger
braucht, ist nicht ausreichend vorbereitet oder nicht geeignet für die
Belastung. Die Werte für eine Stunde Gehzeit sind: 300 m im Aufstieg, 500 m im
Abstieg, 4 km Horizontalentfernung. Die Gehzeit errechnet sich dadurch, dass von
den für Horizontal- und Vertikalentfernung errechneten Zeiten der kleinere Wert
halbiert und zum größeren Wert addiert wird. Beispiel für einen Aufstieg von 900 Hm auf 8 km Weg: 900 m : 300 m = 3 h, Entfernung 8 km : 4 km = 2 h, Ansatz: 2 h x 0,5 = 1h + 3 h = 4:00 h Gehzeit. Die Gehzeiten
in der folgenden Wegbeschreibung
sind die Zeiten in
Stunden und Minuten des Hans Diem (72 Jahre), er ist weder Speed-Hiker noch
Trailrunner, nur gut in Form. Bei seiner 4. Tour auf dem M-W hat er in 17 Tagen
mit 126:30 h Gehzeit sieben Nächte im Zelt und zehn Nächte in Häusern verbracht,
allerdings mit reichlich Erfahrung von monatelangen und wochenlangen
Überschreitungen, von 1992 bis 2010 waren es zusammen 1.100 Tage auf mindestens
22.000 km Strecke mit 543 Übernachtungen im Zelt. Die Einteilung in Tagesetappen
ist hier dem M-W-Wanderer selbst überlassen, nach Wetter, Lust und Können. 1. Im
Bregenzerwald-Gebirge (Österreich) von Lindau nach Oberstaufen Karte: Bayerisches Landesvermessungsamt UKL 11, 1:50.000, Lindau – Oberstaufen. 1.1. Lindau – Bregenz,
2:00 h. Karte UKL 11 Ab dem Bahnhof am Hafen in
Lindau, der Inselstadt am Bodensee, gehe ich auf der
Maximilianstraße durch die Altstadt, weiter auf Gustav-Röhl-Uferweg,
Fischergasse, Chelles-Allee, über die Straßenbrücke zum ersten Wegweiser am M-W:
[Bregenz (A) 8,9 km]. Der Beginn ist ein Fußweg am Ufer des Bodensee, Wechsel
auf den Gehsteig an der Bregenzer Straße und an der Ladestraße, wieder auf
Uferweg für Fußgänger, unterbrochen von der Umgehung der Villa Leuchtenberg
(1855 erbaut, meisterhaft renoviert und seit Sept. 2008 bewohnt) und dem
Campingplatz. Hier der 2. Wegweiser [Bregenz 4,5 km]. Ohne Hinweis auf den
Grenzübertritt geht es nun in Österreich weiter, getrennt vom Radweg auf
Fußwegen durch Auwald, dann direkt am Bodenseeufer zum Hafen der Stadt
Bregenz.
1.2. Bregenz – Wolfurt,
2:20 h. In Hafennähe von
Bregenz steht der Wegweiser [Bregenzer Achmündung]. Der Bodensee-Uferweg für
Fußgänger führt vorbei an der Seebühne, dem Seehallenbad, dem Sporthafen
Bregenz, der Zisterzienserabtei Mehrerau, einem Segelboothafen, einem
Seecampingplatz, einer Liegewiese am Ufer. Jetzt Richtung SO in Auwald auf dem
Dammweg an der Bregenzer Ach flussaufwärts, vorbei an der Achsiedlung, auf einer
Straßenbrücke über die Ach, unter der Straße durch und an der Ach aufwärts auf
breitem Dammweg in Auwald. Erst unter der Bahnstrecke durch, dann nach einer
Straßenunterführung noch durch ein Tunnel unter der Autobahn, hier der Wegweiser
[Achbrücke Wolfurt 20 min]. Weiter auf dem Dammweg vor eine Straßenbrücke, hier
der Wegweiser [Wolfurt Ortsmitte]. An der Bregenzerstraße in 10 min zum
Dorfplatz bei der Kirche im Dorf Wolfurt
(422 m). 1.3. Wolfurt –
Alberschwende, 3:10 h. Vom Dorfplatz in
Wolfurt sind es auf der Kirchstraße 2 min zum Wegweiser [Bereuter,
Dreiländerblick 1 ½ Std.]. Links ab die Schlossgasse aufwärts, am Schloss vorbei
zum AV-Heim Alte Schmiede. Kurz nach dem Heim zwei Wegweiser [Dreiländerblick 50
min] in verschiedene Richtung zeigend. Ich gehe nach links bergauf erst auf
Fahrweg in Wald, dann auf Bergweg in einem Graben, einen Bach querend, auf
Bergweg weiter in Wald zu Wiese. Jetzt weiß-rot-weiß markiert in Wald, dann
Weide bergauf zum Hof Bereuter, etwas oberhalb das Gasthaus
Dreiländerblick (760 m, 1:10 h). Vom Dreiländerblick
nach Wegweiser [Alberschwende 2 h] auf Traktorweg bergauf in Wiese, dann in Wald
zum kleinen Ort Gitzen 820 m. Nach Wegweiser [Alberschwende 1 ¾ h] auf Straße
aufwärts zum Ort Schneider mit Wegweiser [Alberschwende 1 ¼] und zum Hof
Buggenegg (943 m). Nach Wegweiser [Alberschwende 1 Std.] 3 min abwärts auf
Straße, rechts abwärts auf Traktorweg in Wiese zu einer Scheune, rechts auf
Bergweg mit weiß-rot-weiß und Wegweiser [Abendreute] hinab in Wald zum Ort
Abendreute (840 m). Nach Wegweiser [Alberschwende] auf Weg in Wiese an Weidezaun
entlang steil abwärts zu Fahrweg. Nach Wegweiser [Alberschwende über Hinterfeld]
wieder Weg in Wiese, an Weidezaun entlang kurz bergauf zu Bauernhof, abwärts zum
Sportplatz, auf Straße zur Kirche und 1000jähriger Dorflinde mit Brunnen im Dorf
Alberschwende (720 m, 2 h). 1.4. Alberschwende – Alpengasthof Brüggele, 1:20
h. Bei der Dorflinde von
Alberschwende steht der Wegweiser [Brüggelekopf 1 ½ Std.]: Auf Straße in 10
min zum Sessellift Brüggelekopfbahn, auf Fahrweg in Wiese bergauf, vorbei an der
Markgröninger Hütte, rechts aufwärts auf Weg in der Skipiste, nach links auf
Bergweg in Wald und Gestrüpp, über eine Mure zum Fangnetz der Skiabfahrt, links
davon hinauf, kurz auf der Piste, dann wieder auf Bergweg in Wald, unter der
Seilbahn durch zum Brüggelekopf und dem
Alpengasthof Brüggele (1160 m). 1.5. Alpengasthof
Brüggele – Lingenau, 2:10 h. Vom Gh. Brüggele
nach Wegweiser [Müselbach 1 ¼ Std.] auf Fahrweg in Wiese bergab zur Alpe
Unterbrüggele, nach Wegweiser rechts abwärts in Wald und Weide zu Almkreuz mit
Aussicht auf Lingenau und Hittisau, auf Straße abwärts durch eine
Ferienhaus-Siedlung im Steilhang, kurz vor dem Gasthof Alpenrose der Wegweiser
mit [Müselbach 1 Std., Lingenau 2 ¼ Std.]. Auf Weg, Fahrweg, Straße, Traktorweg,
zwei Autostraßen queren, auf Weg hinab zur Volksschule
Müselbach (585 m, 1:20 h). Nach Wegweiser [Lingenau] auf Fußweg zu
Straße, an der Straße auf Talbrücke über die Bregenzer Ach, nach Wegweiser links
ab auf Seitenstraße über den Ort Fehren zum Dorf
Lingenau (685 m, 0:50 h). 1.6. Lingenau –
Hittisau, 1:50 h. In Lingenau zeigt
der Wegweiser [E4, E5, 04] Richtung N: Auf Straße bergauf, nach 25 min bei Gabel
rechts aufwärts, nach 8 min bei Gabel links aufwärts, nach 7 min auf Bergweg in
Wald aufwärts, nach 43 min Aufstieg dann das Standortschild [Rotenberg 880 m]
und der Wegweiser [Hittisau 1 ¼ Std.]. Auf Fahrweg in Wald aufwärts, nach 13 min
[Rotenberg 920 m] und [Hittisau 50 min]. Fahrweg, dann Bergweg auf und ab,
Fahrweg abwärts zum Ort Häleisen (820 m). Nach Wegweiser [Hittisau Ortsmitte ¼
Std.] auf Wiesenweg zur Kirche im Dorf
Hittisau (790m). 1.7. Hittisau –
Staufner Haus, 3:25 h. Vom Zentrum Hittsau
nach Wegweiser [Lecknertal See 1 ¾ Std.] auf Nebenstraße, nach 15 min bei
Gabelung ohne Wegweiser links weiter, auf einer alten Holzbrücke über die
Bolgenach, aufwärts zur Querstraße beim Gasthaus Alpenrose im Ort Reute. Nach
Wegweiser [Lecknertal See 1 ¼ Std.] 15 min auf Straße bergauf zu Wegweiser
[Lecknerholz 890 m, Lecknertal See 1 Std.]. Auf Steg über einen Bach, Bergweg in
Wald aufwärts, nach 9 min weiter auf Straße, vorbei an der Mautstelle und einem
Abzweig mit Wegweiser zum Hochhädrich zum
Leckner See. Auf Straße in 5 min zum
Alpengasthof Höfle und einer Kapelle (1027 m, 1:40 h). Vom Höfle nach
Wegweiser [Staufner Haus 2 ¼ Std.] auf Fahrweg in 3 min zu Wegweiser [Staufner
Haus (D) 2 ¼ Std.] und dem ersten Hinweis des DAV auf den M-W, dem ersten weißen
Schild (schwarzumrandet) mit [Maximilian-Weg E4/E5, Staufner Haus 2 Std.]. Links
ab auf Fahrweg, auf Brücke über einen Bach, vorbei an zwei Grenzschildern als
Hinweis zum Übertritt von Österreich nach Deutschland, auf Fahrweg aufwärts in
der Weide der Samansberg Alm, auf Traktorweg durch Wald zu Weide mit Wegweiser
[Staufner Haus 1 ½ h]. Links aufwärts auf Bergweg in Wald, auf Steg über einen
Bach, steil an Waldrand bergauf, auf Traktorweg links bergauf, über einen Bach,
in Weide zur Südlichen Lauchalpe (1425 m), auf Bergweg in Weide steil hinauf zum
Kamm der Nagelfluhkette (1630 m), kurz nordseitig hinab zur DAV-Hütte
Staufner Haus (1614 m, 1:45 h).
Hinweis für Aussteiger: 12 km nördlich liegt der Kurort
Oberstaufen mit Bahn- und Busverbindung. 2. In den
Allgäuer Alpen von Oberstaufen nach Füssen Karten: Bayerisches Landesvermessungsamt UKL 8, 1:50.000, Allgäuer Alpen, Oberstaufen – Pfronten, und
UKL 10, 1:50.000, Füssen und Umgebung, Pfronten - Füssen (-
Linderhof). 2.1. Staufner Haus –
Gunzesried, 4:25 h. Einsteiger fahren ab dem Bahnhof Oberstaufen 8 km weit mit
einem Linienbus zur Talstation der Hochgrat-Seilbahn, steigen dann in 2:30 h auf
zum Staufner Haus und dem M-W. Vom
Staufner Haus kurz hinauf auf den Kamm der Nagelfluhkette, nach Wegweiser
[Hochgrat 40 min] auf Fahrweg bergauf zur Bergstation der Hochgrat-Seilbahn, auf
Bergweg mit vielen Stufen, gesichert mit Seilgeländer hinauf zum Gipfelkreuz des
Hochgrat (1834 m, 0:25 h).
Panoramablick auf das Alpenvorland wie auf eine Gipfelkette der Alpen. Hier
[Standortschild] und Wegweiser [Rindalphorn 1 ¼ h]. Bergab auf Bergweg am Grat in 20 min zur Brunnenau Scharte
(1626 m) mit [Standortschild] und Wegweiser [Rindalphorn 50 min]. Aufstieg in
Weide auf neu gebautem Bergweg mit vielen Stufen, kurz durch sumpfige Weide zu
Sattel mit Wegweiser, kurz hinauf zum Gipfelkreuz des
Rindalphorn (1821 m, 1:05 h). Zurück zum Sattel mit Wegweiser [E4,
E5]. Abstieg auf Bergweg steil und ausgewaschen zum Standortschild
[Gündlesscharte 1555 m] (0:30 h). Ein Wegweiser zeigt hinauf zum Stuiben (1749 m), über den die
3 h längere und schwierigere Gipfelroute
mit E4 und E5 nach Gunzesried geht. Ein weiterer Wegweiser zeigt ins Tal
[Gunzesrieder Säge 1 ¾ h], das ist die leichtere und kürzere
Jochroute nach Gunzesried. Ich entscheide mich für die Jochroute mit dem Abstieg von der
Gündlesscharte auf Bergweg in Weide
zur Rinderalp, auf Traktorweg in Weide, Wald steil abwärts zur Hinteren Aualpe
(1056 m) und zur Talstraße. Nach Wegweiser [Gunzesrieder Säge 1 h] flach auf
Straße im Talboden mit Almen zum Dorf
Gunzesrieder Säge (920 m, 1:45 h). Nach Wegweiser [Gunzesried ¾ Std.], flach
auf Straße zum Dorf Gunzesried (889
m, 0:40 h).
2.2. Gunzesried –
Sonthofen, 1:30 h. Von Gunzesried
nach Wegweiser [E4, E5 Halden 20 min] auf Straße zum Ort Halden, nach Wegweiser
[Bihlerdorf 1/2 ] auf Fußweg in Wiese, nach 15 min nach Wegweiser [Sonthofen ¼
h] auf Fußweg in Wald zum Maibaum in Bihlerdorf, nach Wegweiser [Sonthofen 10
min, Oberzollbrücke E4, E5 10 min] auf Straße zum Fluss Iller, auf der
Oberzollbrücke über den Fluss, an der Illerstraße Richtung SO, vor der Autobahn
rechts durch Straßen-Unterführung und Bahn-Unterführung, rechts an der
Eichendorffstraße zum Bahnhof der Stadt
Sonthofen (742 m). Die Bahnhofstraße führt zu Fußgängerzone und Stadtmitte. 2.3. Sonthofen –
Unterjoch, 5:30 h. Vom Oberen Markt in
Sonthofen an der Hindelanger Straße, der Berghofer Straße, entlang an
Kasernenmauer, auf Brücke über den Fluss Ostrach, nach Wegweiser [Walten ½ Std.]
rechts ab auf der Straße Fluhensteinweg bis Rechtskurve vor Steigung. Nach
Wegweiser [Walten, Ruine Fluhenstein] links auf Fußweg in 7 min zur Ruine
Fluhenstein mit Infotafel. Weg in Wiese aufwärts, durch den Ort Walten zu
Querstraße, links nach Wegweiser [Breiten, Unterried] zum Ort Unterried. Nach
Wegweiser [Breiten ½ Std.] auf Straße bergan zum Ort Breiten, auf Straße zu
einem Wanderer-Parklatz. Wegweiser [Bildstöckle ¾ Std., Tiefenbacher Eck 1 ½
Std.], auf Straße in Wiese bergauf, rechts abseits steht die Kapelle
Schwanderegg (1350 m) mit einer Sitzbank an der Außenwand, weiter aufwärts auf
Straße in Wald zum Ende der Straße mit Umkehre. Wegweiser [Tiefenbacher Eck ¾ ],
auf Bergweg in Wald bergauf, drei Abschnitte sind sehr steil, ab 1525 m Höhe
flacher weiter in Wald, sumpfige Wiese, Wald zum Gipfel des
Tiefenbacher Eck (1569 m) mit Kreuz
und Panoramatafel (3:10 h). Vom Tiefenbacher Eck
ohne Wegweiser Abstieg auf Bergweg in Gras, nach 10 min Wegweiser [Spieser
50 min], links ab auf Fahrweg zu Almhütten, Wegweiser mit [weiß-rot-weiß],
rechts ab auf Bergweg aufwärts durch Wald, durch Sumpfwiese auf Laufstegen mit
Baustahlgitter zu Standortschild [Später Grund 1503 m] und Wegweiser [Spieser ½
h] und [Hirsch-Alpe 20 min]. Der Maximiliansweg geht über den Gipfel des Spieser
(1651 m) nach Unterjoch, der E4 geht nach meiner Karte über die bewirtschaftete
Hirsch-Alpe nach Unterjoch. Ich gehe diesmal ohne den Gipfel Spieser nach E4 auf
Bergweg in Weide zum Almgasthaus Hirsch-Alpe (1491m). Wegweiser [Unterjoch E4 1
½ h], auf Bergweg in Weide 10 min bergauf zu Sattel mit dem Weg vom Gipfel des
Spieser, nun bergab auf Bergweg in Weide, Skipiste zur Talstation des Spieser
Liftes und zur Straße. Nach Wegweiser [Unterjoch 20 min] auf Fußweg rechts der
Autostraße zum Dorf Unterjoch (1009
m, 2:20 h). 2.4. Unterjoch –
Pfronten-Ried, 3:00 h. In Unterjoch steht
an der Brücke neben der Kirche der Wegweiser [Rehbach E4 40 min]. auf Straße in
Wiesen bergauf zu Kuppe, rechts ab auf Weg kurz bergab, Straße nach links zum
Gasthof Rehbach. Bergab auf Fußweg,
auf zwei Stegen über den Bach Vils, auf Forststraße im bewaldeten Vilstal zwei
Stunden lang flach, teils am rauschenden Wildbach Vils entlang, vorbei an
Wanderer-Parkplatz, am Gasthof Vilstalsäge, an Tennishallen, an Sägewerk, an der
Vilstalstraße ins Dorf, zum Rathaus, links ab und an der Allgäuerstraße zum
Bahnhof Pfronten-Ried (882 m). 2.5. Pfronten-Ried –
Füssen, 4:30 h. Vom Bahnhof
Pfronten-Ried geht der Weiterweg nur einige Meter Richtung Süden, nach links
über die Bahngleise und Richtung Osten an der Meilinger Straße zum Ortsteil
Meilingen. Bergauf die Straßen Falkensteinweg, König-Ludwig-Weg, nach etwa 30
min nach rechts in den Burgweg mit Wegweiser [Falkenstein 1 h, Salobergrat 1 ¾
h]. Links ab auf Traktorweg in Wiesen, nach 15 min wieder auf Straße nach rechts
bergauf bis Gabelung. Nach Wegweiser [Burgruine Falkenstein ½ h] die rechte
Straße 5 min aufwärts, nach Wegweiser [Burgruine Falkenstein 20 min] links ab
auf Bergweg in Wald bergauf, vorbei am Hotel Falkenstein zur
Burgruine Falkenstein (1268 m, 1:30 h), Infotafel, Panoramablick. Von der Burgruine
Falkenstein kurz zurück zum Hotel Falkenstein (1220 m), Wegweiser
[Zirmengrat 1 h, Salobergrat 1 ½ h]. Auf Straße 15 min abwärts bis Linkskurve
mit Wegweiser [Zirmengrat ½ h, Salobergrat 1 h, Alatsee 1 ½ h]. Rechts ab und
auf Bergweg in Wald bergauf, nach 25 Min. ein Aussichtspunkt mit zwei
Sitzbänken, auf Bergweg weiter auf dem bewaldeten Kamm, nach 7 min ein
Aussichtspunkt mit 6 Sitzbänken (0:45 h). Wie so oft am Maximiliansweg fehlen
auch hier die Standortschilder der ausgeschilderten Ziele Zirmengrat und
Salobergrat. Weiter auf dem Kamm zu einem alten Grenzstein mit Nr.62 und
den Jahreszahlen 1844 und 1773. Bergweg abwärts in Wald, nach 15 Min. ein
Wegweiser [Vierseenblick, Salober Alp, Alatsee und ein schwarzes Quadrat mit
weißem E4, darunter klein und weiß Maximiliansweg]. Kurz danach der
Vierseenblick mit Infotafel, auf Bergweg auf und ab in Wald zum Almgasthaus
Salober Alpe. Wegweiser [Alatsee 40 min, Füssen 2 ¼ h, E4 Maximiliansweg],
Forststraße bergab, flach am Alatsee
entlang zum Hotel Alatsee mit Restaurant (868 m, 1:10 h). Nach Wegweiser [Füssen 1 ¼ h, E4 Maximiliansweg] auf Fahrweg
in Wald nördlich vorbei an Obersee und Mittersee, ab Autoparkplatz auf Gehweg an
der Alatseestraße, durch Bad Faulenbach, bestens beschildert auf dem
Faulenbachgäßchen, dem Lech-Uferweg zu Straßenbrücke, links ab in die Innenstadt
von Füssen (808 m, 1:05 h).
3. In den
Ammergauer Alpen von Füssen nach Eschenlohe Karten: Bayerisches Landesvermessungsamt UKL 10, 1:50.000, Füssen und Umgebung, Füssen – Linderhof,
oder UK 50-50, 1:50.000, Werdenfelser Land, Ammergebirge, Füssen –
Linderhof - Eschenlohe. 3.1. Füssen –
Tegelberghaus, 4:20 h, Wegänderung nach Hohenschwangau. Aus der Innenstadt
Füssen Richtung Süden zurück zur Straßenbrücke (Theresienbrücke), auf dieser
über den Lech und kurz nach rechts zu Wegweiser [Drei-Schlösser-Weg,
Hohenschwangau 1 ½ h, E4 Maximiliansweg]. An der Tiroler Straße kurz Richtung
Westen zu einer Kapelle, nach Wegweiser [E4 Maximiliansweg] auf Weg in Wald
bergauf mit vielen Stufen, über eine Lichtung mit Kapelle, weiter im Wald hinauf
zur Kreuzigungsgruppe auf dem
Kalvarienberg (953 m, 0:30 h). Wegweiser [Schwansee 35 min, Hohenschwangau 1
h, E4 Maximiliansweg], Bergweg abwärts, Fahrweg in Wald zum
Schwansee (789 m), am nordöstlichen
Ufer entlang, durch ein geschütztes Feuchtgebiet zu Straße, auf Gehweg zu großem
Parkplatz für Besucher der Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein mit
Tourist-Info Hohenschwangau (0:50 h). Hier zeigt ein Wegweiser
[Drei-Schlösser-Weg, E4 Maximiliansweg] auf den großen Parkplatz, doch kein
Anschluss-Schild ist zu finden. Die Jochroute ist
der leichtere Weg auf den Tegelberg, es geht über die Talstation der
Tegelberg-Seilbahn zum Aufstieg über die Rohrkopfhütte zum Tegelberghaus (3:45
h). Ich nehme die
Gipfelroute, folge einem gelben Wegweiser [Neuschwanstein] mit
Fußgänger-Symbol auf Straße bergauf zu Wegweiser [Neuschwanstein 30 min,
Marienbrücke 40 min, Tegelberghaus 3 ½ h]. Rechts ab, auf Fußweg in Wald bergauf
zu weiteren Wegweisern [Tegelberg 3 h, E4 Maximiliansweg] und in Gegenrichtung
zu [Parkplatz Hohenschwangau, Pöllatschlucht 40 min, E4 Maximiliansweg]. Weiter
nach rechts aufwärts, dann Wegweiser [Marienbrücke 5 min, Tegelberg über Gratweg
3 h, E4 Maximiliansweg]. Auf Fußweg zur viel besuchten
Marienbrücke (995 m) mit einem
Traumblick zum Schloss Neuschwanstein. Nach der
Marienbrücke ein gelber Wegweiser
[Tegelberg 3 h, E4 Maximiliansweg]. Ein guter Bergweg zieht in vielen Kehren in
Wald bergauf, acht Mal kommt der Weg an die Kante des Grates zu fantastischen
Ausblicken zurück auf die Schlösser, die Seen, das Alpenvorland um Füssen. Nach
1:15 h quert der Weg unter der Seilbahn durch zum [Täfelesattel 1645 m], am Rand
der Skipiste geht es hinauf zum privaten
Tegelberghaus (1707 m, 3:00 h). 3.2. Tegelberghaus –
Kenzenhütte, 4:30 h. Etwas unterhalb vom
Tegelberghaus steht der Wegweiser [Kenzenhütte 3 ½ h, Ahornsattel 1 h, E4
Maximiliansweg], etwas oberhalb der Hütte steht der Wegweiser [Kenzenhütte (über
Lobental) (über Gabelschrofensattel) 5 ¼ h] und [Ahornsattel 1 h, E4
Maximiliansweg]. Verwirrt studiere ich meine Karte: die leichte
Jochroute geht in 3:00 h über das
Lobental zur Kenzenhütte, die schwierigere
Gipfelroute geht in 6:00 h über den
Gabelschrofensattel und den ausgesetzten Steig über die Hochplatte zur
Kenzenhütte. Ich entschließe mich zur Erkundung einer
Zwischenlösung mit dem Weg über
Gabelschrofensattel und Kenzensattel zur Kenzenhütte. Vom Tegelberghaus quere
ich auf Bergweg mit Naturlehrpfad eine Steilflanke, dann Abstieg zu einem
Pfosten mit Standortschild [Branderfleck
1625 m] (0:30 h), dem Wegweiser [Lobental, Kenzenhütte 3 h, E4 leichte Variante]
und dem Wegweiser [Ahornsattel 25 min, Kenzenhütte 4 ¾ h, E4 Maximiliansweg].
Der Weg über das Lobental ist die leichte Jochroute des M-W. Ab dem Branderfleck
gehe ich auf den Bergweg über den Ahornsattel. Aufwärts in Wald, flach durch die
Flanke der Ahornspitze zu Wegweiser mit Standort [Ahornsattel 1685 m] und [Niederstraußbergsattel 20 min, Kenzenhütte
4 ¼ h, E4 Maximiliansweg]. Bergweg in Steilhang ab und auf, durch Sumpfweide auf
vielen Metern Laufsteg, aufwärts zu Wegweiser der S. Füssen mit Standort
[Niederstraußbergsattel 1615 m] (1:00
h). Nach Wegweiser [Gabelschrofensattel 1 ¼ h, Kenzenhütte 3 ¾ h, E4
Maximiliansweg] auf einem gut erhaltenen Reitweg des Königshauses aufwärts, eine
Flanke mit Latschen queren, auf Bergweg in Kehren aufwärts in Steilkar mit Gras
und Schotter zum Gabelschrofensattel
(1940 m, 1:00 h). Auf dem Sattel steht ein neuer Wegweiser der DAV-S. Peiting
mit Standortangabe [Gabelschrofensattel 1940 m] und den Wegweisern [Krähe,
Hochplatte, E4 Maximiliansweg, schwarzer Punkt] und [Kenzensattel 1 ½ h,
Kenzenhütte 2 ½ h, Via Alpina, roter Punkt]. Gut, alles klar. Ohne die schwierige Überschreitung von Krähe und Hochplatte
gehe ich weiter auf meiner Zwischenlösung
über den Kenzensattel zur Kenzenhütte. Der Abstieg vom Gabelschrofensattel
Richtung Kenzensattel hat seine Tücken, der Bergweg geht im steilen Kar durch
labilen Schotter. Nach 30 min endlich Querung in die sichere linke Grasflanke
und Abstieg in den Karboden. Dort durch Karstgelände flach und mühsam weiter,
Gegenanstieg auf den Kenzensattel mit
Standortschild [Kenzensattel 1650 m] und dem Wegweiser [Kenzenhütte 1 h].
Abstieg auf Bergweg in Wiese, Steg über Bach, in Flanke mit Wald queren zur
privaten Kenzenhütte (1278 m, 2:00
h). Abseits der Kenzenhütte steht ein neuer Wegweiser der S.
Peiting: Ohne Standorttafel, mit 5 Wegweisern zu 13 Zielen und einer Tafel mit
der Karte der Wanderregion Ostallgäu, Gebiet Halblech. Auf zwei Wegweisern mit 3
Zielangaben steht jeweils falsch an der 1. Zielangabe das schwarze Logo E4
Maximiliansweg: 1. am Ziel Kenzenkopf statt an Hochplatte, 2. am Ziel
Kessel-Rundweg statt an Klammspitze. Auf einem 3. Wegweiser steht das rote Logo
mit E4 Variante beim 1. Ziel Wankerfleck statt bei Tegelberg. Richtig wären die
Logos an den einzelnen Zielangaben. Die Endzielangabe sollte außerdem auf jedem
weiteren Zwischen-Wegweiser wiederholt werden. Das ist oft nicht der Fall und
führt zu Irrwegen. 3.3. Kenzenhütte –
Brunnenkopfhütte, 4:10 h - August-Schuster-Haus, 2:50 h. Ab der Kenzenhütte
nach Wegweiser [Bäckenalmsattel ¾ h, Klammspitze 3 ½ h mit schwarzem Punkt, E4
Maximiliansweg] auf Bergweg in Wald bergauf zu Sattel mit Standortschild
[Bäckenalmsattel 1538 m] (0:35 h).
Wegweiser [Sägertal, Linderhof 1 ¾ h, E4 Variante, roter Punkt] und [Klammspitze
2 ¾ h, schwarzer Punkt, Brunnenkopfhäuser 3 ¾ h, E4 Maximiliansweg]. Also: Die leichte
Jochroute steigt nach Schloss Linderhof ab und wieder auf zum
August-Schuster-Haus (4:15 h). Die schwierige
Gipfelroute geht über die
Klammspitze, die Brunnenkopfhäuser, das Laubeneck zum August-Schuster-Haus (6:15
h). Mich reizt die Gipfelroute, ich folge ab dem
Bäckenalmsattel dem Wegweiser mit
schwarzem Punkt und Maximiliansweg, steige Richtung Klammspitze auf Bergweg in
Wiesen bergauf zu der kleinen verschlossenen Hirschwang-Hütte (1713 m) mit einem
offenen Unterstand. Auf Bergweg in Wiese weniger steil bergauf, auf Kamm mit
Gras zum Feigenkopf (1867 m, ohne Standortschild), kurzer steiler Abstieg in
Steilflanke mit Gras, flach auf und am Klammspitzgrat entlang mit einer kurzen
versicherten Felspassage, dann vier kurzen ungesicherten Felspassagen,
dazwischen Bergweg auf dem Grat, dann steil hinauf zum Gipfel der
Klammspitze (1924 m, 2:25 h). Der Abstieg von der
Klammspitze beginnt mit Abklettern zu einem Joch, dann auf schwierigem
Bergweg durch steile Flanke mit Erdrutsch, leichter weiter in Grasflanke, dann
Gegenanstieg zur Hütte der Sektion Bergland
Brunnenkopfhütte (1602 m, 1:10 h).
Kurzer Abstecher zum Gipfel Brunnenkopf (1718 m) möglich, den hat auch König Max
auf seiner Alpenreise im Jahr 1858 bestiegen. An der
Brunnenkopfhütte steht leider kein Wegweiser. Also nach Karte auf Fahrweg in
Wald 10 min abwärts zu einem Baum, der auf drei Seiten mit acht schwarz-weißen
Schildern der S. Bergland bestückt ist, mit Zielen ohne Gehzeiten, immerhin mit
Pfeilen für die Richtung. Ein Schild ohne Pfeil quer zum Weg mit [Maximiliansweg
E4] ist über dem Schild [Pürschling, Hennenkopf, Laubeneck, Nr.235 mit Pfeil
nach links] angebracht. Also halblinks Richtung [Pürschling 201] auf Bergweg in
Wald aufwärts queren durch Steilflanke mit Wald, flach auf Kamm, in Flanke mit
Gras zu Gabelung mit einem alten Schild der S. Bergland nach links oben
[Hennenkopf, Laubeneck, Pürschling]. Nach Karte führt der Weg 201 zügig weiter durch die steile
Südflanke des Laubenstein zur Hütte am Pürschling, während der abzweigende Weg
235 nach oben und dann nördlich des Laubenstein zum Joch vor dem Teufelstättkopf
(1755 m) durchzieht mit der Chance zu einem kurzen Abstecher auf den Felsgipfel. Ich nehme den abzweigenden Weg nach oben, steige auf Bergweg
in Kehren bergauf, auf dem Kamm nach rechts, nach Wegweiser unter einem Gipfel
mit Kreuz (Hennenkopf) queren zu Gabelung ohne Wegweiser. Nach links auf dem
besseren Bergweg kurz aufwärts zu Grasrücken, quere auf Bergweg durch die
Nordflanke unter dem Laubeneck mit Fichten, Latschen, kurzer Abstieg in Fels,
unter Felswand durch, in Gras nach oben zu Joch am Teufelstättkopf. Auf Bergweg
abwärts zur Hütte am Pürschling, dem
August-Schuster-Haus (1564 m, 2:50 h). Hier sind hier vier schwarz-weiße DAV-Schilder der S.
Bergland quer am Gartenzaun befestigt. [Linderhof 1 ½ Std., 232, mit Pfeil],
[Brunnenkopf-Hütte 2 Std., 201, mit Pfeil], [Maximiliansweg E4] und [Alpine
Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich]. 3.4. August-Schuster-Haus – Unterammergau, 1:30 h.
Nach Karte vom
August-Schuster-Haus abwärts auf Fahrweg in Weide, auf Forststraße in Wald
zu Parkplatz, an der Pürschling Straße zu Dorfplatz und Tourist Info in
Unterammergau (836 m). 3.5. Unterammergau -
Hörnlehütte, 1:45 h, Wegänderung. Kein Wander-Wegweiser steht in
Unterammergau. Nach Karte gehe ich auf Straße 1 km Richtung Norden,
rechts ab auf Straße zu Parkplatz, vorbei an der Kirche Kappel, kurz danach ein
Wegweiser mit 4 Schildern nach links: [Achtung Wegänderung Hörndle],
[Hörnlehütte], [Ammergauer Wiesmahdweg E4 Maximiliansweg]. Nach Schild [Wegänderung Hörndle] links ab auf Fahrweg, auf
Steg über Bach, Fußweg bergauf, Fahrweg aufwärts mit Rot-Weiß-Rot, über Brücke,
auf Fahrweg in Wiese Richtung Westen, nach Wegweiser [Hörnle-Hütte, E4
Maximiliansweg] nach rechts auf Fahrweg in Wiesen bergauf, auf Traktorweg in
Wiese, in Wald steiler bergauf, auf Bergweg in Wald weiter, über eine Kuppe mit
Weide, auf Bergweg in Wald hinauf zur
Hörnlehütte, Sektion Starnberg (1390 m). 3.6. Hörnlehütte –
Eschenlohe, 3:30 h. Von der Hörnlehütte
nach Wegweiser [Maximiliansweg E4, Grafenaschau über Hint. Hörnle] auf
Fahrweg in Weide aufwärts, nach der Hörnle Almhütte nach Wegweiser
[Grafenaschau, E4] nach links weglos abwärts über sumpfige Weide mit Suche nach
Rot-Weiß-Rot an freistehenden Bäumen, Richtung NNO auf einer breiten
Waldschneise zu einer Graskuppe, rechts am Waldrand der Wegweiser [Grafenaschau,
E4]. Auf Bergweg, dann Fahrweg in Wald abwärts, auf Birkenallee durch das Dorf
Grafenaschau zu Querstraße (656 m, 1:45 h). Nach Karte auf der
Schwaigener Straße Richtung SO, links liegen Wiesen und das Murnauer Moos,
rechts ist Wald, dann Wiesen mit Bauernhöfen, schließlich unter der Autobahn
durch in das Dorf Eschenlohe (640 m,
1:45 h). 4. In den
Bayrischen Alpen von Eschenlohe nach Nußdorf am Inn Karten: Bayerisches Landesvermessungsamt UK 50-52, 1:50.000, Bad Tölz – Lenggries, Eschenlohe –
Tegernsee, und UK 50-53, 1:50.000, Mangfallgebirge, Tegernsee – Nußdorf am
Inn. Oder Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern,
Alpenvereinskarten 1:25.000: BY 9, Estergebirge, Eschenlohe – Urfeld, und BY 11, Isarwinkel, Urfeld – Lenggries, und
BY 13, Mangfallgebirge West, Lenggries – Tegernsee, und
BY 15, Mangfallgebirge Mitte, Tegernsee – Fischbachau, und BY 16, Mangfallgebirge Ost, Fischbachau – Nußdorf am Inn. 4.1. Eschenlohe -
Herzogstand-Haus, 5:30 h. Wegänderung zum Heimgarten. In Eschenlohe auf
Straßenbrücke über die Loisach, auf der Walchenseestraße zu Rechtskurve mit
Wegweiser [Heimgarten 5 h, E4, M, VA, Sektion Murnau]. Auf Straße in 20 min
leicht aufwärts in Wald zu Gabelung, nach Wegweiser [Heimgarten, 4 h, E4, M, VA]
rechts weiter flach auf Forststraße in Wald, am Bach Eschenlaine entlang zu
Gabelung. Nach Wegweiser [Heimgarten, E4, M, VA, 442] links ab, gut mit neuen
Wegweisern von S. Murnau beschildert auf Forststraße in Wald bergauf über den
Bach Erzlaine, in Wald Richtung N aufwärts zur Wankalm (1364 m). Nach Wegweiser
[Heimgarten 2 h, E4, M, VA] rechts aufwärts auf Traktorweg in Wald, vorbei an
Jagdhütten zu Gabelung mit Abzweig zum Rauheck und mit Wegweiser [Heimgarten 1
h, E4, M, VA, 442], in Gegenrichtung mit [Eschenlohe 3 h, E4, M, VA]. Auf
Traktorweg in Wald nach rechts aufwärts, auf Kamm in Latschen hinauf zur
Heimgarten Hütte mit Tagesbetrieb, kurz aufwärts zum Gipfel
Heimgarten (1790 m, 4:00 h). Hier neue Schilder: [Nur für Geübte mit Trittsicherheit und
Schwindelfreiheit] zum [Herzogstand 2 h, E4, M, VA, 441]. Ungeübte können nach
Wegweiser auf leichtem Abstieg zum [Walchensee 2 ½ h 445] den etwas ausgesetzten
Gratweg zum Herzogstand umgehen. Der Gratweg mit dem M-W vom Gipfel des
Heimgarten geht auf Bergweg in Latschen abwärts, weiter ständig auf
und ab auf gutem Weg über den felsigen Grat mit Tiefblick zu beiden Seiten, 18
ausgesetzte Stellen sind gut mit Drahtseilgeländer versichert, der Rest ist
problemlos, dann kurzer Gegenanstieg zum Gipfel mit Pavillon des
Herzogstand (1731 m, 1:10 h). Hier steht ein neuer Wegweiser der Sektion Tutzing für die
Gegenrichtung: [schw. Punkt, Heimgarten 2 ¼ h, VA, E4, M, 441] und [schw. Punkt,
Eschenlohe 7 h, VA, E4, M, 442, 475] und [schw. Punkt Ohlstadt 5 ¼ h, VA, E4, M,
441]. Fehler:
nach Ohlstadt geht weder VA noch E4 noch
M. Für den Weiterweg ist gegenüber ein altes Schild angebracht [Walchensee,
S. Tutzing]. Leider fehlt der weiterführende neue Wegweiser mit
[Herzogstand-Haus, Kesselberghöhe, Tutzinger Hütte, M]. Vom Gipfel
Herzogstand Abstieg auf Bergweg in Latschen zum
Herzogstand-Haus (1575 m, 0:20 h). 4.2. Herzogstand-Haus -
Tutzinger Hütte, 6:30 h. Nach Wegweiser [Urfeld 2 h über Kesselberg-Passhöhe] bergab
auf Fahrweg in Weide, auf Forststraße in Wald zur
Kesselberghöhe (850 m, 1:15 h). Der Abstecher in das Dorf
Urfeld am Walchensee geht in 10 min auf Straße mit abkürzendem
Fußweg hinab und auf gleichem Weg zurück zum neuen Wegweiser der S. Tutzing an
der Autostraße. Vom neuen Wegweiser an der Straße zur Kesselberghöhe
[Tutzinger Hütte über Staffelalm 7 h, VA, E4, M. 451] auf Bergweg in Wald
bergauf zum Almgasthaus Jocher Alm
(1381 m, 1:15 h). Hier dient ein uriger Baumstamm als Pfosten für fünf alte und
vier neue Wegweiser der S. Tutzing. Nach dem Wegweiser [Tutzinger Hütte 5 ½ h,
VA, E4, M, 455] flach auf Weg in Weide, auf Bergweg abwärts in Wald, flach am
Rand der Kot-Alm, in Wald zu Forststraße und neuem Wegweiser der S. Tutzing, der
mit der leeren Rückseite zum Weg steht. Auf Forststraße leicht ansteigend zu
Gabelung ohne Wegweiser bei P. 1164, nach Karte links ab flach auf Fahrweg in
Weide, Wald zu Gabelung mit altem Wegschild [Rabenkopf], auf rechtem Fahrweg zur
Weide der Kochler Alm mit Brunnen
(1173 m, 1:15 h). Der neue Wegweiser bei der
Kochler Alm steht ebenfalls mit der leeren Rückseite zum Weg
[Tutzinger Hütte 3 ¾ h, VA, E4, M, 455]. Auf Bergweg in Wald, dann viele Stufen
aufwärts zur Staffel Alm (1320 m,
0:30 h). Nach neuem Wegweiser [Tutzinger Hütte 3 ¼ h, E4, M, 455] auf Fahrweg
flach in Weide, nach 6 min links ab auf Bergweg durch Steilflanke queren zu
einem Kriegerdenkmal, Bergweg flach in Wald, bei Gabelung links ab, neue
Forststraße abwärts zu Wegweiser mit vier alten Schildern der S. Tutzing:
[Benediktenwand, Tutzinger Hütte, Pfeil nach links]. Links ab, auf Bergweg in
Wald bergauf, bei Gabelung nach rechts, auf Bergweg in Steilhang mit vielen
Kehren nach oben zu Joch mit Weggabelung
(1569 m, 1:45 h). Hier sind viele Wegweiser der S. Tutzing: Neun schwarz-weiße
Schilder sind an zwei Baumstämme geschraubt, gegenüber steht ein neuer Pfosten
mit Schild zum Gipfel [Benediktenwand 45 min]. Nach Wegweiser [Tutzinger Hütte,
Pfeil nach rechts] steige ich auf Bergweg in Wald ab zur
Tutzinger Hütte (1327 m, 0:30 h). Kein Wegweiser steht bei der
Hütte, keine Ziele, keine Gehzeiten. 4.3. Tutzinger Hütte -
Brauneck Gipfelhaus, 3:00 h. Ab Tutzinger Hütte
nach Karte Richtung S, nach 6 min an Gabelung mit neuem Wegweiser [Rotöhrsattel
45 min] und altem Schild [Maximiliansweg E4]. Richtung O auf Bergweg unter der
Nordwand der Benediktenwand bergauf in Gras, Gebüsch, Latschen. Kurzer
Zwischenabstieg zu Sattel mit altem Schild [Brauneck, E4], nach Karte ist es der
Rotöhrsattel. Hier zweigt der
Aufstieg über den Ostgrat zum Gipfel der Benediktenwand ab. Vom Rotöhrsattel
Abstieg auf Bergweg in Gras zu einem Wegweiser mit Schildern der S. München.
Nach Schild [Brauneck, Lenggries] auf Bergweg aufwärts in Gras, Latschen zum
Feichtecksattel mit zwei
schwarz-weißen Schildern am Zaun und einem alten Metallpfosten mit sieben
Wegschildern und dem Standortschild [Feichtecksattel 1626 m] der Sektion Alpiner
Skiclub München (1:50 h). Ein gelber Wegweiser [Brauneck-Gipfelhaus 1 ½ h, E4, 451 und
Latschenkopf 30 min] ohne M zeigt zum Bergweg mit der Maximiliansroute über den
Kamm mit Latschenkopf und Stangeneck zum Brauneck Haus. Ein Wegweiser [Brauneck
über Stiealm, E4] bietet eine Variante in Almwiesen, die nehme ich diesmal wegen
heftigem Dauerregen. Meine verregnete Variante geht vom
Feichtecksattel auf Bergweg abwärts in Weide zum Gasthaus Stiealm,
Fahrweg abwärts und aufwärts, Fußweg aufwärts zum
Brauneck Gipfelhaus (1540 m, 1:10 h). Bei der Hütte steht ein
Metallpfosten mit neuen Wegweisern: Zurück [Benediktenwand 3 h E4, Tutzinger
Hütte 3 h], leider ohne M. Voraus [Lenggries 2 h E4],
leider auch ohne M für M-W.
4.4. Brauneck Gipfelhaus –
Lenggries, 2:00 h. Vom Gipfelhaus geht der Abstieg an der Bergstation der
Seilbahn vorbei und im steilen Skipistengelände zur Talstation, weiter auf
Nebenstraßen und über die Isarbrücke nach Lenggries hinein. Diesmal allerdings
fahre ich wegen Dauerregen mit der Seilbahn ins Tal, von der Talstation sind es
noch 30 min auf Straße zum Rathausplatz im Dorf
Lenggries (679 m). 4.5. Lenggries –
Tegernsee, 6:00 h. Vor dem Rathaus in
Lenggries stehen Pfosten mit Wegweisern in alle Richtungen. Der M-W geht
nach dem Wegweiser [Geierstein] auf der Geiersteinstraße Richtung O, rechts ab
auf der Goethestraße nach Schild [Hohenburg] zum Schlossweiher. Nach einem alten
Wegweiser der S. Lenggries [Geierstein, Fockenstein 611] links ab und auf
Bergweg in Wald bergauf zum Gipfelkreuz des
Geierstein (1491 m, 2:10 h). Nach altem Wegweiser [Fockenstein 611] flach 8 min lang auf
felsigem Grat, dann auf Bergweg abwärts in Wald zu Wegweiser [Fockenstein 611]
und [Maximiliansweg E4], auf Bergweg in Wald abwärts, flach auf Forststraße zu
Gabelung ohne Wegweiser, nach rotem Punkt in weißem Ring links aufwärts in Wald
auf Fahrweg, Bergweg, durch sumpfige Weide, nach altem Wegweiser der S.
Tegernsee [Maximiliansweg E4, Fockenstein] auf Bergweg in Weide hinauf zum
Gipfel Fockenstein (1564 m, 1:35 h).
Nach Karte auf Bergweg in Weide steil abwärts, auf Fahrweg
zum Gasthaus Aueralm (1270 m, 0:45
h). Nach neuem Wegweiser der Gemeinde Bad Wiessee [Bad Wiessee E4 1 ½ h] kurz
auf Forststraße bergab zu Schild [Maximiliansweg E4], links ab auf Fahrweg
aufwärts zur Hütte der Waxlmoos-Alm, auf Bergweg neben und in Waldschneise
abwärts, auf Skipiste, dann auf Fahrweg in Wald vorbei an Hotel Sonnenbichl,
kurz Straße zu Wegweiser [Bad Wiessee E4 20 min], links abwärts auf Fußweg in
Wald vorbei am Sportplatz, über Prinzenruhweg und Lindenplatz zur Schiffanlege
im Kurort Bad Wiessee (742 m, 1:30
h). Fahrt mit einem Linienschiff auf dem Tegernsee zur Stadt
Tegernsee (747 m). 4.6. Tegernsee –
Schliersee, 3.15 h. Ab dem Bahnhof
Tegernsee die Klosterwachtstraße 2 min aufwärts zu Straßenschild [Nigglweg]
und [E4], rechts ab auf Fußweg aufwärts zu Wegweiser [Neureuth 1 ½ h, Schliersee
3 ½ h]. Durch das Anwesen von Schloss Tegernsee, dann in Wald weiter auf
Fahrwegen und Bergwegen zum Gasthaus
Neureuth (1261 m, 1:20 h).
Nach Wegweiser der S. Tegernsee [Schliersee 2 h] und Schild
[Maximiliansweg E4] flach auf Fahrweg in Wald zum Gasthaus
Gindlalm (1242 m, 0:30 h). Von der Gindelalm auf Traktorweg in Wald
steil bergab zum Gasthaus Hennerer Hof und Parkplatz, auf Autostraße, durch
Siedlung an der Breitenbachstraße bis Brücke, nach Wegweiser [Schliersee
Ortsmitte] und [Maximiliansweg E4] rechts ab, vorbei an Sägewerk, rechts, dann
links, auf Brücke über Bahnlinie, links auf Fußweg, auf Uferweg am Schliersee
entlang zur Vital Welt mit Tourist Info im Dorf
Schliersee (780 m, 1:25 h). 4.7. Schliersee –
Fischbachau, 2:45 h. In
Schliersee von der Tourist Info
Richtung SO zur Kirche, auf der Seestraße Richtung SO zum Hotel Schlierseer Hof,
links ab nach Wegweiser [Leitnergraben, Fischbachau] und [Maximiliansweg E4] auf
Fahrweg in Wiese, aufwärts auf Bergweg an Bach, Fahrweg, Forststraße in Wald zu
Kuppe (1:15 h). Der Wegweiser rechts [Aurachköpferl] zeigt den kurzen Abstecher
auf Bergweg zur bewaldeten Bergkuppe. Der Wegweiser links [Fischbachau] betrifft
den M-W, weiter auf der Forststraße Richtung NO abwärts, bei Gabel nach Schild
[M] rechts auf Forststraße Richtung S abwärts, an Abzweig mit [M] und [Trach,
Fischbachau] links abwärts auf Forststraße, rechts ab Bergweg, wieder
Forststraße abwärts, dann flach zum Ort Trach. Links auf Straße, nach Bauernhof
mit Wegweiser [Point, Fischbachau] sofort rechts ab auf Fußweg in Wiese zum Ort
Point, auf Straße zum Rathaus mit Tourist Info im Dorf
Fischbachau (772 m). 4.8. Fischbachau –
Mitter Alm, 5.30 h. Ab Fischbachau
nach Wegweiser [Fußweg nach Birkenstein] auf Weiherweg, Mühlenweg, Fichtenweg,
Rosenkranzweg aufwärts zur Wallfahrtskirche
Birkenstein (850 m, 0:20 h). Südlich der Kirche steht beim Gasthaus Oberwirt ein neuer
Wegweiser der Gemeinde Fischbachau mit [Wendelstein über Aiblinger Hütte 4 h
E4]. Auf Fahrweg in Wald bergauf zum Gasthaus
Kessel Alm (1275 m, 1:00 h). Auf Fahrweg in Weide aufwärts zu einem Sattel (1350 m) mit
Abzweig zum Breitenstein (1622 m). auf Fahrweg durch Steilflanke, vorbei an der
geschlossenen Aiblinger Hütte (1311 m) und der Durhamer Alm zur Elbach Alm. Nach
Wegweiser [Wendelstein] auf Bergweg aufwärts in Weide und Wald, unter den Seilen
der Kabinen-Seilbahn durch, auf Stufen hinauf zur Bergstation der Seilbahn und
dem Gasthaus Wendelstein-Haus (1:50
h). Meinen Rucksack deponiere ich im Gasthaus, steige dann am
Wendelstein-Kircherl vorbei auf einem breiten bequemen Weg mit Seilgeländer in
Kehren durch die steile Felswand hinauf zum Gipfel des
Wendelstein (1838 m, 0:20 h) mit Aussichtsplattform neben mehreren
technischen Bauten. 3:40 h ab Fischbachau. Am 2.9. um 10 Uhr bin ich auf dem
Wendelstein und habe Glück mit einem fantastischen Blick bei klarer Sicht auf
ein Gipfelpanorama von der Zugspitze bis zu den Hohen Tauern, und auch weit
hinaus auf das Alpenvorland. Abstieg vom
Wendelstein zurück zum Gasthaus und zum Kircherl mit dem Wegweiser
[Mitteralm, Brannenburg 3,5 Std.]. Abstieg auf Bergweg und Geoweg zur Zeller
Scharte (1611 m), nach links unter dem Bahngleis der Zahnradbahn durch, Bergweg
in Steilhang abwärts, Fahrweg in Weide, Wald, nach Wegweiser [Mitteralm] rechts
ab und auf Bergweg in Wald hinab zur Hütte der S. Bergbund Rosenheim, der
Mitter Alm (1198 m, 1:50 h). 4.9. Mitter Alm –
Nußdorf am Inn, 2:30 h. Von der Mitter Alm
nach Wegweiser der S. Aibling [Brannenburg] auf Fahrweg in Wald bergab, ab dem
ersten Bauernhof und Schild [Maximiliansweg E4] auf Autostraße abwärts, kurz
nach der Kirche St. Margarethen links ab nach Wegweiser [Brannenburg ½ Std.] auf
Fußweg in Wald, Wiese, an Bachlauf zu Querstraße, nach rechts an der Rosenheimer
Straße zu Rathaus und Tourist Info vom Dorf
Brannenburg, Ortsteil Degerndorf (478 m,1:40 h). Nach Straßenschild
[Nußdorf 3 km] auf Fußweg an der Nußdorfer Straße über Bahnlinie, Autobahn und
den Fluss Inn zu Gemeindeamt und Tourist Info im Dorf
Nußdorf am Inn (487 m, 0:50 h). 5. In den
Chiemgauer Alpen und den Berchtesgadener Alpen
von Nußdorf am Inn
nach Berchtesgaden Karten: Bayerisches Landesvermessungsamt UK 50-54, 1:50.000, Chiemgauer Alpen, Nußdorf am Inn –
Ruhpolding, und UKL 4, 1:50.000, Berchtesgadener Alpen, Ruhpolding –
Berchtesgaden. Oder Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern,
Alpenvereinskarten 1:25.000: BY 17, Chiemgauer Alpen West, Nußdorf am Inn – Marquartstein,
und BY 18, Chiemgauer Alpen Mitte, Marquartstein – Ruhpolding,
und
BY 19, Chiemgauer Alpen Ost, Ruhpolding – Bad Reichenhall,
und
BY 22, Berchtesgaden, Bad Reichenhall – Berchtesgaden,
Königsee. 5.1. Nußdorf am Inn –
Hochries-Haus, 3:40 h. Vom Gemeindeamt in
Nußdorf am Inn 2 min weiter zu Straßenkreuzung, Straße nach links, auf
Brücke über Bach, rechts ab auf die Straße Mühlbachweg mit Wegweiser [Hochries].
Auf Straße leicht steigend Richtung O, durch Ort Mühlbach zum Elektrizitätswerk
Samerberg (0:50 h). Nach Wegweiser [Hochries] auf Fahrweg in Wald rechts
aufwärts, vorbei an Hof Schwarzenbach, Hof Leger zu Querstraße ohne Wegweiser.
Nach Straßenschild [Holzmann] links ab auf Straße, nach 8 min nach Wegweiser
[Unterstuff] auf Straße rechts aufwärts, durch Ort Unterstuff zu Querstraße,
nach Wegweiser [Hochries] links ab zu Waldparkplatz für Wanderer (0:50 h). Am Parkplatz steht eine Infotafel der S. Rosenheim mit:
Hochries 2 Std., 600 Hm, 216 d. Daneben der Wegweiser [Maximiliansweg E4],
[Hochries]. Auf Forststraße in Wald bergauf, Abkürzung auf Bergweg, Forststraße
zu Gabelung. Nach Wegweiser [Maximiliansweg E4] und [Hochries 216d] auf Fahrweg
flach in Weide, nach links auf Traktorweg in Weide bergauf zu einem Joch mit der
Wimmer Alm links unterhalb, beschildert mit schwarz-weißen Schildern. Auf
Bergweg in Steilhang mit Weide hinauf, vorbei an der Seiten Alm (1350 m),
aufwärts in Wald, auf Kamm zum Gipfel
Hochries (1569 m, 2:00 h) und das AV
Hochries Haus. Kein Standortschild, kein neuer Wegweiser mit den Zielen in
alle Richtungen.
Abseits vom Hochries-Haus steht ein schlichter Wegweiser der
S. Rosenheim, ein Metallpfosten mit vier alten Schildern. Einer grünen Tafel
mit: [Abschneider zerstören die Vegetation usw.], einer schwarz-weißen Tafel
mit: [Haltet die Berge sauber usw.], einer schwarz-eißen Tafel mit einer Liste
von zehn Zielen und Pfeil nach rechts, und einer schwarz-weißen Tafel mit einer
Liste von sieben Zielen und Pfeil nach links. Leider kein Hinweis auf
Maximiliansweg und E4. 5.2. Hochries-Haus –
Riesen-Hütte – Hohenaschau, 2:15 h. Mit der Karte in der Hand vom
Hochries-Haus auf Bergweg in Wald abwärts, flach in Weide, an
Weggabel liegt das Schild [Hochries – Riesenhütte] am Boden, dann die DAV
Riesen-Hütte (1345 m, 0:45 h). An der Riesen-Hütte
sind alte Schilder mit [Maximiliansweg E4] und [Hofalm, Aschau i.Ch.]. Auf
Forststraße in Weide, Wald abwärts, nach 40 min nach Wegweiser [Hofalm, Aschau
i.Ch.] rechts ab auf Bergweg flach in Weide vorbei an der Hofalm, Traktorweg in
Wald abwärts zu Querstraße, die Zellerhornstraße kurz nach rechts, links ab auf
Schlossbergstraße in den Ortsteil
Hohenaschau und der Kreuzung mit der Kampenwandstraße (620 m). 5.3. Hohenaschau –
Sonnen Alm (Kampenwand), 2:30 h. Ab der Kreuzung in
Hohenaschau auf der Kampenwandstraße 20 m nach rechts, dann links ab auf die
Straße Am Hofbichl. Rechts angrenzend liegt der Parkplatz der Talstation der
Kampenwand-Seilbahn. Links am Bauhof montiert ein grüner Wegweiser mit
[Kampenwand 3 ½ Std.]. An der Straße Am Hofbichl kommt
nach 50 m ein neuer Wegweiser der S.
Prien [Kampenwand über Schlechtenberg / Steinlingalm 3 ½ h 200], leider ohne M,
ohne E4. Auf Forststraße in Wald bergauf, an Gabel rechts, nach links auf
Bergweg, nach rechts auf Forststraße zu Gabel. Links steht ein neuer Wegweiser der S. Prien [Kampenwand über
Schlechtenberg, Steinlingalm], ist also ein direkter Weg zum Gipfel der
Kampenwand. Rechts steht ein grüner Wegweiser mit [Bergstation], das ist die
Route mit dem M-W über die Seilbahn-Bergstation und zum Gasthaus Sonnen Alm.
Also Richtung [Bergstation] auf Forststraße in Weide bergauf, vorbei am Gasthaus
Gori Alm, vorbei am Gasthaus Schlechtenberg Alm, nach grünem Wegweiser
[Bergstation] rechts hinauf auf Bergweg, vorbei an Felswand, auf Fahrweg über
das Gasthaus Möslarn Alm zu Joch mit der Bergstation der Kampenwand-Seilbahn
rechts, links davon das Gasthof SonnenAlm
(70 Schlafplätze), früher Berggasthof Kampenwand genannt (1450 m). 5.4. Sonnen Alm –
Marquartstein, 4:00 h. In Richtung Ost steht hundert Meter nach der
SonnenAlm ein gelber Wegweiser der S.
Prien [Steinlingalm 30 min, Kampenwandgipfel 1 h], ohne M, ohne E4. Auf einem
breiten gepflegten Kiesweg in der Nordflanke der Kampenwand zum Gasthaus
Steinling Alm (1450 m, 0:20 h). Nach
grünem Wegweiser [Hochplatte] an der Gefallenen-Kapelle vorbei, leicht abwärts
auf deutlichem Bergweg in Weide bis 1400 m, aufwärts in Weide unter Felswänden
zu einem namenlosen Joch (1550 m,
0:35 h) mit einem grünen Wegweiser [Hochplatte] und mit schwarz-weißem Schild
der S. Achental [Maximiliansweg E4]. Hier gehen fünf Wege ab in verschiedene Richtungen, doch kein
Standortschild und kein Wegweiser für die anderen vier Wege sind hier. 1. eine
Wegspur geht Richtung Westen, 2. ein teils versicherter Steig geht über den
Kampenwand-Gipfel (1663 m) zur Steinling Alm, das ist die M-Gipfelroute mit
mäßiger Schwierigkeit, 3. es geht eine Umgehung des Kampenwandgipfels auf der
M-Jochroute mit kurzer Seilversicherung über die Hochplattenscharte (1560 m) zur
Steinling Alm, 4. die oben beschriebene ist die leichteste Möglichkeit zur
Steinling Alm. Der Weiterweg vom
namenlosen Joch ist unterhalb an einem Baum mit einem Holzschild
[Marquartstein, Hochplatte] angezeigt. Abstieg auf Bergweg in Steilflanke mit
Wald, Querung auf abschüssigem schmalem Pfad durch eine steile Grasflanke, teils
zugewachsen mit Gebüsch. Nach 30 min dann besserer Bergweg an einem Kamm mit
Wald entlang zur Piesenhausener Hochalm, auf Fahrweg in Weide aufwärts zum
Sattel zwischen Haberspitz und Hochplatte (1420 m, 1:00 h) mit
Wegweiser [Marquartstein 2 h]. Auf Fahrweg in Wald abwärts, bei unklarer Gabelung den
Fahrweg nach links mit Schild [Seilbahn]
nehmen, Richtung S, dann Richtung O an der Talstation des Hochplatten
Sesselliftes vorbei, auf Straße durch den Ort Niedernfels in das Dorf
Marquartstein (545 m, 2:00 h). 5.5. Marquartstein –
Hochgern-Haus, 2:20 h. In Marquartstein
auf Brücke über die Tiroler Ache, nach rechts auf der Alten Dorfstraße bis
Abzweig nach links mit Wegweiser [Hochgern, Agergschwendt]. Auf der Burgstraße
aufwärts zu Parkplatz und Wegweiser [Hochgernhaus, Hochgern]. Aufstieg auf
Bergweg in Wald, nach rechts auf Forststraße, mal ein schwarz-weißes Schild mit
[Maximiliansweg E4], zum Gasthaus Agergschwendt Alm (1040 m). Nach Wegweiser
[Hochgernhaus] auf Fahrweg in Wald bergauf, vorbei an Bergwachthütte, in
Steilhang mit Weide zur privaten Hütte
Hochgern-Haus (1510 m). 5.6. Hochgern-Haus –
Ruhpolding, 6:00 h. Ab Hochgern Haus
nach Wegweiser [Hochgern], [Maximiliansweg E4] auf Bergweg in Weide bergauf zum
Gipfel des Hochgern (1748 m, 0:45 h).
Vom Gipfelkreuz 2 min Abstieg
Richtung SW zu Wegweiser mit [Bischofsfellnalm, Ruhpolding] und [Maximiliansweg
E4]. Abstieg Richtung S auf Bergweg in Grasflanke, Wald, flach in Weide zur
Bischofsfelln Alm, Bergweg abwärts in
Gebüsch, Wald, auf Fahrweg durch die große und ebene Weidefläche
Eschelmoos (1100 m, 1:20 h) zu
Querstraße. Nach Wegweiser [Thoraukopf, Hochfelln 2 ½ Std.] auf
Forststraße in Wald bergauf, links ab nach Wegweiser auf Bergweg durch den
Weißgraben, in Wald bergauf zum Kamm mit Gabel mit Wegweiser [Hochfelln]. Links
ab flach auf Bergweg in Wald, steil auf Stufen aufwärts zu Gabel mit Wegweiser
[Hochfelln] zum Gipfel und [Farnböden Alm, Ruhpolding], das ist eine Abkürzung
ohne den Gipfel. Der M-Weg geht links aufwärts auf steilem felsigen Bergweg in
Latschen zur Kapelle auf dem Gipfel des
Hochfelln (1664 m, 1:40 h). Etwas unterhalb stehen das Gasthaus und die
Bergstation der Seilbahn nach Bergen. An der Bergstation der Seilbahn steht ein Metallpfosten der
Gemeinde Bergen mit acht gelben Wegweisern übereinander, leider ohne die Logos M
und E4. Abstieg nach Wegweiser [Ruhpolding über Farnböden-Alm 4 ¼ h 60] auf
Bergweg in Gras, Gebüsch, Weide zur kleinen Felln Alm, flach auf Bergweg in Wald
Richtung Ost zu Weggabel. Links weiter nach Wegweiser [Egg, Ruhpolding] und
[Maximiliansweg E4] flach auf Bergweg in Steilflanke mit Wald queren, Traktorweg
abwärts zum Ort Egg mit 2
Bauernhöfen, auf Straße bergab zu Querstraße, kurz rechts, dann links in das
Dorf Ruhpolding (655 m, 2:15 h). 5.8. Ruhpolding –
Inzell, 1:45 h. Von Ruhpolding
Mitte Richtung Süd-Ost zu Straßenkreuzung mit Ampel, nach Straßenschild [Zell]
links ab an Straße zum Ortsteil Zell, links ab an Straße Richtung Inzell bis
kurz vor Brücke über einen Bach. Nach Wegweiser [Infang] links ab auf Straße
durch den Ort Infang, weiter auf Forststraße mit Wegweiser [Rabenmoos] zu
Gabelung, rechts nach Wegweiser [Oberhausen, Inzell] auf Forststraße zum
Bauernhof [Frossee], nach Wegweiser [Inzell] und [Maximiliansweg E4] auf Straße
vorbei am Gasthaus Kessel Alm zu Querstraße, nach Wegweiser [Ortsmitte] auf
Nebenstraße, Fußweg in Wiese, links ab auf Sulzbacher Straße, rechts ab auf
Schmelzer Straße zur Kirche im Dorf
Inzell (693 m). 5.9. Inzell – Zwiesel
Alm, 3:30 h. In Inzell durch
Straßenunterführung, die Adlgasser Straße Richtung Ost, an Kreuzung im Ortsteil
Würau nach Wegweiser [Breitmoos, Kapell] rechts auf Straße durch den Ort
Breitmoos, nach Wegweiser [Einsiedl] links ab auf Weg in Fußwiese zum Bauernhof
Einsiedl mit Kapelle St. Nikolaus.
Nach neuem Wegweiser der S. Bad Reichenhall [Kohleralm 2 ½ h] in Wald mit
weiß-rot-weiß markiert bergauf auf Fahrweg, Bergweg, Traktorweg, Forststraße bis
weiß-rot-weiß markiertem Abzweig, rechts auf Bergweg in Wald aufwärts zur
Kohler Alm (1450 m, 2:25 h). Nach neuem Wegweiser der S. Bad Reichenhall [Zwieselalm 1 ¼
h, E4, M] und [Listwirt Parkplatz 3 ½ h, E4, M] auf Bergweg in Weide kurz
aufwärts, nach Wegweiser [Zwieselalm 1 h] rechts weiß-blau-weiß markiert auf
Bergweg, einem 20 min langen mühsamen Steigen über Latschenwurzeln, dann Bergweg
in Wald, kurzer Abstieg, durch einen Graben, kurzer Aufstieg steil und stufig
unter Felswand, flach weiter, eine Eisentreppe hinab, flach zur privaten Hütte
Zwiesel Alm (1386 m, 1:05 h). Die Hütte war in den letzten Jahren nicht zuverlässig
geöffnet. Diesmal, am 5.9.2010 steht auf einem kleinen Schild an der
Eingangstüre: Wegen Krankheit vorübergehend geschlossen. Im Tal erfahre ich,
dass der Hüttenwirt schwer erkrankt war und die Hütte im Sommer 2010 nur an den
Wochenenden von Aushilfen eingeschränkt bewirtschaftet werden konnte. Die
M-Jochroute geht in 2.00 h – 2:30 h nach Bad Reichenhall, die M-Gipfelroute in
2:00 h - 2:30 h zum Reichenhaller Haus am Hochstaufen, weiter in 2:30 h hinab
nach Bad Reichenhall. 5.10. Zwiesel Alm – Bad
Reichenhall, 2:20 h. Von der Zwiesel Alm
nach Wegweiser [Bad Reichenhall 2 h] Abstieg auf Bergweg in Wald, nach 10 min
Gabelung mit Wegweiser [Reichenhaller Haus 2 ½ h] und Schild [Maximiliansweg
E4]. Hier teilt sich der M-Weg: Die M-Gipfelroute geht über die AV Hütte
Reichenhaller Haus, 21 m unter dem Gipfel des Hochstaufen (1771 m) gelegen, nach
Bad Reichenhall (4:30 Std.). Die kürzere Jochroute steigt ab über den Listwirt
nach Bad Reichenhall (2:00 Std.). Abstieg in Wald auf der
M-Jochroute, beschildert, auf
Bergweg, Forststraße, Traktorweg, Bergweg unter Stromleitung, vorbei am kleinen
Listsee zum Gasthaus Listwirt. Nach Wegweiser [Reichenhall] auf Straße, nach
Wegweiser [Nonner Steg, Stadtmitte] auf Fahrweg, Fußweg, auf Steg über die
Saalach, durch Straßenunterführung, an der Kurfürstenstraße, der Liebigstraße
zur Ludwigstraße mit Fußgängerzone in der Stadt
Bad Reichenhall (472 m). 5.12. Bad Reichenhall –
Berchtesgaden, 4:45 h. In Bad Reichenhall
auf der Ludwigstraße Richtung NO zum Brunnen vor dem Hotel Luisenbad, rechts in
die Allee Wisbacherstraße, nach Wegweiser [Bayrisch Gmain] rechts auf Fußweg
aufwärts, rechts auf Straße, links auf der Reichenhaller Straße bis Hausnummer 8
kurz vor der Kirche mit dem spitzen Turm, rechts aufwärts auf der Unteren
Bahnhofstraße, durch zwei Unterführungen zum Bahnhof
Bayrisch Gmain (523 m). Auf der Oberen Bahnhofstraße aufwärts, kurz
rechts auf der Lattenbergstraße, links ab nach Wegweiser [Wanderzentrum] auf der
Alpentalstraße bergauf zu Parkplatz für Wanderer mit Infostand (0:50 h). Nach Wegweiser [Hallthurm 3,6 km] auf Fahrweg, Fußweg in
Wald, 3 Bahnübergänge, 2 Mal auf Steg über Bach, zu Querstraße kurz vor
Hallthurm, die Straße überqueren zu
neuem Wegweiser der Gemeinde Bischofswiesen [Berchtesgaden 4 h, Winkl über
Maximiliansreitweg 1 ½ h]. Auf Forststraße in Wald, nach 17 min vorbei am
Abzweig hinauf zum [Stöhr Haus 5 h] für einen möglichen Abstecher auf den
Berchtesgadener Hochthron, auf Fahrweg in Wald ständig auf und ab zum Ortsrand
von Winkl (2:00 h). Nach neuem Wegweiser [Bischofswiesen auf Maximiliansreitweg
45 min, Berchtesgaden 2 ½ h] auf Fußweg, Fahrweg in Wald, nach dem Abzweig nach
Bischofswiesen vorbei an Wasserfall, kurzer Abstecher zum
Aschauer Weiher mit einem Super Naturbad mit Gasthaus (1:00 h).
Zurück am Maximiliansreitweg steht der Wegweiser [Berchtesgaden über Rostwald 1
h], das wäre der direkte Weg in das Zentrum von Berchtesgaden. Kurz zu
Querstraße mit dem Wegweiser [Berchtesgaden Salzbergwerk 45 min], das ist der
empfehlenswerte Umweg: Auf Gehweg an der Straße zum Abzweig nach Maria Gern mit
Wegweiser [Berchtesgaden 1 km], auf Gehweg vorbei am Krankenhaus, an der
Hilgerkapelle zur Rechtskurve der Locksteinstraße. Kurz danach der Sinn des
Umweges: das Kalenderbild mit Berchtesgaden vor dem Watzmann Massiv. An der
Locksteinstraße abwärts in das historische Zentrum von
Berchtesgaden (572 m, 0:55 h). Ende der deutschen
Alpenüberschreitung auf dem Maximiliansweg von Lindau nach Berchtesgaden.
Internetadressen zur Quartiersuche am Maximiliansweg
www.lindau.de,
www.bregenz.ws,
www.alberschwende.at,
www.alpengasthof.com,
Brüggele, 44 Schlafplätze
www.lingenau.at,
www.hittisau.at,
www.hoeflegasthof.com,
15 Schlafplätze
www.staufner-haus.de,
10 Betten, 76 Lager
www.gunzesried.de,
www.sonthofen.de,
www.unterjoch.de,
www.rehbach.at,
Landhotel Rehbach
www.schlossanger.de,
Hotel Schlossanger Alp
www.burghotel-falkenstein.de,
Burghotel „Auf dem Falkenstein“
www.tegelberghaus.de,
Zimmer, Lager
www.kenzenhuette.de,
75 Schlafplätze
www.dav-bergland.de,
Brunnenkopfhütte, 36 Schlafplätze
www.august-schuster-haus.de,
66 Schlafplätze
www.alpenverein-starnberg.de,
Hörnlehütte, 24 Schlafplätze
www.bergasthaus-herzogstand.de,
65 Schlafplätze
www.walchensee.de,
Urfeld
www.tutzinger-huette.de,
91 Schlafplätze
www.brauneckgipfelhaus.de,
88 Schlafplätze
www.lenggries.de,
www.bad-wiessee.de,
www.tegernsee.de,
www.schliersee.de,
www.fischbachau.de,
www.kesselalm.de, 30
Schlafplätze
www.mitteralm-wendelstein.de,
55 Schlafplätze
www.brannenburg.de, Degerndorf,
www.nussdorf.de, Nußdorf am
Inn
www.hochrieshuette.de,
40 Schlafplätze
www.riesenhuette.de,
39 Schlafplätze www.aschau.de,
Hohenaschau
www.kampenwand.de,
Berggasthof SonnenAlm, 70 Schlafplätze
www.hochgernhaus.de,
35 Schlafplätze
www.ruhpolding.de,
www.inzell.de,
www.dav-badreichenhall.de,
Staufenhaus (Reichenhaller Haus), 30 Schlafplätze
www.bad-reichenhall.de,
www.berchtesgaden.de
Qualitätswanderwege auf der
Von Günther Krämer
Endlich hat auch die Schwäbische Alb, die sich bisher nicht weniger
Wander-Superlative rühmte, ihre Qualitätswanderwege.
Die Vergangenheit: Der Schwäbische Albverein ist außerhalb der Alpen der älteste
und mitgliederstärkste Wanderverein, sein Wegenetz ist dicht, das
Markierungssystem mit Hauptwegen, Querwegen und Zugangswegen stammt aus dem 19.
Jahrhundert und ist für Außenstehende kaum zu durchschauen, die Hauptwanderwege
führen als echte Weitwanderwege von A nach B, der HW 1, der Alb-Nordrand-Weg,
gilt als aussichtsreichster (schönster?) Wanderweg in Mitteleuropa außerhalb der
Alpen. Was will man mehr?
Die Fakten:
Ortsverbindungswege und Feldwege und damit viele SAV-Wanderwege wurden
asphaltiert, die Flurbereinigung hat den rechten Winkel in die Landschaft
eingebaut, viele Wege, die früher durch Obstwiesen führten, enden heute am
Kreisverkehr an der Zufahrt zum neuen Gewerbe- oder Wohngebiet. Und an schönen
Wochenenden überfluten Menschen- und Automassen die schönsten Teile der Alb,
Motorräder
verlärmen den Albaufstieg, der Verdichtungsraum um
Stuttgart ist nah! Einige Jugendherbergen wurden geschlossen, in verschiedenen
Wanderheimen kann man nicht mehr übernachten.
Nun sind der
Donauberglandweg und der Donau-Zollernalb – Weg als Qualitätswege zertifiziert,
Der Hohenzollernweg, der Alb-Nordrand-Weg, der
Alb-Südrand-Weg oder der Burgenweg verdienen auf
langen Abschnitten das Prädikat, z. T. läuft das Zertifizierungsverfahren. Neben
dem einfachen Dorfwirtshaus mit bodenständiger Küche lockt der Rest der
inzwischen stark ausgedünnten Gastronomie mit Sternen, Kochmützen und
SlowFood-Schnecken. Es lohnt sich also doch, auf der Schwäbischen Alb weit
zuwandern!
Donauberglandweg
In vier Tagesetappen führt der Weg
von den zehn Tausendern, den höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb (Lemberg
1015 m), hinunter zum Donaudurchbruch durch die Schwäbische Alb. Vom
Lembergturm, einer dem Eiffelturm nachempfundenen Stahlkonstruktion blickt man
bei guter Sicht vom Feldberg im Schwarzwald bis zu den Schweizer Alpen. An der
Hangkante geht es aussichtsreich zum Klippeneck (967 m), dessen Wetterstation
mit die meisten Sonnenscheinstunden Deutschlands verzeichnet. Das
Claretinerkloster auf dem Dreifaltigkeitsberg, ein bedeutender Wallfahrtsort,
ist erster Höhepunkt der zweiten Etappe, die in über 900 m Höhe über die
wunderbare Landschaft der Albhochfläche mit ihren vom Frühjahr bis
in den Herbst hinein blütenreichen Wacholderheiden schließlich durchs Lipbachtal
ins hoch über der Donau liegende alte Städtchen Mühlheim führt. Die
Karstlandschaft der Schwäbischen Alb stellt sich auf der dritten Etappe vor: Die
hauptsächlich bei Immendingen versickerte Donau erhält durch Nebenflüsse
allmählich wieder Wasser, Tropfsteinhöhlen wie die Mühlheimer Felsenhöhle oder
die Kolbinger Höhle und schließlich am Etappenende die ersten hoch aufragenden
Felsen des Donaudurchbruchs, der Knopfmacherfels und der Stiegelesfels bei
Fridingen. Die vierte Etappe schließlich führt hoch über dem Durchbruchstal der
Donau über das Schloss Bronnen zum Benediktinerkloster Beuron. Mit einer Länge
von knapp über 70 km und einer Dauer von 4 Tagen erfüllt der Donauberglandweg
allein nicht die
Kriterien für einen Weitwanderweg. Aber drei insgesamt 46 km lange
Extra-Rundwanderwege ergänzen den Weg.
Donau-Zollernalb-Weg
Der rührige und für das Wandern
sehr aufgeschlossene Tourismuschef des Landkreises Tuttlingen, Walter Knittel,
hat das Potential der großartigen Landschaft erkannt. So wurde der
Donauberglandweg durch den Donau-Zollernalb-Weg ergänzt, der in Beuron direkt an
den Donauberglandweg anschließt und in weiteren 10 Etappen über 162 km in einem
großen Bogen über die Alb zurück zum Ausgangspunkt, dem Lemberg, führt. Von
Beuron bis Hausen im Tal und auf den nächsten beiden Abschnitten bis Gutenstein
und Sigmaringen dominieren die Burg Wildenstein und das Schloss Werenwag neben
vielen Ruinen über hohen Felswänden, im Tal romantische Abschnitte mit alten
Mühlen,
Höhlen über Höhlen, das ehemalige Kloster Inzigkofen und schließlich die
Hohenzollernresidenz Sigmaringen. Von hier aus geht es ins malerische
Laucherttal, zunächst ins pittoreske Städtchen Veringenstadt, wo der
Neandertaler auf der Donaubrücke den Wanderer empfängt und seine Höhlen schon
von weitem zu sehen sind. Über Hettingen, eine der kleinsten Städte des Landes,
aber mit einem großen Schloss ausgestattet, wird das ehemalige Oberamtsstädtchen
Gammertingen erreicht. Danach geht es hinauf auf die ruhige Albhochfläche,
hinüber zur Ruine Straßberg, dann oberhalb des Schmeietals nach Albstadt, wo
Textilindustrie und Jugendstilgebäude dominieren. Der Weg geht weiter zum
Stauffenberg-Schloss in Lautlingen, dann den Berg hoch zur höchstgelegenen Stadt
Deutschlands, Meßstetten, 907 m über dem Meer. Man vermutet in dieser Höhe
eigentlich nur noch Wald oder Weiden. Tatsächlich ist Meßstetten Industriestadt,
und in der Umgebung gibt es sogar, wenn auch wenig ertragreich, Getreideanbau,
den höchsten nördlich der Alpen. Am Albrand entlang besteigen wir noch alle zehn
über 1000 m hohen Erhebungen der Alb und genießen die Ausblicke vom Albtrauf ins
Albvorland.
Hohenzollernweg
Dieser Weitwanderweg wurde vom
Albverein markiert und führt in 11 Etappen über 224 km von Residenz zu Residenz
durch das ehemalige Fürstentum Hohenzollern. Stichwortartig der Verlauf: Glatt –
Haigerloch – Hechingen – Burladingen – Gammertingen – Laucherttal – Hettingen –
Veringenstadt – Sigmaringen („Hauptstadt“ von Hohenzollern) – Inzigkofen –
Donaudurchbruch bis Beuron – Meßstetten – „Tausender“ am Albtrauf – Schömberg –
Geopark-Infostelle Dotternhausen – Rosenfeld – Glatt. Teilweise verläuft der
Hohenzollernweg auf den oben beschriebenen Qualitätswegen. Aber auch auf den
anderen Abschnitten ist der Weg meistens der Zertifizierung würdig. Diese hat
der Hohenzollernweg eigentlich überhaupt nicht nötig, denn er
verknüpft mit Residenzschlössern, malerischen Altstädten, Höhlen, hohen
Aussichtsbergen, wertvollsten Naturschutzgebieten, Wallfahrtskirchen von der
Romanik bis zum Jugendstil, alten Mühlen, Burgen und Ruinen, Synagogen, Museen
aller Art, Geopark-Infozentren, Naturschutzzentren, Karstformen wie Dolinen und
Trockentäler, wildromantischen Tälern und einmaligen Fossilienfundstellen so
ziemlich alles, was ein Weitwanderweg überhaupt bieten kann.
Unsere Mitgliederwanderung zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der
Wanderlandschaft an der Oberen Donau.
Näheres unter
www.lustwandeln.net/schwalb.htm
und
www.hohenzollernstrasse.de/tourenvorschlaege/zu_fuss/ Erschienen in "Wege und Ziele" Zeitschrift des Vereins Netzwerk Weitwandern e.V. Ausgabe 29 - August 2009
Wandergebiet: Korsika
Grande Randonée 20 (GR 20)
Charakter:
Alpiner
Weitwanderweg über 200 km Länge, teilweise mit Kletterstellen -durch Ketten
gesichert-, nichts für Anfänger, aber traumhafter Weg mit herrlichen
Ausblicken über die ganze Insel. Vor allem im Frühsommer oder Herbst sollte
man den Weg nicht unterschätzen. In den 80er Jahren sind 2 Wanderer aus unserer
Region im Schneesturm wenige 100 Meter vor einer Berghütte erfroren. Im Juli
und August nur zu empfehlen für Wanderer mit Zelt, da die Hütten hoffnungslos
überbelegt sind. Infolge der Führung des Weges durch die Nationalparks,
besteht nur eingeschränkte Möglichkeit zur Verpflegung und zum Einkauf von
Lebensmittel. Wer in den Selbstversorgerhütten übernachtet, benötigt einen
Schlafsack.
Etappeneinteilung:
1. Calenzana – Refuge d’Ortu di u Piobbu 2. Refuge d’Ortu di u Piobbu – Refuge de Carozzu 3. Refuge de Carozzu – Haut-Asco
4. Haut-Asco – Refuge de Tighjettu 5. Refuge de Tighjettu – Castel di Vergio 6. Castel di Vergio – Refuge de Manganu 7. Refuge de Manganu – Refuge de Petra Piana 8. Refuge de Petra Piana – Refuge de l’Onda 9. Refuge de l’Onda – Vizzavona (Gare) 10. Vizzavona – Bergeries de Capanelle 11. Refuge de Capanelle – Refuge de Prati 12. Refuge de Prati – Refuge d’Usciolu 13. Refuge d’Usciolu – Refuge de Asinau 14. Refuge d’Asinau – Refuge d’I Paliri 15. Refuge d’I Paliri - Conca
Literatur:
Topo-guide „A travers la montagne corse“ (auf Französisch mit Kartenausschnitten) Hans Schymik: Bergwelt Korsika, Führer für Wanderer und Bergsteiger (Verlag Fink-Kümmerly + Frey) Hans Schymik: Korsika Wanderführer (Verlag J. Berg) Schröder/Pagenstecher: Korsika inkl. GR 20 (Verlag Martin Velbinger)
Karten:
Corse du Nord, Edition Didier Richard, 1:50.000 (vollkommen ausreichend) Corse du Sud, Edition Didier Richard, 1:50.000 Detailkarten IGN 1:25.000
Korsika, Mare a mare Nord
Der „Mare a mare Nord“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“, der leider im Sommer hoffnungslos überlaufen ist. Mit 1592 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen im Frühjahr und Herbst. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika von Ost nach West durchquert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare e Monti“.
Wegeverlauf:
1. Etappe: Moriani – Pied’Alesani 2. Etappe: Pied’Alesani – Pianellu 3. Etappe: Pianellu – Sermano 4. Etappe: Sermano – Corte 5. Etappe: Corte – Refuge „A Sega“ 6. Etappe: Refuge A Sega – Albertacce 7. Etappe: Albertacce – Col de Vergio 8. Etappe: Castel di Vergio – Marignana 9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“ 10. Etappe: A Case – Cargèse
Internet: www.parc-naturel-Corse.com
Literatur: Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997 Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996 (siehe auch Literatur bei GR 20)
Karten: Detailkarten IGN 1:25.000 Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)
Korsika, Mare e monti
Der „Mare e monti“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“. Mit 1153 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen fast das ganze Jahr über. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika im Westen von Nord nach Süd, ausgehend von Calenzana –gleichzeitig auch Beginn des GR 20- bis nach Cargese, das von griechischen Flüchtlingen während der Zeit der Genuesenherrschaft auf Korsika gegründet wurde, gequert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare a Mare Nord“.
Wegeverlauf:
1. Etappe: Calenzana – Bonifatu 2. Etappe: Bonifatu – Tuarelli 3. Etappe: Tuarelli – Galeria 4. Etappe: Galeria –Girolata 5. Etappe: Girolata – Curzu 6. Etappe: Curzu – Serriera 7. Etappe: Serriera – Ota 8. Etappe: Ota – Marignana 9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“ 10. Etappe: "A Case" - Cargèse
Internet: www.parc-naturel-Corse.com
Anreise Flug: Air France: www.airfrance.fr CCM: www.corsemed.com Air Littoral: www.airlittoral.com Air Lib: www.airlib.com
Anreise Schiff: Société nationale corse méditerranée: www.sncm.fr Corsica Ferries: www.corsicaferries.com
Literatur: Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997 Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996 (siehe auch Literatur bei GR 20)
Karten: Detailkarten IGN 1:25.000 Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)
Wicklow Way (Teil des E 8) Streckenwanderung Marlay Park (County Dublin) - Clonegal (County Carlow) 132 km
Region: Leinster (Eastern Region)
Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)
Internetadresse: www.wicklowway.com
Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie Internet: www.walkireland.ie
Wanderführer: Michael Fewer, „The Wicklow Way“, (1998), enthält auch Kartenausschnitte, Ordnance Survey Ireland, ISBN 1-901496-12-0 Wicklow Way Map Guide –EastWest Mapping The Complete Wicklow Way J.B. Malone (veraltet) “Abenteuer Trekking”, Irland, Ute und Peter Freier, Bruckmann-Verlag (einziger deutschsprachiger Führer, nicht mehr im Buchhandel erhältlich)
Wanderkarten: Discovery Series Nr. 56 Wicklow, Dublin, Kildare und Nr. 62 Carlow, Wexford, Wicklow
Unterkünfte: Wicklow Way | Accommodation
siehe auch „Wege und Ziele“ Ausgabe 18, Dezember 2005
The South Leinster Way (Teil des E 8)
Streckenwanderung Kildavin (County Carlow) – Carrick-on-Suir (County Kilkenny) 100 km
Region: Leinster (Eastern Region)
Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)
Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie, Internet: www.walkireland.ie
Wanderführer: The South Leinster Way Map Guide, ISBN 1 899815 00 7 –EastWest Mapping, Tel./Fax 00353(0)54/77835, E-Mail: eastwest@eircom.net, Internet: EastWest Mapping: Ireland Walking Maps. Guidebooks.
Wanderkarten: Discovery Series Nr. 68, 75, 76
Kontaktadresse: Kilkenny Tourist Office, Rose Inn Street, Kilkenny, Tel. 00353(0)56 – 51500, Email: kdowling@southeasttourisme.ie
Unterkünfte: www.southeasttourism.ie
The Grand Canal Way Streckenwanderung Lucan Road Bridge, Lock 12 (Lucan or Milltown), County Dublin – Shannon Harbour (County Offaly) 114 km | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||