Tag 19 Hankensbüttel - Bad Bodenteich

Asphaltanteil: 10 Prozent

Nach den gestrigen 40 km geht es heute im Schongang weiter nach Bad Bodenteich.

Das lud uns zum Erkunden von Hankensbüttel ein. Leider war die kleine Kirche, welche zwischen April und Oktober geöffnet sein sollte, verschlossen.

Dafür flanierten wir durch den ordentlichen aber dennoch sehr schönen Stadtpark. Das absolute Highlight war das Kneippbad. Dieses wurde umgehend getestet und für gut befunden. Nach dieser kurzen Kur für Körper und Seele ging es - nach wie vor in Hankensbüttel - Richtung Otter-Zentrum.

Auf einer Brücke, die über den Teich dort hin führte, erblickten wir zweierlei witzige Dinge. Zum einen Kinder, die abenteuerlustig auf einem Floß, welches an einem Seil am Ufer entlang geführt wurde, herumtollten und es irgendwie schafften, dabei nicht in das Wasser zu fallen. Zum anderen einen Vogelbeobachtungsposten - getarnt als Storchennest, der erhöht von der Brücke abging. Der Beobachtungsposten versprach nicht zu viel. Ein Storch war zu erspähen.

Nach dieser kleinen Erkundung des Ortes ging es ins Grüne. Auf der Suche nach einem schnurgeraden Weg entlang eines Gewässers fanden wir einen Trampelpfad. Er lud quasi dazu, ein ihn zu benutzen. Das taten wir auch, mussten jedoch feststellen, dass wir weder einen Weg, noch einen geraden Wasserlauf gefunden hatten. Stattdessen ging es einen Kilometer durch kniehohes Gras, um letztendlich doch auf den richtigen Weg am richtigen Wasserlauf zu gelangen. Dieser Wasserlauf war jedoch kein ein Meter breiter Bach, sondern der Elbe-Seitenkanal mit Frachtschiffverkehr. Nun, kleinere Irrtümer passieren.

Diesem Kanal folgten wir mehrere Kilometer, bis wir ihn nach der zweiten oder dritten Brücke überquerten (unser inzwischen geliebtes X für den E6 zeigt die Brücke an) gen Richtung Bad Bodenteich. Kurz vor unserem Ziel lösten wir noch das Geheimnis um die roten Bobeln an den Eichen. Verursacher dieser ist der Eichenprozessionsspinner, der, so klärte ein Schild im Stile eines Verkehrsschildes auf, allergische Reaktionen auslösen kann. Solche Reaktionen zeigten wir nicht und erreichten nach 17 Kilometern unser Ziel: Bad Bodenteich, eine kleine Stadt, die mit viel Liebe zum Detail viel aus sich macht. Sie ist hervorragend für Touristen ausgeschildert (Sehenswürdigkeiten, Übernachtungen - mit Foto und Telefonnummer ...). Hier gibt es einladende Wege, wo man glaubt, in ein wundervolles Gartengrundstück zu kommen, Pfade, die Abenteuer versprechen, ein Kneippbecken, das zur mittelalterlichen Wasserburg passt ... Obwohl uns Bad Bodenteich im Regen empfängt, überzeugt uns dieses Städtchen wie Hankensbüttel, dass wir hier nochmals her wollen/müssen.

Ab in den Norden ... von der Wartburg auf dem E6 an die Ostsee
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