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 am:   01.06.08

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Weitwanderwege - Kurzbeschreibungen

 

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Alpen

 

       Zu Fuß über die Alpen

       Auf Wanderwegen von Garmisch nach Brescia

       Von Hans Losse

 

Wohl jeder Fernwanderer träumt davon, die Alpen einmal zu Fuß in einer langen Wanderung zu überqueren.

 

1989 setzte ich diesen langgehegten Wunsch in die Tat um; ich war damals 50 Jahre. alt. Als Weggefährten nahm ich meinen seinerzeit 15 jährigen Sohn Alexander mit; so waren wir ein Team, in dem der eine nicht mehr ganz auf der Höhe seiner Kraft und Ausdauer, der andere noch nicht zu voller Kraftentfaltung gereift war.

 

Von den bereits beschriebenen Wegen sagte uns keiner so recht zu. Der. E1 verläuft immer einmal wieder entlang von Straßen. Er führt auch meist durch lange Täler, in denen auch Autobahnen, Eisenbahnstrecken und Fernstraßen verlaufen. Seinen höchsten Punkt erreicht der E1 in der Gotthard Paßhöhe (2091 m). So hoch ist mancher Gipfel des Alpenvorlandes.

 

Der E2 verläuft mehr am Westrand der Alpen; als daß er das größte europäische Gebirge überquert. Die Wegführung verläuft etwa entlang der Strecke Basel, Genf, Nizza.

 

Die alpine Variante des E4 verläuft in Richtung der Alpenkämme von Ost nach West; er quert die Alpen nicht in Nord Süd Richtung.

 

Auf dem E5 werden dem Begeher Busse, Züge und Seilbahnen empfohlen. Dieser Weg ist daher kein Fußweg über die Alpen.

 

Der E6 verläuft am Ostrand der Alpen etwa entlang der Strecke Linz, Graz, Ljubljana.

 

Der sogenannte Traumpfad von München nach Venedig beginnt und endet in zwei berühmten Städten, die weit von den Alpen entfernt liegen. Aber auch dieser Weg enthält immer einmal wieder ein Stück Straße - Zuviel Asphalt nach unseren Vorstellungen.

 

Unser Weg sollte Straßen nur queren und nicht an ihnen entlang laufen. Busse, Züge, Seilbahnen sollten auf keinen Fall benutzt werden. Andererseits sollte der Weg auch keine Kletterstellen enthalten; die Schwierigkeiten sollten unter dem ersten alpinen Grad liegen. Die Gletscherübergänge sollten gefahrlos sein.

 

So suchten wir zunächst auf der Alpenkarte mit Hilfe eines Gummibandes einen eigenen Weg. Wir spannten das Gummiband unzählige Male von einem Ort am nördlichen Alpenrand zu einem Ort auf der Südseite des Gebirges. Schließlich entschieden wir uns für die Routenführung von Garmisch nach Brescia. Der Weg führt mehrfach über 3.000 m, hat also echten alpinen Charakter. Er ist straßenfrei, enthält aber auch keine Kletterstellen. Die Gletscher werden problemlos am Rande gequert. Daß wir zu seiner Bewältigung dreißig Etappen benötigen würden; wußten wir zu Beginn natürlich noch nicht.

 

Wegen des Vorrechts bei der Übernachtung in den Berghütten wie auch wegen der Übernachtungsgebühr sollte der Begeher des L1 (so nannten wir unseren Weg scherzhaft) Mitglied im Deutschen Alpenverein sein.

Die Beschreibungen sind sehr kurz gehalten. Mit wenigen Sätzen wird jede Etappe charakterisiert. Die Wegbezeichnungen stehen hinter den markanten Punkten. An den Höhenangaben erkennt man, ob es sich um einen An- oder Abstieg handelt.

 

Da das Gehtempo sehr unterschiedlich ist, habe ich auf die Angabe von Gehzeiten verzichtet. Alle Etappen sind . an einem Tag zu schaffen.

 

1. Etappe: Von Garmisch - Partenkirchen zum Kreuzeckhaus

Diesen knapp dreistündigen Anstieg sollte man noch am Anreisetag bewältigen.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Bahnhof Garmisch-Partenkirchen (708 m) durch den Kurort

Eisstadion (708 m)                                        K3

Wellenbad (708 m)                                        K3

Kochelbergalm (870 m)                                  K3

Bayernhaus (1.270m)                                    P2

Garmischer Haus (1.320 m)                           KE

Tröglhütte (1.415 m)                                      KE

Kreuzeckhaus (1.615 m)

 

2. Etappe: Vom Kreuzeckhaus zur Knorrhütte

Es geht zunächst hinunter ins Reintat und dann steil hinauf zur Knorrhütte.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Kreuzeckhaus (1.651 m)                               KE 5 / 835 / Bernadeinweg

Bockhütte (1.200 m)                                     R 2 / 801 / E4

Angerhütte (1367 m)                                     801

Knorrhütte (2.051 m)

 

3. Etappe: Von der Knorrhütte zur Tillfußalm

Am dritten Tag verlassen wir Deutschland und gehen nach Österreich hinein. Es geht fast nur bergab.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Knorrhütte (2.051 m)                                     Plattsteig / 815 / 816

Gatterl (2.000 m)                                           816

Feldherrnjöchl (2.045 m)                                 816

Steinernes Hütterl (1.925 m)                           816

Tillfußalm (1.382 m)

 

4. Etappe: Von der Tillfußalm nach Wildermieming

Am vierten Tag wird die Mieminger Kette überquert.

 

Kompasskarte No. 25, 1 : 50.000

 

Tillfußalm (1.382 m)                                      811

Niedere Munde (2.059 m)                              811 / 32

Alphaus (1.504 m)                                         31

Wildermieming (852 m)

 

5. Etappe: Von Wildermieming zur Dortmunder Hütte

Zu dieser längeren Wanderung mit Überschreitung des Pirchkogels sollte man sehr früh aufbrechen. Wem diese Etappe zu lang ist, der sollte sie in Stams unterbrechen. Wenn man Stams nach 11.00 Uhr erreicht, sollte man dort bleiben. Eventuell kann man noch auf der Stamser Alm übernachten; bitte telefonisch anfragen. Danach gibt es bis zur Dortmunder Hütte keine Übernachtungsmöglichkeit mehr.

 

Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000

 

Wildermieming (872 m)                                Wanderweg

Brente (846 m)                                            Wanderweg

Affenhausen (846 m)                                    Überquerung der Fernstaße 189 / 6 A

Nothelferkapelle (840 m)                              Wiesenwanderweg

Untermieming (803 m)                                  2 / Hängebrücke über den Inn / Wanderweg / Unterquerung

                                                                        der Autobahn A 12 / E 60 / Wanderweg

Stams (672 m)                                              4

Hauland (914 m) 7

Mais (1.500 m)                                             10 / 7 / 152

Stamser Alm (1.858 m)                                 10

Bärlehnkreuz (2.104 m)                                 10

Pirchkogl (2.828 m)                                       10 / 151 / 148

Dortmunder Hütte (1.949 m)

 

6. Etappe: Von der Dortmunder Hütte zur Gubener Hütte

Auf dieser Wanderung darf man am Südende des Stausees den Linksabzweig nicht verpassen, sonst steigt man zum Sulzkogel an.

 

Kompasskarte No. 35, 1 : 50.000

 

Dortmunder Hütte (1.949 m)                         146

Stausee (2.400 m)                                         146

Finstertaler Scharte (2.779 m)                      146 / Gubener Weg

Gubener Hütte (2034 m)

 

7. Etappe: Von der Gubener Hütte zur Winnebachseehütte

Ein bequemer Weg durch den Südteil der Stubaier Allpen

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Gubener Hütte (2034 m)                                142 / 145 / Gubener Weg

Zwieselbachjoch (2.870 m)                           142

Winnebachseehütte (2.362 m)

 

8. Etappe: Von der Winnebachseehütte zur Amberger Hütte

Nach Tagen endlich wieder einmal ein Dorf (Gries), wo die Proviantvorräte ergänzt werden können.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Winnebachseehütte (2.362 m)                     141

Winnebach (1.692 m)                                    141

Gries (1.572 m)                                              131

Vordere Sulztalalm (1.915 m)                       131

Amberger Hütte (2.135 m)

 

9. Etappe: Von der Amberger Hütte nach Zwieselstein

Heute wird das erste größere Schneefeld gequert.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Amberger Hütte (2.135 m)                            137

Lausbühel (2.155 m)                                      137

Atterkar Joch (2.970 m)                                 137

Kaiserbergalm (2.015 m)                              137

Alpenruhe (1.400 m)                                       7

Sölden (1.367 m)                                            5

Zwieselstein (1.450 m)

 

10. Etappe: Vom Zwieselstein zum Ramolhaus

Dieser Aufstieg führt zur höchstgelegenen Hütte der Tour.

 

Kompasskarte No. 43 (1 : 50 000)

 

Zwieselstein (1.450 m)                                  30

Lenzeralm (1.896 m)                                      30

Nedersee (2.441 m)                                       40

Soomsee (2.550 m)                                       38

Küppelehütte (2.303 m)                                 Zentralalpenweg 02 / 902 / 37 /

                                                                          Ötztaler Jungschützenweg

Ramolhaus (3.006 m)

 

11. Etappe: Vom Ramolhaus nach Vent

Der Alpenhauptkamm wird überschritten.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50 000

 

Ramolhaus (3.006 m)                                    Alpiner Steig / 902

Ramoljoch (3.186 m)                                     902

Ramolalm (2.318 m)                                      902

Vent (1.896 m)

 

12. Etappe: Von Vent zur Schönen Aussicht

Jetzt geht es von Österreich nach Italien hinein.

 

Kompasskarte No. 43, 1 : 50.000

 

Vent (1.896 m)                                               902

Rofenhöfe (2.014 m)                                     902

Hochjochhospitz (2.412 m)                           Alpiner Steig

Zollhütte (2.861 m)                                         Alpiner Steig

Schöne Aussicht (2.842 m)

 

13. Etappe: Von der Schönen Aussicht nach Schlanders

Ein sehr langer und ermüdender Abstieg.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Schöne Aussicht (2.842 m)                          3

Sporthotel Kurzras (2.011 m)                       13 A / 8

Gerstgraser Berghütte (2.250 m)                 6

Schwarze Lacke (2.500 m)                           4

Kalberhütte (2.175                                         4

Schlanders (721 m)

 

14. Etappe: Von Schlanders zum Stallwieshof

Aus dem tiefen Vintschgau geht es wieder hoch hinauf zum Höhenweg über dem Martelltal.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Schlanders (721 m)                                       Überquerung der Fernstraße 38

                                                                          / Dorfstraße / Wanderweg

Göflan                                                              1 / 2 / 3

Vornatsch (1.200m)                                       3

Göflaner Alm (1.826 m)                                 3A

Göflaner Scharte (2.404m)                           3

Saugwies~(2.000 m)                                     15

Stallwies (1950 m)

 

15. Etappe: Vom Stallwieshof zur Marteller Hütte

Vom Stilfser Nationalpark geht es auf der Höhe 2.000 m in die Ortlergruppe hinein.

 

Kompasskarte No. 52, 1 : 50.000

 

Stallwieshof (1.950 m)                                   8

Schluderalm (2.005 m)                                   8

Hirtenhütte (2.049 m)                                      8

Lyfialm (2.165 m)                                            6

Enzianalm (2.061 m)                                      151

Zufallhütte (2.265 m)                                       03

Marteller Hütte (2.610 m)

 

16. Etappe: Von der Maiteller Hütte nach Peio

Der deutschsprachige Teil Oberitaliens liegt hinter uns.

 

Kompasskarte No. 72, 1 : 50.000

 

Marteller Hütte (2.610 m)                               103

La Forcola (3.032 m)                                     103

Rifugio B. Larcher al Cevedale (2.607 m)   102

Refugio Plan Venezia                                    127

Peio (1.579 m)

 

17. Etappe: Von Peio zum Rifu io A. Bozzi

Es geht durch ein unbesiedeltes Gebiet, das im 1.Weltkrieg heftig umkämpft wurde.

 

Kompasskarten No. 72 und No. 71

 

Peio (1.579 m)                                                 105 / Höhenweg

Val Taviela (Bachüberquerung)                      Höhenweg / 124

Refugio Fontanino (1.700 m)                          Bergpfad

Mga. Cellentino (2.000 m)                               Bergpfad / 111

Forzellina di Montozzo (2.613 m)                   111

Rifugio A.Bozzi al Montozzo (2.478 m).

 

18. Etappe: Vom Rifueio A.Bozzi nach Temù

Bevor es in die Adamello-Gruppe hineingeht, wandern wir durch das belebte Tal des Narcanello.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio A. Bozzi al Montozzo (2.478 m)        2 / Alta Via Camuna

Ponte di Legno (1.257 m)                              10

Temü (1.155 m)

 

19. Etappe: Von Temü zum Rifugio Garibaldi

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Temü (1.155 m)                                               11

Lago d' Avio (1.900 m)                                   11

Lago Benedetto (1.929 m)                             11

Refugio Garibaldi (2.553 m)

 

20. Etappe: Vom Refugio Garibaldi zum Refugio Tonolini

Die erste Etappe auf diesem sehr schönen Höhenweg durch die Adamello-Gruppe.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Garibaldi (2553m)                             Sentiero Adamello / 1

Passo di Premassone (2.923 m)                 1

Lago Premassone (2.719 m)                        1

Rifugio Tonolini (2.450 m)

 

21. Etappe: Vom Refugio Tonolini zum Refugio Prudenzini

Der Weg über den Passo del Miller ist etwas anstrengend wenngleich sehr schön.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Tonolini (2.450 m)                             1

Lago Baitone (2.281 m)                                1

Passo del Gatto (2.103 m)                            1

Rifugio Gnutti (2.166 m)                                 1

Passo del Miller (2.826 m)                            1

Rifugio Paolo Prudenzini(2.225 m)

 

22. Etappe: Vom Refugio Prudenzini zum Refugio Lissone

Wieder geht es etwas mühsam über einen Paß.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Prudenzini (2.225 m)                        1

Passo di Poia (2.775 m)                               1

Cuel de Manzoler (2.180 m)                         1

Rifugio Lissone (2.017 m

 

23. Etappe: Vom Rifugio Lissone zum Rifugio Brescia

Auf dieser Etappe verließen wir den Sentiero Adamello ein Stück, weil er uns etwas zu gefährlich erschien.

 

Kompasskarte No. 71, 1:50.000

 

Rifugio Lissone (2.017 m)                             24

Passo Forcel Rosso (2.601 m)                     245

Lago di Campo (1.944 m)                             242

Passo di Campo (2.288 m)                           1

Rifugio Brescia (2.574 m)

 

24. Etappe: Vom Rifueio Brescia zum Rifui;io Gabriele Rosa

Hinter dem Passo Brescia folgt ein steiler Abstieg über einen Felsen, der sich aber auch links umgehen läßt.

 

Kompasskarte No. 71, 1 : 50.000

 

Rifugio Brescia (2.574 m)                              1

Passo Brescia (2.718 m)                               1

Passo della Rossola (2.372 m)                     1

Passo di Blumone (2.633 m)                         1

Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m)

 

25. Etappe: Vom Rifugio Gabriele Rosa zum Refu io . Tassara

Nach dem Ende des Sentiero Adamello geht es gemütlich bergab.

 

Kompasskarte No. 103, 1: 50.000

 

Rifugio Gabriele Rosa (2.353 m)                 18

Passo di val Fredda (2.338 m)                     18

Rifugio C. Tassara (1.799 m)

 

26. Etappe: Vom Rifugio C. Tassara zur Malga Ravenola Vaga

Die markierten und nummerierten Wanderwege liegen nun hinter uns. Wir müssen jetzt sehr umsichtig mit Karte und Kompaß auf Wegen und Pfaden wandern. Am Ende der Etappe müssen wir in einer Malga (Schutzhütte für Hirten) biwakieren.

 

Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000

 

Rifugio Tassara (1.799 m)                             Pfad

Bazena (1.802 m)                                           Pfad

Ponte di Fontanazza (1.460 m)                     Pfad

Mga. Cogolo (1.543 m)                                  Pfad

Travagnoto(1.485 m)                                      Pfad

C, se Limen (1.432 m)                                   Pfad

Sesa di Sopra (1.329 m)                               Pfad

Sesa di Sotto (1.148 m)                                 Pfad

Ponte di Sesa (1.171 m)                                Pfad

Casina Vecchia (1.428 m)                             Pfad

Mga. Ravenola Vaga (1.880 m)

 

27. Etappe: Von der Mag. Ravenola Vaga nach Collio

Auch auf dieser Etappe sind die Wege weder markiert noch nummeriert.

 

Kompasskarte No. 103, 1: 50.000

 

Mga. Ravenola Vaga (1.880 m)                    Pfad

Monte Dasdana (2.191 m)                             Pfad nach Süden zum Karrenweg /

                                                                          Karrenweg nach Westen

Passo delle Sette Crocette (2.075 m)          Pfad nach Süden

Mesole (1.692 m)                                            Pfad

Mesorzo (1.692 m)                                          Pfad

Memmo (987 m)                                              Dorfstraße oder Pfad südlich der Dorfstraße.

Collio (888 m)

 

28. Etappe: Von Collio nach Ombriano

Man geht auf Forstwegen, Wegen und Pfaden; keine Markierung, keine Wegnummern

 

Kompasskarte No. 103, 1 : 50.000

 

Collio (888 m)                                                 Weg

Ciucco                                                             Weg

Vezale (1.168 m)                                            Weg

Campo di Nasso (1.513 m)                           Weg

Pian del Bene di Sotto (1.494 m)                 Serpentinenweg

Ronchi (1.142 m)                                            Weg

Le Piazze (1.231 m)                                       Weg

Rifugio Ca Fiurida                                          Weg

     (keine Übernachtungsmtöglichkei)

Lazaretto (1.106 m)                                        Weg

Ombriano (900 m)                                          Weg

     (Übernachtung im Albergo oder privat)

 

29. Etappe: Von Ombriano nach Lumezzane

Auf dieser Wanderung nach einem Meßtischblatt kann auch ein GPS-Gerät zur Orientierung helfen.

 

Karten: Tavernole sul Mella, 1 : 25.000

                  Lumezzane, 1 : 25.000

 

Ombriano (900 m)                                          Weg

Fontana                                                           Steig

Fucine (694 m)                                               Steig

Passo della Cavada (1.158 m)                    Weg

Villa (722 m)                                                   Wiesenweg

Prati di Feifo                                                   Wiesenweg

Lembrio-Tal (537 m)                                      Weg

Navezzole (832 m)                                         Weg

Passata Vallazzo (1.185 m)                          Weg

Tesa Guizzi (1.171 m)                                   Weg

Corna di Sonclino (1.352 m)                         Weg

Casello (1.300 m)                                           Weg

M. Dossone (1.339 m)                                   Weg / betonierter Steig

Lumezzane (535 m)

 

30. Etappe: Von Lumezzane nach Brescia

Auch auf der letzten Etappe muß man sehr Weg sorgfältig - am besten mit einem GPS Gerät - den Weg suchen. Vom Vorort Nave sollte man den Bus zum Bahnhof nehmen.

 

Karte: Lumezzane, 1 : 25.000

 

Lumezzane (535 m)                                       Weg

Faidana (411 m)                                            Weg

Baione (484 m)                                              Weg

Roncadure (468 m)                                        Weg

C. Settime (525m)                                         Weg

Spitzkehre der Fahrstraße (639 m)             Weg

V. delle Monache (799 m)                            Weg

Fratta dell'Erba (560 m)                                Weg

Piezze (272m) asphaltierter                         Weg

Nave (240 m)

 

In diesem Vorort von Brescia endet die Wanderung.

 

Erschienen in "Der Weit- und Fernwanderer" Heft 2 / 1999

 

 

Frankreich

 

      Wandergebiet: Korsika

      

          Grande Randonée 20   (GR 20)

 

     Charakter:

 

Alpiner Weitwanderweg über 200 km Länge, teilweise mit Kletterstellen -durch Ketten gesichert-, nichts für Anfänger, aber traumhafter Weg mit herrlichen Ausblicken über die ganze Insel. Vor allem im Frühsommer oder Herbst sollte man den Weg nicht unterschätzen. In den 80er Jahren sind 2 Wanderer aus unserer Region im Schneesturm wenige 100 Meter vor einer Berghütte erfroren. Im Juli und August nur zu empfehlen für Wanderer mit Zelt, da die Hütten hoffnungslos überbelegt sind. Infolge der Führung des Weges durch die Nationalparks, besteht nur eingeschränkte Möglichkeit zur Verpflegung und zum Einkauf von Lebensmittel. Wer in den Selbstversorgerhütten übernachtet, benötigt einen Schlafsack.

 

Etappeneinteilung:

 

    1.    Calenzana – Refuge d’Ortu di u Piobbu

    2.    Refuge d’Ortu di u Piobbu – Refuge de Carozzu

    3.    Refuge de Carozzu – Haut-Asco

    4.    Haut-Asco – Refuge de Tighjettu

    5.    Refuge de Tighjettu – Castel di Vergio

    6.    Castel di Vergio – Refuge de Manganu

    7.    Refuge de Manganu – Refuge de Petra Piana

    8.    Refuge de Petra Piana – Refuge de l’Onda

    9.    Refuge de l’Onda – Vizzavona (Gare)

    10.  Vizzavona – Bergeries de Capanelle

    11.  Refuge de Capanelle – Refuge de Prati

    12.  Refuge de Prati – Refuge d’Usciolu

    13.  Refuge d’Usciolu – Refuge de Asinau

    14.  Refuge d’Asinau – Refuge d’I Paliri

    15.  Refuge d’I Paliri - Conca

 

     Literatur:

 

Topo-guide „A travers la montagne corse“ (auf Französisch mit Kartenausschnitten)

Hans Schymik: Bergwelt Korsika, Führer für Wanderer und Bergsteiger (Verlag Fink-Kümmerly + Frey)

Hans Schymik: Korsika Wanderführer (Verlag J. Berg)

Schröder/Pagenstecher: Korsika inkl. GR 20 (Verlag Martin Velbinger)

 

Karten:

 

Corse du Nord, Edition Didier Richard, 1:50.000 (vollkommen ausreichend)

Corse du Sud, Edition Didier Richard, 1:50.000

Detailkarten IGN 1:25.000

 

 

 

Korsika, Mare a mare Nord

 

Der „Mare a mare Nord“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“, der leider im Sommer hoffnungslos überlaufen ist. Mit 1592 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen im Frühjahr und Herbst. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika von Ost nach West durchquert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare e Monti“.

 

Wegeverlauf:

 

1. Etappe: Moriani – Pied’Alesani

2. Etappe: Pied’Alesani – Pianellu

3. Etappe: Pianellu – Sermano

4. Etappe: Sermano – Corte

5. Etappe: Corte – Refuge „A Sega“

6. Etappe: Refuge A Sega – Albertacce

7. Etappe: Albertacce – Col de Vergio

8. Etappe: Castel di Vergio – Marignana

9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“

10. Etappe: A Case – Cargèse

 

Internet:  www.parc-naturel-Corse.com

              www.visit-corsica.com

 

Literatur:

Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997

Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996

(siehe auch Literatur bei GR 20)

 

Karten:

Detailkarten IGN 1:25.000

Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)

 

 

Korsika, Mare e monti

 

Der „Mare e monti“ ist eine von mehreren Alternativen für Wanderer zum „GR 20“. Mit 1153 Meter maximaler Höhe eignet er sich für Wanderungen fast das ganze Jahr über. Im Gegensatz zum GR 20 weist er keine Kletterstellen auf und hat keinen ausgesprochenen alpinen Charakter. Da er nicht nur im Nationalpark verläuft, wird bei den Unterkünften auf die Ortschaften zurückgegriffen, sodaß auch die Versorgungslage erheblich besser ist, als auf dem GR 20. Die Übernachtung erfolgt in Hotels und Wanderunterkünften (teilweise mit oder ohne Verpflegung). Die Mitnahme zumindest eines Hüttenschlafsackes ist zweckmäßig. Der Wanderer sollte nicht vergessen, dass im Landesinnern kein Mittelmeerklima herrscht und die Nächte empfindlich kalt werden können. In 10 Tagesetappen wird Korsika im Westen von Nord nach Süd, ausgehend von Calenzana –gleichzeitig auch Beginn des GR 20- bis nach Cargese, das von griechischen Flüchtlingen während der Zeit der Genuesenherrschaft auf Korsika gegründet wurde, gequert. Die letzten 2 Tagesetappen verläuft er gemeinsam mit dem „Mare a Mare Nord“.

 

Wegeverlauf:

 

1. Etappe: Calenzana – Bonifatu

2. Etappe: Bonifatu – Tuarelli

3. Etappe: Tuarelli – Galeria

4. Etappe: Galeria –Girolata

5. Etappe: Girolata – Curzu

6. Etappe: Curzu – Serriera

7. Etappe: Serriera – Ota

8. Etappe: Ota – Marignana

9. Etappe: Marignana – Refuge „A Case“

10. Etappe: "A Case" - Cargèse

 

Internet: www.parc-naturel-Corse.com

             www.visit-corsica.com

 

Anreise Flug: Air France: www.airfrance.fr

                    CCM:         www.corsemed.com

                    Air Littoral: www.airlittoral.com

                    Air Lib:       www.airlib.com

 

Anreise Schiff: Société nationale corse méditerranée: www.sncm.fr

                      Corsica Ferries: www.corsicaferries.com

 

Literatur:

Topo-guide „Corse“ Nr. 065, Entre mer et montagne (auf Französisch mit Kartenausschnitten), 4. Auflage 1997

Abenteuer & reisen: „Korsika entdecken & erleben“, Mairs Geographischer Verlagen, 1. Auflage 1996

(siehe auch Literatur bei GR 20)

 

Karten:

Detailkarten IGN 1:25.000

Corse du Nord, Edition Didier Richard 1: 50.000 (Neuauflage in Vorbereitung)

 

 

Irland

 

Wicklow Way (Teil des E 8)

Streckenwanderung Marlay Park (County Dublin)

- Clonegal (County Carlow) 132 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)

 

Internetadresse: www.wicklowway.com

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: Michael Fewer, „The Wicklow Way“, (1998), enthält auch Kartenausschnitte, Ordnance Survey Ireland, ISBN 1-901496-12-0

Wicklow Way Map Guide –EastWest Mapping

The Complete Wicklow Way J.B. Malone (veraltet)

“Abenteuer Trekking”, Irland, Ute und Peter Freier, Bruckmann-Verlag (einziger deutschsprachiger Führer, nicht mehr im Buchhandel erhältlich)

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 56 Wicklow, Dublin, Kildare und Nr. 62 Carlow, Wexford, Wicklow

 

Unterkünfte: www.wicklowway.com/accomodation

 

siehe auch „Wege und Ziele“ Ausgabe 18, Dez. 2005

 

The South Leinster Way (Teil des E 8)

 

Streckenwanderung Kildavin (County Carlow)

 – Carrick-on-Suir (County Kilkenny)   100 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch), 11 Etappen (Halbtagestouren)

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie, Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: The South Leinster Way Map Guide, ISBN 1 899815 00 7 –EastWest Mapping, Tel./Fax 00353(0)54/77835, E-Mail: eastwest@eircom.net, Internet: http://homepage.tinet.ie/-eastwest

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 68, 75, 76

 

Kontaktadresse: Kilkenny Tourist Office, Rose Inn Street, Kilkenny, Tel. 00353(0)56 – 51500, Email: kdowling@southeasttourisme.ie

 

Unterkünfte: www.southeasttourism.ie

 

 

The Grand Canal Way

Streckenwanderung Lucan Road Bridge, Lock 12 (Lucan or Milltown), 

County Dublin – Shannon Harbour (County Offaly)  114 km

 

Region: Leinster (Eastern Region)

 

Etappen: siehe www.walkireland.ie (Englisch)

 

Betreuung des Weges: National Waymarked Ways Advisory Committee, Irish Sports Council, West End Business Park, Blanchardstown, Dublin 15, Tel: 00353(0)1-860 8823, E-Mail: cmacdonnell@irishsportscouncil.ie, Internet: www.walkireland.ie

 

Wanderführer: Guide to the Grand Canal, The Waterways Service 

 

Wanderkarten: Discovery Series Nr. 47, 48, 49, 50, 53

 

Kontaktadresse: Waterways Service, Dúchas, the Heritage Service, 17 – 19 Lower Hatch Street, Dublin 2, Tel.: 00353(0)1-647 2557, Email: waterwaysireland@ealga.ie

 

The Barrow Way